Olympus OM

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Die OM 1 oder 2... war immer eine Traumkamera, klein leise leicht (auch im Vergleich zu meinen R7er Kameras)...... aber wer fotografiert heute noch damit? Super großer und umfassender Sucher 0,9 x und 97%
      nur leider kaum Informationen über Blende......dennoch ist eine OM 2 eine schöne Kamera... ich lege mir doch noch eine zu.....
      jenseits des horizonts geht es weiter
    • Re: Olympus OM

      Gebhardt, ich erinnere mich, wenn früher die Jagdgesellschaften, mit ihren Direktoren, Oberdirektoren und Superoberluxussportdirektoren, alle mit Lodenmantel und mit breitkrempigem Hut verkleidet und der eine reicher und wichtiger als der andere, sich zum alljährlichen gemeinsamen Geballere trafen, dann hing in ihrer Armbeuge ein Gewehr und vor der Brust bammelte eine Olympus OM1 oder OM2. Wer sich für wichtig und wohlhabend hielt oder anderen diesen Eindruck vermitteln wollte, hatte eine Oly OM am Mann. Und unbedingt mit einstelliger Zahl, alles andere war popeliger Volkskram.

      Das war schon was. Und diese Kameras sind auch heute noch allerliebst. Und noch feiner, handlicher, schöner als die Spotmatics von Pentax. Und die Zuikos stehen qualitativ den anderen japanischen Qualitätsprodukten um nichts nach. Tolle Dinger!
      ernst-kluger.de

      Ich habe den Herrn um nichts gebeten und in seiner unendlichen Güte hat er mir auch nichts gegeben.
    • Re: Olympus OM

      "Gebhardt Gauss" schrieb:

      Die OM 1 oder 2... war immer eine Traumkamera, klein leise leicht (auch im Vergleich zu meinen R7er Kameras)...... aber wer fotografiert heute noch damit? Super großer und umfassender Sucher 0,9 x und 97%
      nur leider kaum Informationen über Blende......dennoch ist eine OM 2 eine schöne Kamera... ich lege mir doch noch eine zu.....


      Hallo,

      eine OM 1N, geliehen für einen USA-Urlaub , war in 1979 meine erste SLR.

      Logisch, dass ich mir dann eine OM, dieses mal eine OM2N gekauft habe.
      Mitte der 1980er kam dann noch eine OM4TI dazu die dank gelegentlicher Wartung durch den " OM-Doktor" ,heute noch funktioniert.

      Informationen über die Blende ?
      Wozu ? Habe ich doch selbst mit der Hand eingestellt :wink:

      Eine Zeitlang konnte ich die OM's gar nicht einsetzen. Aufgrund von Sehproblemen war ich nahezu unfähig, sauber scharf zu stellen.

      Heute geht das wieder weil manche Sehfehler mit zunehmendem Alter auch wieder verschwinden.
      Und immer wenn ich mal mit leichtem Fotogepäck reisen möchte , dann kommt die OM mit , sowie ein 28er, 50er und das fantastische 100/2,0 Objektiv !

      Bis auf den Sonderfall OM3 Ti bekommt man auch die einstelligen OM's recht günstig gebraucht. Lohnenswert!

      N.B.: Die Alternative für die OM2N , meine "Traumkamera" Anfang der 1980er, war eine Leica R.

      Da hätte das Geld aber nur für das Gehäuse gereicht.

      Gruß

      Reiner
    • Re: Olympus OM

      Hallo,

      ich habe meine Olympus (alle einstellig... :D ) alle noch. Die OM-1 war meine erste, es folgten zwei OM2-2n. Kompakt und zuverlässig sind sie. Unvergleichlich gut gelöst finde ich den Zeitenring. Durchaus logisch, dass man mit der linken Hand Zeit und Blende einstellt.
      Der Tuchverschluss ist zwar langsam, aber relativ leise. Schade dass die OM-2n keine Spiegelvorauslösung hatte.

      Einige meiner Objektive sind richtig gut, wenn es im System auch echte Ausfälle gab. Ich denke da nur an das 50/1,4. Leider wurde die Kompaktheit manchmal etwas übertrieben. So haben viele Objektive tatsächlich eine geringere Lichtstärke als angegeben. Es ist halt schwer, ein 100/2,0 mit 55mm Filterfassung zu bauen. Da bleiben ja nur 2,5 mm für die Fassung der Linsen.

