Diabetrachter zum sichten von Negativmaterial/Film ?

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    • Diabetrachter zum sichten von Negativmaterial/Film ?

      Morsche Gemeinde,
      wahrscheinlich ne "dumme Frage" aber bevor ich was kaufe frag ich mal lieber :S , ich möchte meine Negative vorher gerne einigermassen komfortabel sichten um zu sehen welche ich dann auch ausbelichten will 8)
      Bringt mich ein Diabetrachter da weiter ? Wenn ich das richtig sah haben die Alle eine Mimik um Dias einzulegen, ich möchte aber meine SW Filmstreifen da "durchziehen" zum schauen/prüfen! Welches Gerät kann das und gibt es eventuell andere Möglichkeiten ausser Lupe&Leuchttisch ? ( Habe ich beides) *green*
      cu Rob

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      >>Auf der Megapixeljagd nach technischer Perfektion vergessen viele die Sprache der Fotografie !<<
    • René Zahl schrieb:

      Erhard Slowik schrieb:

      Robert Paulsen schrieb:

      Lupe&Leuchttisch ? ( Habe ich beides)
      Was besseres gibt es nicht
      Nicht schnell, aber zur Ansicht gut, ist natürlich auch ein Scan des Materials. Mit einem Flachbettscanner geht das auch ganz gut. Und gebraucht auch zu Preisen, die ganz okay sein können.
      Alle Filme kommen bei mir in Negativ-Klarsichthüllen und werden dann im Stück auf 20x24 umkopiert und mit 10fach Lupe begutachted. Bewährt sich besonders bei Colornegativen auf denen ich auch mit Lupe keinen Bildeindrück gewinne. Ich habe auch nur einen SW-Scanner und schon der liefert nur Unbefriedigendes.
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      Die Dichte eines Films
      ist der dekadische Logarithmus des
      reziproken Wertes des Transparenzgrades
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    • Hi,

      das Ding was Du brauchst ist der Tamron Fotovix. Das Ding heisst wirklich so und ist ein elektronischer Diabetrachter, man bekommt es fürn Hunnie. Es ist eine kleine Videokamera in einem Gestell mit Leuchtplatte und Anschluss für einen Monitor. An einem Schalter kann man zwischen Positiv und Negativ umschalten. Das bedeutet man kann sich mal schnell ein Negativ schon mal als Positiv anzeigen lassen um eine Auswahl zu treffen. Wir hatten den Fotovix früher bei der Zeitung und konnten dadurch auf Kontaktabzüge verzichten.

      Man kann das Ding natürlich auch weiter treiben und solch ein Gerät kalibrieren und kommt dann bei einem Video - Analyser raus. Bekannt war in Deutschland der BBS Profilyser. Damit wird das Negativ Farb- und Dichtemäßig auf dem Monitor korrigiert und die erhaltenen Werte können dann auf das Vergrößerungsgerät übertragen werden.

      Gruß

      Stefan
    • Jakob Olszewski schrieb:

      Sind die Klarsichthüllen nicht schärfe- und kontrastmindernd?
      Konnte ich auch mit Lupe nicht feststellen. Die Klarsichthüllen (von Fotoimpex) sind wirklich gkasklar, das Papier liegt auf einer Schaumgummilage, darauf die Negativhülle, darauf eine Glasplatte von einem HAMA-Kopiergerät. Am Kontrast ändert das nichts, die Schärfe leidet sicher im Mü-bereich, aber das ist für die Vorabbeurteilung unerheblich und nur unter Laborbedingungen nachweisbar. Es ist aber sehr angenehm beim Suchen eines bestimmten Negativs gleich hinter der Hülle einen identischen Positivabzug zu finden. Natürlich sind die Colorfilme bei mir korrekt ausgefiltert da auch immer ein Graukartennegativ vorliegt. SW wird auf Grad.2 umkopiert.
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      Die Dichte eines Films
      ist der dekadische Logarithmus des
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    • DANKE ..der Tamron Fotovix scheint tatsächlich mein "Missing link" zu sein, ich bin echt noch GANZ am Anfang und versuche Unnötiges auszuschliessen !

      Habe eben mal auf dem Leuchtpult Negative geguckt , DAS wäre dann quais die Endkontrolle für mich ..aber zum schnellen Sichten/Selektieren fände ich den
      Tamron Fotovix echt hilfreich . *beten*


      Gleich noch hinterhergeschoben, schneidet ihr eure Filme mit der Schere oder mit einem Cutter ? :D 8o
      cu Rob

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      >>Auf der Megapixeljagd nach technischer Perfektion vergessen viele die Sprache der Fotografie !<<
    • Naaaaaaabend Robert,

      Also Sony und die Fotofixe stammen aus der Zeit als noch nicht jeder einen Heimcomputer hatte, nur der eine oder andere hatte bei der Arbeit einen und auf dem lief kein Windows, sonern DOS, und man musste alles noch mit Befehlszeilen enhämmern.

      Daher haben diese Dinger auch keinen PC Anschluß, sondern nur eine Chinchbuchse für das Videosignal.
      man kann sie aber über einen Grabber oder wie die Dinger heißen auch an einen PC Anschließen, und dann screenshoots machen.
      Die Bildqualität ist auf die der VHS Kassetten ausgelegt. Es waren Geräte um Bilder vom Film auf den Fernseher zu bekommen zu
      Qualitätsstandarts von Otto Normalverbraucher. Scanner gab es nur für Profäschenells und unbezahlbar.

      Diese Geräte sind heute eigendlich technisch überholt, den einzigenVorteil den sie haben ist die schnelligkeit beim Betrachten vorallem bei colornegativen.
      Ich musste mal schnell aus dem Familienarchiv Viele Bilder digitalisieren mehr der Erinnerung wegen, für kleine Formate, da waren die Scrennshoots mit meinem Fotofix II-X durchaus ausreichend.

      Ich weiß nicht ob das deine Frage zum Abfotografieren beantwortet hat?
      Oder meinst du so Webcam mäsig um sich vor zahlender Kundschaft Nackt zu räckeln?
      Also der Sony und die Fotofixe sind reine Geräte zur Durchlicht Arbeit mit der eingebauten Leuchtplatte.
      Ausnahme der Fotofix II-X, desen Kopf kann man schwenken und somit auch andere Sachen aufnehmen.
      Für den Fotofix II-X gab es auch einen automatischen Magazinschieber für LKM Magazine zum anbauen an den Fotofix.

      für alle Fotofixe gab es auch einen Editor mit dem man Rahmen um das Bild gestalten konnte, das geht heute aber mit PC wirklich einfacher und schneller.
      Der Fotofix II-X hat einen CCD-Bildwandler mit 250.000 Rasterpunkte wie ich hier gerade in der BDA lese.

      Ich hoffe dass alle Fragen beantwortet sind, wenn nicht einfach nochmals fragen.

      Gruß Achim
      Das Leben ist wie eine Klobrille
      Man macht viel durch