Edeldruckverfahren ... UV Licht

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    • Hi Leute, ich benutze für meine Cyanotypien eine UV-LED (30W) typ Fluter. Gibt mir Belichtungszeiten von 10-20 Minuten.

      UV-Einheit-1.jpgUV-Einheit-2.jpg

      Ich möchte aber gerne noch aufrüsten und möchte diesen (Englischsprachigen) detaillierten Blogeintrag von Tim Layton empfehlen:

      Updated UV-Printer with LED-Lights [<--Link]

      Ein Problem stellen aber die hier verwendeten LEDs dar, da es zwar möglich ist, sie aus den USA zu beziehen, das kommt aber teuer (Steuer/Zoll). Trotzdem ist ihre Bauform schön praktisch und man kann sich Lötereien ersparen.

      Gruß Rolf
      Rolf Schmolling – Hamburg

      rlfsoso.tumblr.com/
      instagram.com/rolf.schmolling/

      Kleinbild (Nikon F2 Photomic) – Großformat (Sinar F1 – Chamonix C45 F-2 (4x5)) – Mittelformat (Zenza Bronica SQ-A 6x6 bzw. 645)

      Liesegang Rajah V (4x5), DIY Umbau auf LED, Ilford Filtern (unter der Linse), DUNCO 67VC; RH Design StopClock Pro, MAYA
    • Hier noch eine Cyanotypie (Knoblauchblüte) basierend auf einem FP4+ 4x5 Negativ (Chamonix C45F2, Fujinon - W 1:5.6/210 (inside lettering), XTOL 1:1), 10 Minuten Belichtungszeit im Auswässerungsbad:
      IMG_9180.jpg

      Und dann das gebleichte und mit Grünem Tee getonte, fertige Bild (noch nass).

      IMG_9185.jpg
      Rolf Schmolling – Hamburg

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    • Hallo Rolf,
      solch eine LED- Lichtquelle, die du bisher verwendet hast, wollte ich in die Kondensorschublade meines Durst 138 einschieben
      und dann das Negativ durch das Objektiv auf das Papier belichten.
      Selbst wenn die Belichtungszeit sich verdoppeln würde wäre das für mich kein Problem.
      Was ich an diesem Prozess schön finde, ist dass er absolut einfach und ohne Umwege analog bleibt.

      Mit digitalen Zwischennegativen/ Laserfolien habe ich auch schon recht schöne Ergebnisse bekommen,
      aber irgendwie behagt mir das Scannen in diesem Fall nicht. Dann könnte man ja auch gleich digital fotografieren.
      ich weiß das klingt sehr nach Marotte oder Spleen. Am Ende zählt natürlich das Bildergebnis und nicht die Frage wie hast du es gemacht?

      Grüße
      Martin
    • Martin_E_Palm schrieb:

      ich meine gebleicht und dann mit grünem Tee getont.
      Hi, etwas (Wasch-)Soda (zwei Messerspitzen) in Wasser aufgelöst und das Bild rein… Dauer muss man ausprobieren, das Bleichen geht aber erstmal noch weiter selbst wenn man das Bild danach in ein Wasserbad taucht ("Stoppen"), ggf. also lieber mehrmals zwischen den Bädern hin- und her. Ich arbeite unter Sicht und nach Gefühl.

      Das Bild wird danach – ebenfalls nach Gefühl – im Teebad bewegt. Hier nimmt die Wirkung tendenziell auch noch zu, insbesondere, wenn das Bild trocken ist, scheint die Wirkung verstärkt. Zuerst werden die Lichter getont, sodas häufig ein duotone Effekt entsteht.

      Wie bei allen Tonungsverfahren sind die Kombinationsmöglichkeiten ziemlich groß… Es kommt auch dabei darauf an, wie dunkel (überbelichtet?!) die Cyanotypie am Anfang ist.

      Martin_E_Palm schrieb:

      Hallo Rolf,
      solch eine LED- Lichtquelle, die du bisher verwendet hast, wollte ich in die Kondensorschublade meines Durst 138 einschieben
      und dann das Negativ durch das Objektiv auf das Papier belichten.
      Selbst wenn die Belichtungszeit sich verdoppeln würde wäre das für mich kein Problem.
      Was ich an diesem Prozess schön finde, ist dass er absolut einfach und ohne Umwege analog bleibt.