      Gruß Rainer
    • Re: Olympus OM

      Meine bessere Hälfte hat sich die OM-1 gekrallt, die wir vor einigen Wochen (jetzt weiss ich erst, was für ein Glücksfall das wirklich war) vom Flohmarkt weg adoptiert hatten. Er gibt sie auf deibel komm raus nicht mehr her. Ich habe ihn schon darüber sinnieren hören (zum ersten Mal!), ob er seine restlichen KB-Kameras... also so von wegen Vitrine und so...
      Ich glaub, er hat die OM-1 jetzt wirklich immer dabei.

      Und - ganz ehrlich - so ein klitzekleines bisschen neidisch bin ich schon. Hübsch klein, leise, riesiger Sucher und Einhandbedienung.
      Nächste Woche isser zwei Tage lang auf Dienstreise. Ob ich da mal... öhmm... dumdidum... 8) - aber ich glaub', er nimmt sie mit. :cry:
      "Wer oft genug ans Hohle klopft, der schenkt der Leere ein Geräusch."


    • Re: Olympus OM

      Vor Jahren, ich habe damals so weit ich mich erinnere auch einen entsprechenden Beitrag verfasst, bin ich mit einer OM2 beglückt worden. Nach erfolgreicher Instandsetzung beim OM- Doktor ist sie zu meiner Lieblingskamera avanciert, mit 50/1,4 und 28,/2,0 ( und einem Vivitar series 1 70-210). Gestern erst hatte ich sie mal wieder am Auge, parallel ( und vergleichend?) dazu die RTS II. Was für ein Sucher! Und über das 50/1,4 konnte ich mich bislang nicht beschweren.
      Die OM's ( einstellig) sind einfach tolle Kameras!
      Nun gut, ich nutze sie beide, OM und Contax, tagesformabhängig :D .


      Herzliche Grüße,

      Götz

      P.S.: Separationserscheinungen im Prisma hatte meine OM2 auch, Der OM-Doktor hat's gerichtet ( Bei einem Besuch in HH) und ein paar andere Kleinigkeiten auch. Jetzt isse wie neu!
      Was wir brauchen, sind ein paar Verrückte. Seht, wohin uns die Vernünftigen gebracht haben. (George Bernard Shaw)
    • Re: Olympus OM

      Hi folks,

      eine Olympus OM-1 wäre auch mein Favorit, doch bisher schien mir das Batterieproblem irgendwie ein Dorn im Auge. Während die alte Spotmatic von Pentax auch mit modernen 1.5 Volt Knopfzellen ohne Probleme klarkommt, funktionieren wohl nur die 1.35 V Varianten in der OM 1(n) für den Beli.

      Welche Möglichkeiten gibt es denn da?

      cu ...
      Dirk
    • Re: Olympus OM

      nett sind sie ja schon,
      aber...

      vor einiger Zeit erlag ich einem interessanten Angebot,
      OM4ti, die mit der Multispotmessung,
      was ich mit ja schon immer mal gewünscht hätte.

      Sie kam nun leider defekt bei mir an,
      der "Zeitenring" hängt an einem "seidenen Faden" sprich die Übertragung der Zeiteinstellung geht über einen Seilzug ins Innere der Kamera.
      Ist der gerissen, kann man eine Repratur vergessen, nicht mehr wirtschaftlich und es selbst zu machen ist der blanke Horror.

      So schön die also sind, ich denke als built for ever kann man sie nicht bezeichnen,
      leider und schade eigentlich.
      "On ne peut prétendre avoir vu une chose
      tant que l'on ne l'a pas photographié."

      Èmile Zola, 1900

      hupfer-fotografie.de/
    • Re: Olympus OM

      @Martin:

      ich glaube, so etwas kann dir bei jeder älteren Kamera passieren. Ähnliche Probleme kenne ich von der Pentax K2, die ihre Filmempfindlichkeitseinstellung um das Bajonett hat (verbunden mit der Belichtungskorrektur). So hat jede Kamera ihre Schwachstelle und es liegt auch viel daran, wie der Vorbesitzer mit ihr umgegangen ist. Aber es mag sein, daß gerade die "miniaturisierten" Kameras problematischer sind.

      Mal ein Gegenbeispiel: die Minolta XE-1 benutzt ebenfalls Seilzüge für die Übertragung der mechanischen Einstellungen im Inneren. Jedoch hatte ich bisher nur wenige in den Fingern, die damit Probleme hatten.

      Das mag vielleicht auch ein Grund sein, warum viele "Fachleute" und Pentax-Liebhaber generell von der MX in technischer Hinsicht abraten. Eine tolle Kamera, jedoch kaum reparabel, wenn mal an der empfindlichen Mechanik etwas kaputt geht ... und das soll wohl öfter vorkommen (vom Hörensagen, meine beiden sind okay).

      cu ...
      Dirk