M42-Objektive mit Charakter

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    • M42-Objektive mit Charakter

      Mit M42 kenne ich mich so überhaupt nicht aus. Ich könnte mir aber vorstellen, dass ich mir in naher Zukunft ein paar von denen anschaffen werde (ohne jetzt hier auf die Gründe näher eingehen zu wollen *seufz*). Welche muss man unbedingt haben? Ich meine jetzt nicht, welche bilden am schärfsten ab und verzeichnen am wenigsten usw. Dafür nehme ich Digiobjektive. Ich dachte mehr so an One-trick-ponies. Oder meinetwegen auch mehrere Tricks. Das Trioplan kenne ich und die Abbildungseigenschaften finde ich scheusslich. Aber gab es da nicht welche mit 20 Blendenlamellen und mehr? Ich bitte um Vorschläge.

      Disclaimer: Das ist ganz ernst gemeint ausnahmsweise.
      Flickr

      "Jede Chance ist eine Gelegenheit!" Matti Nykänen
    • Hallo Jake, die Frage nach dem Charakter der Objektive lässt sich so schlecht beantworten. Wir hatten einen Schulfotografen, der recht gute, etwas weich gezeichnete Porträts machte. Er benutzte hierfür ein einfaches 2,8-135 mm von Foto-Porst. Will sagen,dass es auf den Verwendungszweck ankommt. Frdl.Gr.!Michael
    • Michael Sauthoff schrieb:

      Verwendungszweck
      Ich vergass. Meine üblichen Sujets. Völker, Tiere, Sensationen :D . Also Objektive für romantisierende Dokumentation mit eingebautem Alt-Ausseh-Effekt. Mittig scharf, aber nicht zu scharf. Am Rand gerne mies. Kreiselbokeh darf. Deutliche sphärische Aberrationen bei Offenblende als Bonus. Im Prinzip unfreiwillige Effektobjektive. Die eigentlichen Effektobjektive übertreiben es immer.
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      "Jede Chance ist eine Gelegenheit!" Matti Nykänen
    • Um ehrlich zu sein, Jake,

      ich würde beispielsweise die Takumare von Pentax nehmen. - Nur als ich die ersten Aufnahmen mit der Rollei 35 T vergrößert hatte, noch als SChüler, waren die um LÄngen besser als die mit der PRaktica und dem dazu gehörigen Normal-Objektiv.

      Ärgerlicher Müll waren Beroflex und manche Quelle-Objektive; sehr ärgerlich, viel Geld, viel Müll.

      Deshalb erstand ich später das Carl Zeiss Planar 1,4/50mm zur Yashica FR-1 und wenige Jahre drauf meine Hasselblad 500CM. - Dahinter wollte ich nie mehr zurück - und es erklärt meine Skepsis gegenüber "Ost""Geraffel" - wenn ich das mal so schlimm sagen darf.


      Dir aber allen Spaß beim Sammeln von Exoten. Von meinem VAter kann ich Dir ein Praktica-Objektiv senden, das quasi völlig "festverharzt" ist; horribile! - Dinge aus dem Arbeiter- und Wunderstaat, deren Bewohner noch mehr belogen wurden, wie wir.



      Grüßle nach FInnland!!

      Jan-Peter
    • Nach deinen Anforderungen scheiden die Super Takumare ebenso wie die EBC Fujinons und - Jehova! - die Tomiokas schon mal aus. Diese Ponies beherrschen einfach zu viele Tricks.

      Das gleiche gilt für mein Jupiter 37A - aber nur für meins ^^ - aber du wolltest ja auch eher kurze Brennweiten.

      Du könntest mal mit dem (erschwinglichen) Helios 44/2 herumexperimentieren, welches es in verschiedenen Iterationen gibt und den Swirl- sowie jede Menge Flare-Tricks beherrscht oder, wenn es doch die 135mm sein dürfen, dich mal in Richtung TAIR 11 orientieren, welches russischen Dealern zufolge, immerhin "20 Klingen" sein eigen nennen kann. Ich fürchte allerdings, dass - Stichwort "Bokeh-Monster" <X - für letztere mittlerweile ähnliche Mondpreise wie für das Pancolar aufgerufen werden.
      „Ich bin Atheist, Gott sei Dank!“ (Dave Allen)
    • Hallo Zusammen,

      M42 ist schuld !

      Die F2 steht neben der XE 7 und ist arbeitslos. Warum ? Weil M42 interessant ist. Ich arbeite mit dem :

      Weltblick 135mm f1.8 ( gab es auch als Porst )


      Helios 85mm f 1.5


      Vivitar ( Series 1) 28mm f 1.9


      Revuenon 55mm f1.2


      Da meine Profizeit in den späten 90igern endete, kann ich nun machen, was ich will. Mit diesen Objektiven erzielt man Interessante Effekte.
      Das Helios bei Offenblende mit Naheinstllgrenze 0.8m wird interessant, das Vivitar ist unfassbar scharf, aber auch mit Blende 1.9 im Nabereich reizvoll.

      Grüße, Fo