Umstieg auf Mittelformat?

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    • Daniel Schäffler schrieb:

      Martin_E_Palm schrieb:

      Die SWC-Verschwörung

      Auch nicht schlecht.
      Gibt es etwas vergleichbares zur SWC? 6x6.
      Ich habe mir die SWC - zumindest am Ergebnis orientiert - ziemlich preiswert aus Zenza Bronica SQ-A und 40iger nachgebaut. Das 40iger schaut mit der fest verbauten Gegenlichtblende, dem 95mm-Gewinde und den farblichen Akzenten zudem in der Vitrine sehr eindrucksvoll aus. :thumbsup:
      An einem Bild sind immer zwei Leute beteiligt: der Fotograf und der Betrachter.
    • Rainer Hubertus schrieb:

      Die zwei besten Weitwinkel im Mittelformat , die ich kenne, sind das 43mm für die Mamiya 7 oder das 38mm für die Hasselblad SWC. Alles andere sind keine "puren" Weitwinkel-Konstruktionen.
      z.B. die Distagone für die Hassi u.ä.

      Ich will die SWC als echte Weitwinkelkamera nicht schlecht machen,
      aber hat jemand mal ein Bild von einer Hassi SLR 40mm mit einer SWC verglichen?
      Wahrscheinlich sieht man einen UNterschied, aber wie groß ist dieser?
    • Jake.Kukowski schrieb:

      Die ganzen Hasselblads und Pentax 6x7 und Horsemänner, die ich mir in letzter Zeit so angeschaut habe, bzw deren Kauf ich erwogen habe, lassen mich im Endeffekt vollkommen kalt. Da funkt nichts. Nada. Zip. Zilch. Zero.
      Und wie ist es mit exotischeren Kameras, wie etwa einer Linhof 6x12?
      Nicht ganz Panorama, nicht ganz "Normalformat", nicht uninteressant. :thumbsup:
      An einem Bild sind immer zwei Leute beteiligt: der Fotograf und der Betrachter.
    • Hallo,

      mal was anderes:

      In der e-Bucht wurde am Sonntag eine ISKRA für über 212 Euronen
      verkauft.
      Für mich ganz erstaunlich.
      Das Objektiv ist zwar sehr gut, das weiß ich aus früheren Zeiten als
      ich selbst je eine ISKRA und ISKRA II hatte aber das Innenleben
      der Kameras läßt zu wünschen übrig womit ich die Qualität der
      verwendeten Materialien meine.

      Da ist das Vorbild der ISKRA, die AGFA Super Isolette, deutlich
      besser wenngleich wegen zweier Zahnräder mit sehr feinen und
      empfindlichen Zähnchen doch nicht perfekt.

      Zur Linhof 6x12 kann ich nichts beitragen, bei mir hört es beim Format
      6x9cm auf, AGFA Record III mit Solinar 4,5/105mm und Synchro Compur.

      Herzliche Grüße

      Karl Heinz
    • Ad Daniel:

      Also der Höhenmeter-Bezug ist vor allem auch konditions- und altsabhängig; wir hatten die Hasselblad schon auf einige Gipfel im Engadin dabei; da waren's zum Teil auch "a bisserl" mehr Höhenmeter; beim Runterlaufen haben wir aber unsere Wanderstöcke verwendet - mit anderen Worten, wir konnten ein weiteres Objektiv mitnehmen. - ^^

      Zur Weit-Winkel-Diskussion:

      Durch glücklich Umstände gelangte ich vor gut zehn Jahren zu dem Distagon CF-30mm für die HAsselbald 500 C/M in einwandfreien, quasi Neu-Zustand. Das erlaubt einen 180° Bildwinkel über die Diagonale; es zeichnet bis in die Ecken ohne Vignettierung sehr sauber und wirklich scharf - und kontrastreich; so besehen ein tolles Weitwinkel-Objektiv: Und nun die bekannten Wermutstropfen: Es ist freilich auch schwer - und zur Filterung, Skylight, Gelb, Blau und Orange muss man die vordere Lindesen-Gruppe, wie bei einem Großformat-Objektiv zum Wechsel der Objektiv-Platine, herausnehmen, auf die Rückseite des Vorderlinsen-Gliedes das kleine Filterchen aufschrauben, und das Objektiv dann wieder sauber zusammen setzen.

      Wenn man also hintereinander zwar mit den Wechselmagazinen auf sehr einfache Weise ein Farb-Dia und dann ein SW-Bild machen möchte, hat man bei jeder Aufnahme die Umstände des recht aufwendigen Filter-Wechsels. - Im sonnigen Exeter hätte ich dabei sogar fast eines dieser Filterchen in der großen, weitläufigen Wiese vor der alten Abtei verloren, den mir dann ein ganz lieber, englischer Dackel wiederfand! - ICh weiß nicht, wie es damit dem guten Jake in Finnland ergehen würde; statt eines Dackels käme dort vielleicht ein Schlittenhund vorüber.


      Ad Karl-Heinz:

      Vor zwei Monaten bin ich ja auch wiederum durch glückliche Umstände und früherer Kenntnis des Veräußerers, dem Second Hand Camera Shop in München, zu einer quasi nagelneuen, also nahezu unbenutzten Linhof Technika, Serie V, zu sehr fairem Preis gekommen

      Zur Linhof kann ich nur sagen: DAs ist wie Aston Martin oder Bentley unter den Personenkraftwagen / kurz: Autos: Diese Linhof Technika V ist in völlig herausragender Weise konzipiert und durchdacht und mit einer bis ins Extrem gesteigerte sauberste Verarbeitung und Präzision gefertigt, die ihr ein quasi unüberholbares Alleinstellungs-Merkmal verleiht.

