Umstieg auf Mittelformat?

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    • Jake.Kukowski schrieb:

      aber erstens ist das gar nicht so leicht, wie es sich nicht anhört
      Stimmt.

      Jake.Kukowski schrieb:

      ist eine Serie mit um 45° gekippten
      Mit deinem Gekippe is mich noch nich so ganz klar.

      Philipp Mittelstaedt schrieb:

      Jetzt sollten aber mal langsam alle den Umstieg auf Mittelformat geschafft haben ob mit oder ohne Senf in der Kamera oder Kofferraum.
      Vielleicht können bitte mal alle mit "JA" antworten, innerhalb dieses Threads, die es "geschafft" haben?

      .... oder anonym und unbeobachtet mit dem Finger aufzeigen?
      Grüße Jörg
    • Rainer Hubertus schrieb:

      dass man mit Kamera-Equipment unterwegs ist und nicht bloss aus dem Auto-Kofferraum fotografiert.
      Das ist gar nicht so weit weg von der Realität. Auch ich hab mich schon bei dem Gedanken ertappt, die Motive nach Erreichbarkeit mit dem Auto auszusuchen (immer ein Parkplatz in der Nähe), wenn ich mit der RB67 unterwegs war. Man nimmt eben ungern mehrere große Linsen auf verschiedene Jackentaschen verteilt plus ein schweres Stativ mit auf einen größeren Fußmarsch.

      Grinsend
      Rolf
    • Joerg Offerhaus schrieb:


      Ist jemand, aufgrund der gelesenen (oder falsch verstandenen) Worte in diesem Thread, von Mittelformat auf Kleinbild umgestiegen?
      Also mein Wunsch nach der perfekten Mittelformatkamera (unperfekte habe ich ja schon) für den Rest des Lebens hat sich eher noch verfestigt im Verlauf dieses Threads. Zu den unbedingt erforderlichen Spezifikationen ist jetzt noch ein rautenförmiger um 45° seitlich klappbarer Lichtschachtsucher dazugekommen.
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      "Jede Chance ist eine Gelegenheit!" Matti Nykänen
    • Rolf Eilert schrieb:

      Das ist gar nicht so weit weg von der Realität. Auch ich hab mich schon bei dem Gedanken ertappt, die Motive nach Erreichbarkeit mit dem Auto auszusuchen (immer ein Parkplatz in der Nähe), wenn ich mit der RB67 unterwegs war. Man nimmt eben ungern mehrere große Linsen auf verschiedene Jackentaschen verteilt plus ein schweres Stativ mit auf einen größeren Fußmarsch.
      'Anything more than 500 yards from the car just isn’t photogenic'. Das Zitat wird immer Edward Weston zugeschrieben, stammt aber wohl von Brett Weston
    • Nachdem Peter

      liebenswerterweise das Plädoyer für die Hasselblad fortsetzt, möchte ich hier nochmals auf die andere Themenstellung, die des Formats eingehen; also quadratisch oder rechteckig.

      Ehrlich gesagt, finde ich beide Formate immer wieder sehr krerativ: Mit sehr viel Freude habe ich viele 50x50cm Vergrößerungen von der Hasselblad erstellt; gerne vergrößere ich auch 50x60cm Bilder vom 4x5-Planfilm; und wieder etwas rechteckiger ist die Sinar 13x18cm; dazu muss ich ja die Bögen von der ganz großen 56"-Rolle jeweils eigens schneiden, um 50x72cm Vergrößerungen zu erstellen.

      Für mich ist die - vor allem bei der universalen Hasselblad - Gegenüberstellung von Rechteck zum Quadrat eher sekundär; zumal ich ja vor allem bei der Hasselblad stets beide Möglichkeiten habe; 6x6 - und mit leichtem Negativ-Verlust feilich auch 4,5x6.


      Das Verhältnis der Hasselblad gegenüber der Mamiya RB 67 ist fast so, wie das der Linhof 4x5 zur Sinar F-2 5x7/13x18cm; deutlich größere und schwerere Objektive, eine deutlich schwerere Kamera. - Eher so, wie ein Ford-Focus Kombi zum Esplanad von Dodge.

