Atomal und seine Nachkommen: Wehner-Entwickler

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      Hallo Peter,

      das sind ja für unseren Markt recht exotische Filme.
      Ich persönlich habe damit noch nicht experimentiert.

      Wenn Du selber Versuche starten möchtest, so kannst Du davon ausgehen, daß ein Film mit "normalen" Eigenschaften im Wehner-Entwickler in
      7 bis 10 Minuten einen durchschnittlichen Kontrast erreicht.
      Filme der 400 ASA Klasse benötigen im Schnitt die doppelte Entwicklungszeit.

      Ob sich Deine Filme tatsächlich auch so verhalten, kann ich natürlich nicht wirklich sagen.
      Wenn Du möchtest kann ich Dir beim Eintesten gerne helfen.

      Danke und herzliche Grüße
      Klaus
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      Hallo Klaus,

      in der Tat sind diese Filme eher in US und UK bekannt, so im Vergleich gesehen.

      FN-64 > Svema 64
      Foto-100 / 400 -> Svema/Astrum 100 bzw. 400.

      Ich habe zu den Filmen auch die Datenblätter. Kann ich dir die vorab schicken? Vielleicht geben die mehr Aufschluss und das Rätsel wird leichter.


      Grüße
      Peter
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      DArf ich, Peter, mal fragen,

      was Du an heutigen Svema-Filmen so interessant findest?? - Wir, mein Bruder und ich, haben in den Mid-Siebzigern mal einige Svema-64 Filme belichtet und damals allesamt in Rodinal 1:50 entwickelt; sie sind eigentlich ganz vernünftig geworden.

      Bis heute habe ich davon noch eine handvoll Leer-Patronen, die ich bis heute immer wieder mal mit anderer Meterware befülle.



      Jan-Peter
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      Jan-Peter Raspe schrieb:

      DArf ich, Peter, mal fragen,

      was Du an heutigen Svema-Filmen so interessant findest?? - Wir, mein Bruder und ich, haben in den Mid-Siebzigern mal einige Svema-64 Filme belichtet und damals allesamt in Rodinal 1:50 entwickelt; sie sind eigentlich ganz vernünftig geworden.

      Bis heute habe ich davon noch eine handvoll Leer-Patronen, die ich bis heute immer wieder mal mit anderer Meterware befülle.



      Jan-Peter


      Nun neuere Ergebnisse sehen ganz interessant aus und der Preis ist auch nicht schlecht.
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      Neues und unbekanntes (Film)-Material zu testen und zu erproben finde ich absolut spannend!
      Schwächen und Stärken zu finden und kreative Anwendungsmöglichkeiten zu finden ist immer eine Herausforderung.

      Eine andere Angelegenheit ist es aber einen Film für den ständigen Gebrauch zu finden.
      Hier kommt es eher auf Konstanz der Eigenschaften und der Verfügbarkeit an.

      Und schließlich möchten ich vorsichtig darauf hinweisen, daß auch in Deutschland gerade versucht wird die Produktion von Filmen wieder neu zu etablieren.
      Ich glaube, daß es auch lohnend ist sich mit diesem neuen Filmmaterial einmal zu befassen.
      Wahrscheinlich gibt es dort auch interessante Eigenschaften zu entdecken.

      Es liegt in unserer Hand und unserer Verantwortung das Angebot in seiner Vielfalt möglichst zu erhalten.

      Danke und herzliche Grüße
      Klaus
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      Relativ neu ist der Adox CHS 100 II.
      Der wird komplett in Deutschland gefertigt.

      Das ist ursprünglich ein Film mit einer sehr langen und bewegten Tradition.

      Grundsätzlich ist der Preis auch immer ein Kriterium.
      Bedenkt man aber wie hoch der ideelle Einsatz bei der Fotografie ist, so relativiert sich der Preis etwas.

      Herzliche Grüße
      Klaus
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      Michael Georg schrieb:

      An was für Filme denkst Du da? Ich bin nicht so in der Materie.
      Du meinst was da aud Deutschland vielleicht noch kommen könnte? Wäre interessant.


      Klaus Wehner schrieb:

      Eine andere Angelegenheit ist es aber einen Film für den ständigen Gebrauch zu finden.
      In der Tat produziert das Werk in der Ukraine schon seit Jahrzehnten Filme. Zu Zeiten der UdSSR alles was man brauchte, darunter Material für fotografische, kinematografisch, Luftbild und sonstige Zwecke. Von daher wäre es interessant, diese für mich als alltagsmaterial zu etablieren, neben Ilford und Kodak. Die Preise ist schon recht interessant, vor allem wenn man gleich etwas mehr bestellt. Selbst mit Porto ist der Durchschnittspreis von 3€ ein Knaller, wenn die Qualität noch gut ist, wäre das schon eine interessante Alternativ. Vor allem mag ich die Ergebnisse des FN-64, welche ich im Netz bisher gefunden habe.
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      Planfilme sind immer etwas teurer.

      Ich bin froh, daß sie verfügbar sind und daß es Firmen gibt, die die hohe Qualität und Konstanz liefern, die ich erwarte, wenn ich mir schon die Mühe mache mit dem großen Format zu arbeiten.

      Ich bemühe mich handwerklich solide zu fotografieren. Es wäre für mich absolut verunsichernd, wenn ich wissen würde, daß das Filmmaterial nicht auch auf einem hohen Qualitätsniveau wäre.

      Das ist meine ganz persönliche Meinung.
      Mir ist bewußt, das andere Fotografen auch andere Prioritäten haben.

      Ich würde einem Film "made in Germany" aber auch den gleichen Exotenbonus zubilligen und diesen auch mit einem wohlwollenden Interesse und vielleicht etwas Nachsicht betrachten.
      Objektiv betrachtet ist das für mich eigentlich eine kleine Sensation, daß es heute einen Film gibt, der aus Deutschland kommt.

      Herzliche Grüße
      Klaus
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      DAnke, Klaus und Peter,

      für Eure Informationen. Im Grunde bin ich da ganz bei Klaus: Wenn ich den gesamten Prozess bedenke, gerade bei Großformat-Photogaphie, dann sollte das Negativ am Ende das liefern, was man sich für eine wirkliche Ver-GRÖSSERUNG, wünscht: Ein einwandfreies Negativ.

      Nach meinen frühen, sehr guten Erfahrungen mitm dem Kodak Panatomic-X und seit mehr als 30 JAhren mit dem Kodak TMax ist das immer wieder MEIN Film der allereersten Wahl. - Gerne nehme ich aber auch den Ilford FP-4.

      Als Nicht-PRofi, der nichts absetzen" kann, nehme ich aber auch mal Angebote wahr, die über dem Ablauf-DAtum sind; und damit habe ich noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. - Die sind mit lieber, als alle "apokryphen Filme" vager Provenienz, mit denen ich regelmäßig auch nur relative und manchmal ganz vage Ergebnisse zu verzeichnen hatte.

      Die Svema-Filme gehörten zu meinen frühen Schülertagen; und diese Zeit liegt weit hinter mir; - solch einen Film nehme ich vielleicht mal aus den Gründen, den echten vintage flair noch einmal nachzuerleben, aber nicht für gute Aufnahmen.


      Bei mir gilt: Tmax-100 in Microdol 1+3 - und dann habe ich ganz einfach sehr verlässliche, einwandfreie Ergebnisse, die man dann auch gut vergrößern - und wirklich groß vergrößern kann.


      Vom Adox CHS-100 II werde ich vielleicht mal ein Päckchen mitbestellen; auch Mirkos unermüdlichen Bemühungen zuliebe.


      Jan-Peter