      Mit digitalen Zwischennegativen/ Laserfolien habe ich auch schon recht schöne Ergebnisse bekommen,
      aber irgendwie behagt mir das Scannen in diesem Fall nicht. Dann könnte man ja auch gleich digital fotografieren.
      ich weiß das klingt sehr nach Marotte oder Spleen. Am Ende zählt natürlich das Bildergebnis und nicht die Frage wie hast du es gemacht?

      Grüße
      Martin
      Also ich würde sagen, diese Lichtquelle ist VIEL zu schwach um damit zu projezieren… ich habe die Lichtquelle 5cm vom Papier entfernt verwendet für 10 Minuten Belichtungszeit, (ein 4x5 Negativ auf 5x7 Papier), um zwei 4x5 Negative auf DinA4 zu beleuchten müssen es 10cm sein, also schon 25 Minuten Belichtungszeit. Das geht wirklich nur im Kontraktkopierverfahren.

      Ich habe bisher keine digitalen Negative verwendet und nehme die "klassische" Cyanotyopie-Chemie.

      Ich habe nur einen sehr einfachen Drucker, zudem sind die Folien nicht billig und ich stehe erst am Anfang mit dem Verfahren. Ich finde die Verwendung von digitalen Negativen nicht grundsätzlich ein Sakrileg, eine Deardorff 8x10 steht mir leider nicht zur Verfügung, auch das nötige Kleingeld zum Betrieb mangelt ;) bedauerlicherweise.

      Rolf
      Rolf Schmolling – Hamburg

      rlfsoso.tumblr.com/
      instagram.com/rolf.schmolling/

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      Liesegang Rajah V (4x5), DIY Umbau auf LED, Ilford Filtern (unter der Linse), DUNCO 67VC; RH Design StopClock Pro, MAYA
    • Martin_E_Palm schrieb:

      ich meine gebleicht und dann mit grünem Tee getont.
      Hi, etwas (Wasch-)Soda (zwei Messerspitzen) in Wasser aufgelöst und das Bild rein… Dauer muss man ausprobieren, das Bleichen geht aber erstmal noch weiter selbst wenn man das Bild danach in ein Wasserbad taucht ("Stoppen"), ggf. also lieber mehrmals zwischen den Bädern hin- und her. Ich arbeite unter Sicht und nach Gefühl.

      Das Bild wird danach – ebenfalls nach Gefühl – im Teebad bewegt. Hier nimmt die Wirkung tendenziell auch noch zu, insbesondere, wenn das Bild trocken ist, scheint die Wirkung verstärkt. Zuerst werden die Lichter getont, sodas häufig ein duotone Effekt entsteht.

      Wie bei allen Tonungsverfahren sind die Kombinationsmöglichkeiten ziemlich groß… Es kommt auch dabei darauf an, wie dunkel (überbelichtet?!) die Cyanotypie am Anfang ist.

      Martin_E_Palm schrieb:

      Hallo Rolf,
      solch eine LED- Lichtquelle, die du bisher verwendet hast, wollte ich in die Kondensorschublade meines Durst 138 einschieben
      und dann das Negativ durch das Objektiv auf das Papier belichten.
      Selbst wenn die Belichtungszeit sich verdoppeln würde wäre das für mich kein Problem.
      Was ich an diesem Prozess schön finde, ist dass er absolut einfach und ohne Umwege analog bleibt.

      Mit digitalen Zwischennegativen/ Laserfolien habe ich auch schon recht schöne Ergebnisse bekommen,
      aber irgendwie behagt mir das Scannen in diesem Fall nicht. Dann könnte man ja auch gleich digital fotografieren.
      ich weiß das klingt sehr nach Marotte oder Spleen. Am Ende zählt natürlich das Bildergebnis und nicht die Frage wie hast du es gemacht?

