Adox CHS II

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    • Adox CHS II

      Die ersten Chargen vom CHS II habe ich damals nicht so registriert. Das heisst, ich habe den Film noch nie verwendet. Von der neuen Charge habe ich mir ein paar bestellt. Hat schon jemand Filme aus der neuen Charge entwickelt und verfügt über Vergleichszeiten mit der alten Charge? Stimmen die Zeiten im Datenblatt (von 2015) noch so? Ich habe gerade wieder Xtol angerührt - das wollte ich jetzt primär aufbrauchen. Im Datenblatt von Fotoimpex ist nur eine Startzeit für Xtol mit Agfa-Kipp angegeben. 1x kippen pro 30 Sekunden finde ich für Xtol recht wenig. Kann jemand eine brauchbare Startzeit mit regerer Agitation anbieten?
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      "Jede Chance ist eine Gelegenheit!" Matti Nykänen
    • Ich sehe im Datenblatt bei Fotoimpex für Xtol gar keine Angaben zur Agitation. Die Angaben bzgl. Agfa-Kipp sind ja mehr eine generelle Empfehlung und beinhaltet auch eine kontinuierliche Agitation für die erste Minute.
      So ähnlich mache ich das z.Z. eigentlich immer mit Xtol und D76, allerdings kippe ich jede volle Minute drei Mal in einem Zeitraum von 10 Sekunden - also eher gemächlich. Evtl. kommt das ungefähr auf's gleiche raus.
      Damit bin ich jedenfalls bei den aktuell verwendeten Filmen ganz zufrieden. Ich kann aber zum CHS II nichts sagen. Ich hatte da die ganze Zeit drauf gewartet, dass der nochmal als Rollfilm kommt...
      Without deviation from the norm, progress is not possible. -- Frank Zappa
    • Hallo Jake,

      ich hatte die erste Charge in XTOL 1+1 für 7 Min. gebadet und den Kodak Kipp verwendet.
      Grund XTOL baut den Kotrast über die Agitation auf, und für ein mal Kippen pro Minute müsste der Motivkonrast schon sehr hoch sein.

      Meine ersten Rollen sind heute angekommen.
      Diese werde ich allerdings in Acorul-N und FX-39 II baden.
    • Thomas Klinger schrieb:

      XTOL baut den Kotrast über die Agitation auf
      Also ich entwickle mit Xtol und Ilford-Kipp (nur weil ich das schon immer so mache) jeden Film auf (nahezu) jeden beliebigen Kontrast. Wenn man öfter oder heftiger kippt, geht es eben schneller. Und wenn man ganz wenig kippt (im Extremfall Standentwicklung) sollte man eben nicht Xtol nehmen. Aber vielleicht funktioniert das sogar. Da ich wenig esoterisch veranlagt bin, hatte ich aber noch keinen Grund, das auszuprobieren.

      Gruß, Manfred
      Allerlei technische Tipps zur SW-Fotografie unter: http://www.anzinger-online.de/Foto/
    • Manfred Anzinger schrieb:

      Also ich entwickle mit Xtol und Ilford-Kipp (nur weil ich das schon immer so mache) jeden Film auf (nahezu) jeden beliebigen Kontrast. Wenn man öfter oder heftiger kippt, geht es eben schneller. Und wenn man ganz wenig kippt (im Extremfall Standentwicklung) sollte man eben nicht Xtol nehmen. Aber vielleicht funktioniert das sogar.
      Dem kann ich nur beipflichten. Jetzt nicht gerade auf Xtol bezogen, aber das dürfte auf jeden Entwickler zutreffen. Sonst wäre ja Ilford total blöd, wenn die immer noch ihren 1-Minuten-Kipp-Rhythmus beibehalten würden.
      Ich mache es genauso aus den gleichen Gründen (-eben Lernfaulheit und "Konservativismus"-) mit jedem x-beliebigen Entwickler und stimme meine Entwicklungszeiten danach ab.
      Neuerdings probiere ich allerdings die spezielle Form von Rotationsentwicklung mit "Henry". Bis jetzt ohne negative Erkenntnisse.
      Gruss
      Rainer