Edeldruckverfahren ... UV Licht

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    • Edeldruckverfahren ... UV Licht

      Hallo,

      Fragen an alle die mit Edeldruckverfahren Erfahrung haben. Ich möchte mich mal an die Kallitypie etwas heranwagen und bin gerade mir das notwendige Material dafür zu besorgen.

      Das UV Licht zum Belichten hätte ich gerne über Leuchtstoffröhren oder LED's produziert.
      Ich habe mir vorgestellt, dass ich einen alten Leuchtkasten mit diesen Röhren oder LED's bestücke.

      Hat wer einen Ahnung
      - welche LED's oder Leuchtstoffröhren dafür geeignet wären
      - bei UV kommt es ja auf die Wellenlänge an - gibt es das Bandbreiten die notwendig sind ?

      die habe ich im Internet gefunden- würden die taugen ?
      conrad.at/de/p/renkforce-uv-led-strip-led-24-w-1518598.html
      conrad.at/de/p/eurolite-45cm-s…-15-w-schwarz-593384.html

      Ich nehme an eine einigermassen gleichmässige Ausleuchtung ist wichtig.
      Muss das beschichtete Papier einen gewissen Abstand zu den Röhren haben.
      Könnte man beispielsweise auf die Leuchtplatte das beschichtete Papier (in einem Bilderrahmen) einfach drauflegen (wenn kein Umgebungslicht vorhanden ist).

      Danke für die Tips.

      fg Toni
    • Ganz gute Übersicht, auch wenn ohne LEDs, aber das kann man sich ja entsprechend zusammenbauen.

      Ich hab ein Teil aus einer Repro-Anstalt, bei der das Papier von Unten gegen eine Glasplatte gedrückt wird. Das ganze ist so massiv und stabil, dass ich darauf eine Kiste mit Röhren stelle. Die haben dann gut 10cm Abstand zum Papier/Film Sandwich. Geht prima. Sollte also auch umgekehrt gehen.
    • Jana Dillo schrieb:

      Ich hoffe die Randbemerkung ist ok: Eine Bekannte macht es über ein transportables und zusammenklapbares Solarium, welches ein Timer hat. Find ich ziemlich super, sie macht ihre Cyanotypien damit.
      So mache ich es auch, einen alten Gesichtsbräuner. Funktioniert optimal und funktioniert auch in der Nacht, wenn die Sonne untergegangen ist.
      Grüße Peter

      Meine Photos: fotocommunity.de/fotograf/ee-photo/2041583
    • kaufe einen Gesichtsbräuner ich habe erstens einen der auch den Oberkörper bräunt der verliert zuviel Licht nun habe ich einen aufn Flohmarkt gefunden nicht einmal halb so gross der funktioniert prima.bin gerade dabei den Gummidruck zu versuchen das will noch nicht recht Blaudruck und Van Dyk geht ganz gut aber beim Gummi muss ich noch den Fehler suchen. Grüsse Josef
    • Ich möchte dir auch so ein transportables Solarium empfehlen- sind günstig und erfüllen ihren Zweck bestens. Falls du zufällig in der Nähe wohnst (Rhein Main Gebiet) kannst du dir gerne eins meiner beiden abhohlen. Die Leuchtfläche hat rund A4 Format. Ansonsten gibts die auch öfter mal für kleines Geld oder (mit etwas Geduld) sogar zu verschenken in den Kleinanzeigen.
    • Bei Flickr habe ich ein Beispiel gefunden, wo ein Projektor mit Leuchtdiode für Cyanotypie verwendet wurde, das Prinzip ist gleich.
      Quelle:
      flickr.com/photos/enomori/46629519405/

      என் பெயர் Ryo schrieb:

      A high power (10w) UV LED unit (SMD=surface mounted LED modules) and a regulator module removed from a Signstek’s Flood light (may be purchased at Amazon) was used for a light source. A CPU cooler and fan are installed into housing (lens: Fuji Film P-Acular/1:3/f=50mm).


