Kaliumbromid vs. Jodsalz

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Kaliumbromid vs. Jodsalz

      Hallo zusammen,

      meinen nächsten SW Film wollte ich gerne in Caffenol als 70min Standentwicklung baden. Jetzt meine Frage, ist Jodsalz vergleichbar mit Kaliumbromid? Wenn nicht, kann man sagen, inwiefern es sich auf die Bildergebnisse auswirkt? Ich hätte schon gerne kontrastreiche scharfe Aufnahmen:).
      Was macht Ihr mit dem Entwickler wenn ihr Kbr verwendet? Ausgus oder zur Entsorgung bringen?
      Danke im vorraus.
    • Die genauen chemischen Reaktionswege sind mir nicht bekannt, aber Jodsalz enthält Kaliumiodat und kein KBr. Meinem Verständnis nach sollte das keinen schleierverhindernden Effekt haben sondern einfach nur den Entwickler oxidieren. Die Menge ist aber sehr gering. Du fügst aber große Mengen NaCl dazu, das einen ähnlichen Effekt haben sollte wie KBr (Erhöhung der Konzentration von Halogen-Ionen).
    • Hallo David,
      Kaliumiodat als Oxidationsmittel reagiert im Entwickler mit den Reduktionsmitteln zu Kaliumiodid. Kaliumiodid hat keine so ausgeprägten Eigenschaften als Schleierverhütungsmittel wie Kaliumbromid. Es dient manchmal zur Erhöhung des Edge-Effekts zur Verbesserung der Schärfe und auch in empfindlichkeitssteigenden Entwicklern wird es verwendet. Im Jodsalz sind in einem Kilogramm nur 15 - 25 mg Iod, das entspricht 25 - 42 mg KIO3 enthalten. Damit wirst Du keinen Effekt erreichen. von KBr verwendet man, je nach Entwicklertyp von Null bis etwa 2 Gramm pro Liter, manche benötigen auch kein Bromid (z.B. D-76), meistens sind es etwa 1 Gramm. Iodid verlangsamt im Übrigen den Fixierprozeß.

      Gruß, Jochen.
    • Moinsen Leute

      Also ich entwickle Filme nur noch als Standentwicklung in Caffenol C-L und die werden wirklich toll. Nur habe ich feststellen müssen, dass sich dabei manchmal ziemlich viel schmutz in die Emulsion einlagern kann. Das merke ich besonders jetzt, da ich angefangen habe selbst zu vergrößern und da zeigt sich manch Fehler doch extremer und ist eben nicht so leicht kaschierbar.

      Nun zum Thema, also ich habe meine Kaliumbromid bei" S3 Chemie" günstig gekauft, gleich in viel zu großer Menge (500gr) und würde auch davon einiges abgeben können. Die dazugehörige Feinwaage, Model "St. Pauli" :D Kostet ca. 10-20€ im Headshop, die bekam ich zu Weihnachten, da man schon manchmal 0,3- 0,5Gramm haben möchte. Bei zu viel KBr kann man sich den ganzen Film blank-waschen.

      Also gegen Versandübernahme, kann ich etwas davon verschicken 100Gr oder etwas mehr, denn für meinen gebrauch habe ich viel zu viel gekauft, da es letztendlich kaum teurer als eine viel, viel geringere Menge kostete.
      Oder falls Du mal in Bremen bist ginge es auch ohne Versandt!

      Bei Interesse bitte einfach eine PN an mich schicken.

      Herzliche Grüße
      Werner
    • Werner Meyer jun. schrieb:

      Moinsen Leute

      Also ich entwickle Filme nur noch als Standentwicklung in Caffenol C-L und die werden wirklich toll. Nur habe ich feststellen müssen, dass sich dabei manchmal ziemlich viel schmutz in die Emulsion einlagern kann. Das merke ich besonders jetzt, da ich angefangen habe selbst zu vergrößern und da zeigt sich manch Fehler doch extremer und ist eben nicht so leicht kaschierbar.

