Mindestmenge Chemie pro Filmfläche z. B. bei E-6

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Mindestmenge Chemie pro Filmfläche z. B. bei E-6

      Hat jemand die Anleitung von Tetenal für die E-6-Chemie als PDF? Ich meine nicht die für das Mini-Pack für 1 Film, sondern für 2,5 Liter.

      Oder ist irgendwo eine Empfehlung zu bekommen, wieviel ml Chemie nötig sind, um eine bestimmte Filmfläche ordentlich zu entwickeln? Es geht mir in diesem Fall um 16 mm bis 30,5 m. Und natürlich die Ausnutzung, also wieviele Filme gehen dann mit demselben Ansatz?

      Falls ihr Infos habt, schiebt mir mal rüber, was ihr so wisst. Ich bedanke mich im voraus

      Grüße
      Rolf
    • Hi,

      die Angaben der Ergiebigkeit von Fotochemie beruht auf Durchschnittswerten und ist daher echt mit Vorsicht zu betrachten. Ich kann mir einfach nicht vorstellen das der letzte Film in der gleichen Suppe so rauskommt wie der Erste. Bei Entwicklungsmaschinen wird flächenbezogen im laufenden Betrieb frische Chemie nachgefüllt um die Lösungen auf ihrem Aktivitätsniveau zu halten. Das Labor in dem ich mal gearbeitet habe war von Kodak als Q-Lab zertifiziert. Dazu gehörte das drei mal am Tag ein Prüfstreifen mitgelaufen ist, der dann mittels Densi ausgemessen wurde. Ich würde nicht das Risiko eingehen Filmszenen zu verlieren, nur weil die Chemie nicht mehr mit gemacht hat. Gerade bei der Umkehrentwicklung ist dann ja nichts mehr zu retten. Beim 16mm Film ist das Material ja schon teuer genug.

      Gruß

      Stefan
    • Das ist bestimmt ein Problem bei großen Mengen in einer Durchlaufmaschine. Ich dachte jetzt aber eher an ein Verfahren, wo der ganze Film auf einmal behandelt wird.

      Und eigentlich habe ich mich gefragt, wieviel von der Chemie muss eigentlich auf eine bestimmte Filmfläche kommen, damit die Entwicklung noch im Rahmen ist. Also mit wieviel immer wieder "neuer" Lösung muss ein bestimmtes Stück Film (1 cm²) während der angegebenen Zeit in Berührung kommen.

      Dass ein einmaliges Benetzen und dann einfach die Zeit abwarten nicht reicht, ist klar. Das gilt aber so auch für z. B. das Papier in einer Dose wie RA4, wo man ja eine Vorgabe hat (von Jobo zum Bleistift), wieviel Chemie man mindestens reinschütten soll, damit es gut wird. Das wird bei dem Spezialeinsatz für Super-8-Film auch so sein.

      Auf meiner großen Jobodose für 50x60 steht "300 ml", kein "mindestens" oder so. Ok, aber reichen 300 ml für 50x60 aus, um es auszuentwickeln? Ich gehe mal davon aus. Und es gibt auch klare Angaben, für wieviel m² die Chemie reicht. Die Frage ist für mich dann aber, gilt das auch für Teilansatz (z. B. 500 ml aus einer 2,5 l Packung), oder bezieht sich das immer auf die ganze Packung? Dann müsste man diese Angabe noch einmal durch 5 teilen, um zu wissen, ab wann man einen neuen Ansatz braucht.

      Vielleicht hab ich aber auch nur wieder zu lange darüber gegrübelt, und eigentlich ist alles ganz klar... :)

      Grüße
      Rolf
    • Hi,

      sicherlich gibt es diese Mindestmengen. Es richtet sich das aber auch streng genommen danach was aufgenommen worden ist. Der Erstentwickler wird bei hellen Motiven schneller erschöpft sein, der Farbentwickler bei dunklen. Was aber bei diesen Entwicklungstrommeln aber auch immer zum Tragen kommt das sind Strömungseffekte und die erhöhte Oxidierung der Chemie durch den verstärkten Chemie - Luft Kontakt in der Trommel. Wobei das für das Bleichbad gut ist, hingegen für die Entwickler gar nicht. Ich würde es so machen das ich sehr viel Chemie nehmen würde und dann für den nächsten Durchgang eine Menge davon wegwerfen würde und mit frischer Lösung wieder auffüllen. So kann man die Badverschleppung ausgleichen und die Chemie regenerieren.

      Gruß Stefan