Canon 9000f vs. DSLR - mein Testergebnis

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    • Mit einem Portra 400 ist der Unterschied nur marginal, interessant wird es bei Filmen wie Copex Rapid oder CMS 20. Die kommen bei mir gar nicht mehr in den Canoscan 8800, das frustet nur wenn man das Original mit dem Scan vergleicht. Da bekomme ich selbst mit einer MFT-Digi (Oly EPL3) und einem mittelmäßigem Makro-Zoom (MZuiko 12-50) wesentlich mehr Details.
    • Die Sache ist eben nur, wenn man das Zeug sowieso daheim hat, warum sollte man dann noch in einen Filmscanner investieren. KB kommt bei mir auch nicht mehr in den Canoscan 9000f. Bei MF bleibt mir nichts anderes übrig und da ist auch die Qualität wieder mit dem abfotografierten KB gleich auf.

      Die Frage ist vielmehr: Wie viel muss ich ausgeben, um mit der DSLR (KB-Sensor) und gutem Makro-Objektiv gleichauf oder besser zu liegen?
    • Ich habe das abfotografieren mit einer Nikon D610, Makro Linde und dem ES-2 ausprobiert. Auch mit einer Fuji X-E2s.

      Fazit ist, Ich bleibe bei m einem Epson V850 Prof. Ich persönlich finde ihn genügend KB und MF. Der Unterschied, wenn denn einer zu finden war (selten bis gar nicht) rechtfertiget für mich den ganzen Abfotografiervorgang nicht.
      --
      Daniel
      :D


    • Daniel Schäffler schrieb:

      Peter Eerenstein schrieb:

      Daniel Schäffler schrieb:

      Dann stellt sich bald und wieder einmal die Frage, warum tue ich mir das Ganze eigentlich an?
      Ganz einfach, weil Du hier sonst keine Photos einstellen kannst. Mache weiter.
      Das ist, für dich, der einzige Grund?
      Nein nicht der einzige Grund, aber hier zum Zeigen ein notwendiger.
      Grüße Peter

      Meine Photos: fotocommunity.de/fotograf/ee-photo/2041583
    • Daniel Schäffler schrieb:

      Fazit ist, Ich bleibe bei m einem Epson V850 Prof. Ich persönlich finde ihn genügend KB und MF. Der Unterschied, wenn denn einer zu finden war (selten bis gar nicht) rechtfertiget für mich den ganzen Abfotografiervorgang nicht.
      Das ist doch ein Statement dem ich mich anschließe ! Vor allem der Aufwand der Abfotografiererei steht nicht im Verhältnis zum Ergebnis.
      Der Epson V800/850 ist natürlich schon eine andere Liga als die Canon-Flachbetter. Zum Bilderzeigen hier und im Netz auch für KB allemal gut genug, für MF auch für höhere Ansprüche.
      Für hybrides Arbeiten mit Ausdrucken in A4 bis A3 (oder gar A2) von KB muss es allerdings ein Filmscanner sein.

      Grüsse
      Rainer
    • Rainer Hubertus schrieb:

      Daniel Schäffler schrieb:

      Fazit ist, Ich bleibe bei m einem Epson V850 Prof. Ich persönlich finde ihn genügend KB und MF. Der Unterschied, wenn denn einer zu finden war (selten bis gar nicht) rechtfertiget für mich den ganzen Abfotografiervorgang nicht.
      Das ist doch ein Statement dem ich mich anschließe ! Vor allem der Aufwand der Abfotografiererei steht nicht im Verhältnis zum Ergebnis.Der Epson V800/850 ist natürlich schon eine andere Liga als die Canon-Flachbetter. Zum Bilderzeigen hier und im Netz auch für KB allemal gut genug, für MF auch für höhere Ansprüche.
      Für hybrides Arbeiten mit Ausdrucken in A4 bis A3 (oder gar A2) von KB muss es allerdings ein Filmscanner sein.

      Grüsse
      Rainer
      Das kann ich absolut nicht nachvollziehen. Ich habe einen KB Film locker doppelt so schnell abfotografiert, wie mit dem Canoscan 9000f eingescannt. Kann mir auch kaum vorstellen, dass der Epson V800 hier wesentlich schneller ist. Und die Nachbearbeitung der Bilder in Lightroom ist beim Abfotografieren auch wesentlich weniger.

      Dazu ist der Tonwertumfang höher, die Bilder haben eine wesentlich höhere Grundschärfe und sind auch deutlich feinkörniger.
    • Naja, ich brauche nicht importieren, weil ich direkt in Lightroom hinein aufnehme. Und einmal ausgerichtet, beschränkt sich die Arbeit nur noch auf das Einfädeln des jeweiligen Negativstreifens. Dieser wird dann durch den Duplikator gezogen und die Kamera 36x ausgelöst. Der längste Arbeitsschritt ist das Einschieben in die Negativhülle, aber das hast du beim scannen auch.