      Nun zum Thema, also ich habe meine Kaliumbromid bei" S3 Chemie" günstig gekauft, gleich in viel zu großer Menge (500gr) und würde auch davon einiges abgeben können. Die dazugehörige Feinwaage, Model "St. Pauli" :D Kostet ca. 10-20€ im Headshop, die bekam ich zu Weihnachten, da man schon manchmal 0,3- 0,5Gramm haben möchte. Bei zu viel KBr kann man sich den ganzen Film blank-waschen.

      Also gegen Versandübernahme, kann ich etwas davon verschicken 100Gr oder etwas mehr, denn für meinen gebrauch habe ich viel zu viel gekauft, da es letztendlich kaum teurer als eine viel, viel geringere Menge kostete.
      Oder falls Du mal in Bremen bist ginge es auch ohne Versandt!

      Bei Interesse bitte einfach eine PN an mich schicken.

      Herzliche Grüße
      Werner
      kommt der Schmutz durch das Ansetzen? Hast du es vor der Benutzung schon Mal gefiltert? Kaffeefilter o.ä.?
    • Peter Bölke schrieb:

      kommt der Schmutz durch das Ansetzen? Hast du es vor der Benutzung schon Mal gefiltert? Kaffeefilter o.ä.?
      Das will noch eruiert werden! Beim letzten Mal hatte ich beim einrühren des Instantkaffee zu viel Schaum produziert. Habe es mit dem Zauberstab mit der Rührscheibe versucht. Das war keine gute Idee!
      Nun, da mußte ich das Ganze filtern. Das habe ich via Trichter gemacht, in das ich ein Küchentuch legte, was auch ganz gut funktionierte. Auch ist das Leitungswasser hier in Bremen sehr klar und enthält kaum Kalk. Wenn ich es dann mal mit destilliertem Wasser probiert habe, war es eigentlich nie ein Unterschied. Eher haben sich dadurch Probleme ergeben.
      Vielleicht ist meine Umgebung, die alte Butze in der ich hause auch einfach insgesamt zu staubig. Also vom Putzteufel bin ich weit entfernt, gerade da ich hier schon lange keine Freude am Wohnen habe. Wobei die Entwicklerdosen und alle anderen Gerätschaften schon immer gut gereinigt werden und gut verschlossen in Schränken aufbewahrt werden. Wenn ich sauber mache bin ich dann auch ziemlich akribisch!

      Vielleicht sollte ich da Sherlock Holmes oder die Hardley Brothers einschalten. Nee, besser Nick Knatterton, Hercule Poirot, oder Inspector Clueseau?!?!?

      Falls ich etwas herausfinden sollte, sage ich bescheid.

      Ach ja, beim letzten Film könnte es auch an der Kamera gelegen haben. Eine uralte Kodak Retina II mit 1:2,0 Rodenstock Heliopan Objektiv! (Ja auch der Werner hat da mal Glück gehabt). Die ist alt und gebraucht, da werde ich den Innenraum nochmals untersuchen, wobei ich den natürlich zuvor, so gut es ging entstaubt und gereinigt hatte.

      Ansonsten wäre wohl ein Vergleich zwischen der Standentwicklung und einer Prozedur mit Agitation zweckmäßig, da ich mir vorstellen kann, dass sich über die lange Standzeit dann doch Teilchen mit der Emulsion fest verbinden. Wobei ich anfangs sowieso initial für 30 Sekunden kippe und die Dose "aufschlage", und dann alle 20 Minuten 3x Kippe und wieder durch aufschlagen Luftbläschen zum entfleuchen animieren möchte. Also dann doch eher Semistandentwicklung betreibe. Wobei die Ergebnisse den Standentwicklungen fast genau gleichen.

      Rätselhaft. Doch erst mal bin ich wieder mit dem Vergrößern zu Gange.

      Als dann, herzliche Grüße. Ach und wenn jemand eine Idee hat, oder Kaliumbromid braucht. Da bin ich ganz Ohr und Auge!