      In einem analogen Photo-Forum erstaunt mich allerdings auch [etwas], dass hier Belichtungs-Automatiken als "kaufentscheidendes" Kriterium angeführt wird; das will mir allenthalben etwas albern und als Ausweis "Ungeübter" erscheinen bei allem sonstigen Respekt [!!]. Klingt beinahe so, als wenn hier noch Niemand ein ältres Auto gefahren ist, bei dem man noch den choke beim Starten herausgezogen und nach ein paar Kilometern wieder reingeschoben hatte.



      Wie dem auch sei - jedem ganz viel Freude mit seinem natürlich immer wieder persönlichen System; wichtig sind am Ende ja die beeindruckenden Bilder - und davon habe ich wirklich viele aus der HAsselblad, aber auch aus den anderen, analog-mechanischen KAmeras, wie der Graflex 4x5, der Sinar 5x7 und seit August der Linhof 4x5. - Nur KB lässt sich aus meiner Sicht nicht immer ganz ganz groß vergrößern. - DAher war ja die Ausgangsfrage - ddie nach dem Mittelformat - an sich richtig gestellt!


      Wie wir hier sehen können, erreicht der Diskussions-Zirkel wieder seinen Ausgangsort - aber mit deutlichem Zugewinn aller dieser sehr unterschiedlichen MEinungen!!


      Jan-Peter
    • Jan-Peter Raspe schrieb:

      Klingt beinahe so, als wenn hier noch Niemand ein ältres Auto gefahren ist, bei dem man noch den choke beim Starten herausgezogen und nach ein paar Kilometern wieder reingeschoben hatte.
      Bei meinem damalige NSU 1200C war der Choke in der Mittelkonsole und daneben der gleiche kabelgesteuerte Hebel (andere Farbe des Bedienknaufes) für die Heizung des luftgekühlten Heck-Motors.

      Analoge Mittelformatkamera ist schon ein wenig wie Auto mit "H" im Kennzeichen.

      Damals wars Alltag und Standard. ;)
      Grüße Jörg
    • Jan-Peter Raspe schrieb:

      ...

      Für mich ist die - vor allem bei der universalen Hasselblad - Gegenüberstellung von Rechteck zum Quadrat eher sekundär; zumal ich ja vor allem bei der Hasselblad stets beide Möglichkeiten habe; 6x6 - und mit leichtem Negativ-Verlust feilich auch 4,5x6.

      ...




      Jan-Peter

      Ich muss hier leider korrigieren. Die Hasselblad kann auch 4,5x6 ohne Negativverlust, im Gegenteil, eher Gewinn, nämlich 16 Bilder pro 120 im landscape.

      Das A16, bzw. Magazin 16 scheint irgendwie hier den wenigsten bekannt zu sein. Leider ist es nicht drehbar, wie in der RB.
      Ich bin damit auch schon zweimal hier angeeckt, warum ich das 4,5x6 nicht im Quadrat gelassen habe.
      Viele Grüße
      Philipp ^^

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    • Philipp Mittelstaedt schrieb:

      Danke Hugo, aber der von Ikea war viel günstiger, wenn auch nicht aus Holz.
      Die IKEA-Rahmen fallen spätestens dann negativ auf, wenn man einen guten Rahmen danebenhängt. Bei IKEA wirkt eigentlich alles billig, das Glas (ich habe einen, wo das Glas bei entsprechendem Licht wellige Schatten auf das Bild wirft, hatte ich noch bei keinem anderem), der Rahmen aussen wirkt billig, ebenso das Passepartout. Immerhin sind die aber stabiler als bei einem anderen Superbilliganbieter, wo sich der Rahmen schon verzieht, wenn man den so aufhängt wie vom Erfinder gedacht. Kurz: Es lohnt sich, hierfür zumindest ein bisschen Geld in die Hand zu nehmen. Es könnten ja auch mal Intellektuelle zu Besuch kommen.
      Wissenschaftlichkeit: Das heißt zu wissen, was man weiß und was man nicht weiß. Unwissenschaftlich ist alles totale Wissen, als ob man im Ganzen Bescheid wüsste. (Karl Jaspers)