      (Übersetzung mit Google-Übersetzer, dann leicht überarbeitet)

      Als Lichtquelle wurde eine Hochleistungs-UV-LED-Einheit (10 W) (SMD = oberflächenmontierte LED-Module) und ein Reglermodul verwendet, das von einem Signstek-Flutlicht entfernt wurde. Ein CPU-Kühler und ein Lüfter sind im Gehäuse installiert (Objektiv: Fuji Film P-Acular / 1: 3 / f = 50 mm).
    • Hallo Bernd,
      die Lösung ist auch interessant, wäre mir aber noch zu kompliziert.
      Ich dachte einfach eine Lampe in den Durst 138 einzusetzen. Z.B. so etwas hier:

      amazon.de/Pflanzenlampe-Wachst…_4288459031_t3_B07PNG5FD2

      Müsste doch auch funktionieren oder sit das Licht zu schwach? Die LED werden nicht zu heiß, dadurch könnte man auch eine Belichtung von einer halben Stunde ausprobieren.
      ich weiß nur nicht ob das UV-Spektrum der Lampe sich für die Cyanotypie eignet.
    • Du hast bei Deiner Lampe so eine Verteilung:
      Blau (Wellenlänge: 400nm~520nm)
      Rot (Wellenlänge: 610nm~720nm)
      IR(Wellenlänge: 730nm)
      UV(Wellenlänge: 380nm)
      Ich hab oben was verlinkt, wo Du nachsehen kannst, was Du brauchst. Wieviel die Lampe dann von was ausstrahlt schreiben sie halt nicht....
      Was für einen Lichtquelle hast Du? Kondensor geht mit der Lampe nicht, Mischschacht schluckt nochmal...
      Scharfstellen ist etwas kritisch. 1. ich glaube nicht, dass ein Optiker das, was der bei ficker macht gut findet. Also wenn er wirklich 10 min da steht und beim Belichten auf den Print schaut. Direkt mit dem Scharfsteller möchte ich da nicht zwischen hängen. 2. Was macht die Vergrößerungsoptik mit dem UV-Licht, auf was stell ich scharf, wenn ich es wirklich mache, keine Ahnung.
      Vielleicht ist ja jemand aus dem physikalisch / medizinischem Bereich da und kann die Fragen was erhellen, ich bin da auch dran interessiert.
    • Hallo Peter,
      mittlerweile habe ich weiter im www. nach Lampen und Ähnlichem gesucht.
      Dabei habe ich einen Bericht gefunden, der von dieser Konstruktin abrät, aus genau den von dir genannten Gründen.
      Hier ist der Link:

      co-mag.net/2007/uv-printing-unit-enlarger/

      Eine automatische deutsche Übersetzung hänge ich mal der Einfacheit halber hier mit dran.

      Die Idee nur mal die Lampen zu tauschen wäre auch zu einfach gewesen.
      Dateien
    • Es gibt ein paar Fragen:

      1. Was ist die Bildquelle?
      2.Wie groß ist das Original?
      3. Soll es vergrößert werden?


      --
      Meine eigenen Negative habe ich mit einem Laserprinter gedruckt und die Cyanotypien mit Sonnenlicht belichtet-

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      Belichtungszeiten von mehreren Stunden sind kein Problem.

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      Eher eine passende Optik. So wenig Linsen wir möglich. Entweder ein Triplett oder ein Periskop-Objektiv aus zwei Linsen.

      Man muss entweder mit weißem Licht scharfstellen und dann eine Korrekturlänge dazu geben, oder im Blaulicht-Bereich, das stimmt noch einigermaßen.
      Während des Belichtens würde ich das Bild noicht beobachten. Zur Not: UV ausstellen, Ergebnis mit langwelligerem Licht betrachten.

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      Die Lösung mit Zwischennegativ wäre auch nicht so schlecht.

      ---

      .Beispiel: flickr.com/photos/116228447@N06/36152908361/
      36152908361_3567e9e820_w[1].jpg