      Mich hat das Einlegen in die Negativrahmen immer gestört, da die Negative nie richtig plan lagen und es ziemlich fummelig ist. Dann bei Silverfast die ganze Einrichterei mit diesen Scanrahmen usw.

      Nein, für mich ist das nichts. Aber vielleicht ist mein Workflow beim Scannen einfach nur schlecht. Es hält mich jedenfalls davon ab, mir einen Epson zuzulegen.
    • Auch hier wieder Jazz, Blues, Pop und Rock. Geschmacksache! Das muss jeder selbst rausfinden.
      Ich selbst habe einiges mit einer A7, einem Balgen und Novoflex-Objektiven herumprobiert. Bei KB mag das für mich noch Sinn machen, bei MF hört es dann für mich aber auf, denn hier muss man stitchen und dann ist es meist vorbei. Die Programmautomatiken greifen dann meist so extrem ein. Der Aufwand beim Abfotografieren aber ist auch bei KB so extrem hoch und fummelig, dass ich es gelassen habe.
      Nun ist ja dann auch neben dem Arbeitsprozess die Qualität des Bildes massiv ausschlaggebend und hier muss ich dann fragen... Warum, wenn einem die Qualität der Bilder zu wenig ist, fotografiert man dann auf Film? Das werde ich nie verstehen. Es muss Film sein und beim Scannen ist man dann unzufrieden? Warum fotografiert man dann nicht digital?
      Also entweder ich mag es analog oder ich jage den Pixeln nach. Beides zusammen widerspricht sich etwas.
      Oder geht es nur darum, das beste rauszuholen? Warum macht man das aber dann?

      Ein Vergleich zwischen Canon 9000f und Epson V800 wäre aber in der Tat mal interessant. Das wäre dann Äpfel mit Äpfel.
      Viele Grüße
      Philipp ^^

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    • Die Nutzung einen Flachbettscanners ( Canon 8800 Klasse ) für Kleinbildfilm ist eigentlich nur für einfaches Digitalisieren sinnvoll, die Qualität ist einfach nicht gut. Manchen recht es aber dennoch.
      Ansonsten hat ein ordentlicher Film-Scanner 2 entscheidende Vorteile:

      1. Der Scanvorgang ist einfacher ( es sei denn, ich habe ständig Platz für einen aufgebauten Reprotisch samt Kamera , Objektiv und allem, das Ganze natürlich staubfrei ). Scanner einschalten, Film rein und los geht es.
      2. Mit einen ordentlichen Scanner samt gutem Programm lässt sich wunderbar Staub entfernen (nur Farbfilm), das spart einiges an Nacharbeit am PC hinterher

      Jede halbwegs aktuelle digitale Systemkamera oder Spiegelreflex holt heute die 20 Megapixel raus aus dem Film, die drin sind. Ein Nikon Coolscan V ( oder vergleichbar ) schafft das auch.

      Langfristig ist eine Lösung mit Digitalkamera die Zukunft fürchte ich, weil die guten Filmscanner nicht mehr produziert werden, bzw. zu abartigen Preisen verkauft werden, die für einen Privatanwender eigentlich nicht mehr zu rechtfertigen sind.
      Es gibt ja auch zunehmend tolle Lösungen zumindest rund um due Handhabung des Film ( z.B. Negative Supply).
    • Philipp Mittelstaedt schrieb:



      Ein Vergleich zwischen Canon 9000f und Epson V800 wäre aber in der Tat mal interessant. Das wäre dann Äpfel mit Äpfel.
      Auch hier ist die Handhabung des Films ausschlaggebend für das Ergebnis. Je nachdem in welchem Zustand der Film ist, sollte der Filmhalter im Bereich High End sein. Kostet nicht die Welt, aber verbessert massiv das Ergebnis.
      Für Mittelformat habe ich zu meinem Canon 9900II einen Filmhalter für Mittelformat von Betterscanning.com. Dazu an dem Halter die Möglichkeit den Abstand von der Glasbühne festzulegen. So konnte ich den besten Fokusabstand festlegen und bekomme gute Resultate.
      Das volle Potential von Mittelformat schöpft das freilich auch nicht aus.
      Es gibt ja für den Epson auch ein Kit für Wet-Scanning, also die Fixierung des Films mittels Feuchtigkeit.
    • Philipp Mittelstaedt schrieb:

      Scannen ist man dann unzufrieden? Warum fotografiert man dann nicht digital?
      Also entweder ich mag es analog oder ich jage den Pixeln nach. Beides zusammen widerspricht sich etwas.
      Bei mir ist es so, ich habe nicht die Möglichkeit zu vergrößern. Ich würde das sehr gerne tun, denn Ergebnisse die ich hier sehe sind beeindruckend. Reines analoges Vorgehen wäre meine erste Wahl. Scannen tue ich eigentlich nur um die Bilder dann in Fotobüchern zu verwenden oder für Einzeldrucke am Tintenstrahldrucker.