      Wer immer das Wagnis der Großformat-Photographie mit den Planfilmen eingeht, ist mit einer gut erhaltenen Linhof ein ganz Leben und darüber hinaus allerbestens ausgestattet! - Und nun der Wermutstropfen: Gegenüber meiner Graflex muss man aber die obere Laufschiene zum Herausfahren des Ojektivs zuerst nach innen verschieben - und kann dann erst das Objektiv auf die Schien nach vorne herüberfahren; das ist bei der Grafdlex nicht erforderlich,da kann man das Objektiv sofort - ohne Unterbrechung - auf die LAufschiene nehmen. Ich habe auch den Eindruck, dass die Graflex etwas größere Hinterlinsen aufnimmt als die Linhof; doch das müsste ich wikrlich mal nachmessen.

      Heißt: Das Fujinon SW 75mm passte bei der Grafelx ganz locker rein; bei der Linhof muss man es schon mit Vorsicht einsetzen. - Umgekehrt: Dafür braucht man gegenüber der Graflex offenbar die Bodenplatte nicht eigens "aushängen", wie es beid er Graflex notwendig ist, um eine Vignettierung durch die Bodenplatte zu vermeiden.



      So, nun habe ich lange "geschrieben"; und nun darf ich Allen ganz viel Freude und Spßa mit seiner jeweiligen Mittelformat-Kamera und seinen Wünschen und Träumen wünschen!!!



      Euer
      Jan-PEter
    • Jan-Peter Raspe schrieb:

      Gegenüber meiner Graflex muss man aber die obere Laufschiene zum Herausfahren des Ojektivs zuerst nach innen verschieben - und kann dann erst das Objektiv auf die Schien nach vorne herüberfahren
      Hallo Jan- Peter,

      ich schiebe die Objektive bei meiner Master ohne zurückfahren der Laufschiene rüber. Wackelt ein bißchen dabei, aber funktioniert. Einfach mal probieren kann ja nichts schiefgehen.
    • Jan-Peter Raspe schrieb:



      Durch glücklich Umstände gelangte ich vor gut zehn Jahren zu dem Distagon CF-30mm für die HAsselbald 500 C/M in einwandfreien, quasi Neu-Zustand. Das erlaubt einen 180° Bildwinkel über die Diagonale; es zeichnet bis in die Ecken ohne Vignettierung sehr sauber und wirklich scharf - und kontrastreich;
      Ist das nicht das Fisheye? Sicher ein interessanter Exot, aber wohl auch noch spezieller in der Anwendung als es die SWC ist und auch nicht gerade billig. Bildbeispiele sind ja eher rar, vielleicht magst du ein paar zeigen (evtl. besser in einem eigenen Thema)?

      Ich habe mir auch mal das 40mm CFE überlegt - die Bilder, die man bei Flickr sieht, schauen durch die Bank sehr gut aus. Dass symmetrische Weitwinkelobjektive wie das der SWC den an Spiegelreflexkameras üblichen Retrofokusobjektiven überlegen sind, ist eine etwas verkürzte Darstellung. Es stimmt, dass erstere einen Vorteil bei der Verzeichnungsfreiheit haben, dafür neigen sie eher zur Vignettierung. Mit entsprechendem Aufwand lassen sich in beiden Konstruktionsweisen hervorragende Objektive herstellen.

      Für mich erwies sich Weitwinkelfotografie in 6x6 dann eher praktisch als schwieriges Thema, was die Bildkomposition angeht - man hat keine dominierende Horizontale wie im Kleinbildformat und wenn man nicht bewusst gestaltet, unten und oben viel uninteressantes "Füllmaterial". Am besten funktioniert es (wie bei den längeren Brennweiten) immer noch, wenn man ein Hauptmotiv hat, das gut ins Quadrat passt.

      Was die Bildqualität angeht, bin ich auch mit meinem alten 50mm Distagon (ohne T*-Vergütung) durchaus zufrieden. Sicher kann man bei entsprechender Pixel-Peeperei oder Riesenvergrösserungen etwas Randunschärfe finden, aber irgendwo hat der Perfektionsdrang in der Analogfotografie für mich auch seine Grenzen.
    • Seite 43 und ich weiss jetzt endlich, was ich mal werden will, wenn ich groß bin. Gestern habe ich ein wenig in einem Buch über digitale Panoramafotografie rumgelesen, das seit dem Kauf vor einigen Jahren unangerührt unter der Bibel auf dem Nachttisch gelegen hatte. War ziemlich abtörnender Stoff und irgendwie graute mir bei dem Gedanken, mich mit Nodalpunktverwicklern, Sticheleien und White Point Supremacy (und was es da alles gibt) näher beschäftigen zu müssen. Jetzt bin ich auf der Suche nach einer Horseman SW612 (o.ä.). Die Negas passen noch bestens in meinen Vergrösserer. Außerdem kommt kontemplative Landschaftsfotografie einfach am ehesten meinem Naturell entgegen. Und meinem Sternzeichen: Ich bin Waage mit Aszendent Wassermann. Also quasi Wasserwaage.
      Flickr

      "Jede Chance ist eine Gelegenheit!" Matti Nykänen
    • Panos sind die einzigen Fotos, die ich in den letzten vier Jahren gemacht hab und zwar, ich weiß nicht, ob das inzwischen erlaubt ist, das hier zu erwähnen, digital. Ohne irgendwelche Rechnerei und Spezialsoftware einfach mit meiner Xpro-1. Die Nachfolger können das leider nicht mehr, weil ich, wenn ich den Service-Menschen bei Fuji richtig verstanden hab, der einzige war, der das Feature genutzt hat und auch weiter nutzen werde. Deshalb hab ich erst für 180€ die kaputte Hauptplatine tauschen lassen.

      Ulrich