      Grüße
      Martin
      Also ich würde sagen, diese Lichtquelle ist VIEL zu schwach um damit zu projezieren… ich habe die Lichtquelle 5cm vom Papier entfernt verwendet für 10 Minuten Belichtungszeit, (ein 4x5 Negativ auf 5x7 Papier), um zwei 4x5 Negative auf DinA4 zu beleuchten müssen es 10cm sein, also schon 25 Minuten Belichtungszeit. Das geht wirklich nur im Kontraktkopierverfahren.

      Ich habe bisher keine digitalen Negative verwendet und nehme die "klassische" Cyanotyopie-Chemie.

      Ich habe nur einen sehr einfachen Drucker, zudem sind die Folien nicht billig und ich stehe erst am Anfang mit dem Verfahren. Ich finde die Verwendung von digitalen Negativen nicht grundsätzlich ein Sakrileg, eine Deardorff 8x10 steht mir leider nicht zur Verfügung, auch das nötige Kleingeld zum Betrieb mangelt ;) bedauerlicherweise.

      Rolf
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      instagram.com/rolf.schmolling/

      Kleinbild (Nikon F2 Photomic) – Großformat (Sinar F1 – Chamonix C45 F-2 (4x5)) – Mittelformat (Zenza Bronica SQ-A 6x6 bzw. 645)

      Liesegang Rajah V (4x5), DIY Umbau auf LED, Ilford Filtern (unter der Linse), DUNCO 67VC; RH Design StopClock Pro, MAYA
    • Mahlzeit Miteinander,

      Tolle Idee mit dem Vergrösserer direkt zu Be!ichten. wobei ich das Problem weniger bei der Lichtquelle sehe, das Hauptproblem wird das Objektiv sein das eventuen nicht genugend UV Licht durchlassen könnte denn UV licht wirrd beim durchgang durch Glas in Langwelliges infrarotlicht umgewandelt (Treibhauseffekt).
      Es gab fur die UV Fotografie spezialobjektive mit Sondergläsern.

      Gruss Achim
      Das Leben ist wie eine Klobrille
      Man macht viel durch
    • Man muss dazu gegebenenfalls ein Objektiv mit wenig Glas nehmen (wenig Linsen, eventuell sogar unvergütet)
      Und gegebenenfalls muss man den "chemischen Fokus" beachten (So hieß es früher, obwohl es mit Chemie wenig zu tun hatte, außer Glaszusammensetzung). Im UV-Bereich kann die Scharfstellung abweichen. Wahrscheinlich braucht man auch kein achromatisches Objektiv. Aber eine Belichtungsreihe zum Scharfstellen.
    • Bernd_Hutschenreuther schrieb:

      Bei Flickr habe ich ein Beispiel gefunden, wo ein Projektor mit Leuchtdiode für Cyanotypie verwendet wurde, das Prinzip ist gleich.
      Quelle:
      flickr.com/photos/enomori/46629519405/

      என் பெயர் Ryo schrieb:

      A high power (10w) UV LED unit (SMD=surface mounted LED modules) and a regulator module removed from a Signstek’s Flood light (may be purchased at Amazon) was used for a light source. A CPU cooler and fan are installed into housing (lens: Fuji Film P-Acular/1:3/f=50mm).


      (Übersetzung mit Google-Übersetzer, dann leicht überarbeitet)

      Als Lichtquelle wurde eine Hochleistungs-UV-LED-Einheit (10 W) (SMD = oberflächenmontierte LED-Module) und ein Reglermodul verwendet, das von einem Signstek-Flutlicht entfernt wurde. Ein CPU-Kühler und ein Lüfter sind im Gehäuse installiert (Objektiv: Fuji Film P-Acular / 1: 3 / f = 50 mm).
      Hier wurde es ja ausgeführt. Schau mal die Bilder in der Quelle an. Die verwendete "Linse" ist: (lens: Fuji Film P-Acular/1:3/f=50mm).




      Man sollte da aber nicht hineinblicken und gegebenenfalls eine UV-Schutz-Brille tragen.
      Ich würde es auch optisch noch einschließen.


      Ich denke, man kann es um eine kleine Webcam ergänzen, sodass man den Prozess von Außen betrachten kann, ohne ins UV-Licht zu blicken.