Welches 35mm Objektiv für Nikon

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    • Bei dem 2,8/35-70 musst Du Dir die Linsen genau anschauen, fast alle dieser Objektive trüben im Innern mehr oder weniger ein.
      Reparatur ist wohl nicht mehr möglich weil es die Linsenelemente nicht mehr gibt und wegputzen zerstört die Vergütung.
      Im Gegenlicht ist dieser Nebel leicht zu erkennen.

      Empfehlen kann ich das 2/35 AF D Nikkor, günstig und sehr gut und mit AF!

      Die F90 hat ebenfalls einen Schärfeindex im Sucher, der funktioniert mit jedem Objektiv dessen Lichtstärke mindestens f/5,6 ist und der Index ist sehr genau.
      An meine F801s nutze ich den Index immer wenn ich meine DKL Objektive ansetze und der Fokus passt auf den Punkt.
      Wüsste also nicht warum es bei der F90 anders sein sollte?
    • Warum kann man jemanden denn nicht etwas suchen lassen ohne zu hinterfragen warum. Der TO will Mikrokontrast und wird schon wissen warum.

      Die Nikons sind gut, dass manuelle 2.0er besser als das AF. Aber Mikrokontrast ist jetzt nicht die überragende Stärke. Ob es allerdings gleich ein Milvus sein muss weiß ich auch nicht da das Classic ja soweit ich weiß den gleiche Aufbau hat. Sicher haben sie z.B durch neue Vergütung ein bisschen was verbessert aber Unterschiede wie beim 50mm 1.4 das eine komplett andere Rechnung ist würde ich jetzt nicht erwarten. 35mm 1.4 würden für mich bei Zeiss wegen der Größe rausfallen. Vor allem wenn man sowieso keine Lichtstärke sucht.

      Das Sigma wäre mir ohne Blendenring nix.
    • Ich habe mehrere 35mm, u.a. das 2.8, ein Nikkor-O f2, ein AF-D und ein Zeiss Distagon (das klassische).
      Das Beste in meinen Augen ist das Zeiss. Ich bin mir zwar nicht sicher ob du Mikrokontraste auf KB-Film bannen kannst, aber von der Verguetung (no na...) und Verarbeitung ist das Zeiss sicher on top. Vor allem die Verarbeitung ist da Klasse, es greift sich einfach unglaublich gut an und der Fokussierung ist sanft und weichgaengig ohne Ende.

      Hier ein paar aeltere und neuere Beispiele von ein paar Filmtypen:

      T-Max 100

      opening.jpg

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      TRI-X:

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      Cinestill 800 Tungsten

      merrygoround.jpg

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      merry go round by Rene Dyma, auf Flickr
      If you don't shoot, the Chance to miss is 100 %
    • Rene Dyma schrieb:

      Ich habe mehrere 35mm, u.a. das 2.8, ein Nikkor-O f2, ein AF-D und ein Zeiss Distagon (das klassische).
      Das Beste in meinen Augen ist das Zeiss. Ich bin mir zwar nicht sicher ob du Mikrokontraste auf KB-Film bannen kannst, aber von der Verguetung (no na...) und Verarbeitung ist das Zeiss sicher on top. Vor allem die Verarbeitung ist da Klasse, es greift sich einfach unglaublich gut an und der Fokussierung ist sanft und weichgaengig ohne Ende.

      Hier ein paar aeltere und neuere Beispiele von ein paar Filmtypen:

      T-Max 100

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      Die Fotos sind sehr sehr klein, ist ja kaum was zu erkennen.
      Das geht mit jedem Objektiv!
      Gute Fotos Friedhelm
    • Christian Diehlmann schrieb:


      Die Nikons sind gut, dass manuelle 2.0er besser als das AF.
      Bin ja nicht so für diese Erbsenzählerei aber es stimmt einfach nicht das die MF Ausführung besser ist, mechanisch ist es den AF Typen überlegen, wenn nicht gerade die Blende verreckt aber hat eben auch keinen AF!

      Das Ais 2/35 zeigt übelste Überstrahlungen im Gegenlicht und es ist selbst bei geeignetem Licht nicht sichtbar besser das die AF Version, bei offener Blende eher etwas schwächer, ist ein subjektiver Eindruck, habe beide Objektive besessen, jetzt habe ich nur noch das AF aus den genannten Gründen.

      Die sehr große Frontlinse der MF Version trägt sicher einen Großteil dazu bei das es sehr reflexanfällig ist, bei der AF Version wurde dieser Fehler vermieden.

      Die Schärfeleistung ist sicher kaum zu unterscheiden, vielleicht messbar aber ab f/4 dann eher akademischer Natur.

      Insgesamt halte ich es so wie Zeiss es vor vielen Jahren in Tests gezeigt hat das selbst die normalen Objektive, in dem Fall waren es C/Y und Habla Zeiss Objektive, die Schärfeleistung der verfügbaren Filme weit übersteigt.
      Um die Qualiät der Objektive nur ansatzweise auf den Film zu bringen wurde von Zeiss empfohlen nur mit Spiegelvorauslösung und mit schwerem Stativ zu arbeiten und möglichst die Kamera noch mit einem Sandsack zu beschweren um wirklich die letzte Schwingung zu eleminieren.
      Bleibt immer noch das Problem der Filmplanlage.
      Und dann quatschen wir Amateure hier von Mikrokontrasten.

      Das war eigentlich schon immer so und diese Testereien sind meist das "Papier" nicht wert auf dem sie gedruckt wurden. Die heutigen Test in den verschiedenen Foren sind da sogar noch eine Steigerung, hier wird einfach etwas behauptet und alle rennen damit los, es wird nichts mehr quergeprüft sondern meist nur nachgesprochen.

      Hat sich eigentlich je einer Gedanken darüber gemacht was für komplizierte Messvorrichtungen nötig sind um MTF Messungen durchzuführen? Diese Geräte stehen auf tonnenschweren Betonklötzen die mit Luftfedern komplett von der Umgebung entkoppelt sind.
      Dann machen wir unsere Bildchen aus der Hand und reden über die Quälität der Objektive, ehrlich Leute!

      Wenn vielleicht das Zeiss Objektiv einen Hauch besser ist wage ich jetzt die Behauptung das ich mit dem Distagon, einem Nikon, Canon etc. Aufnahmen mache und die Abzüge vorlege das sie niemand unterscheiden kann. In der Farbdarstellung gibt es mitunter sichtbare Unterschiede was aber eine reine Geschmacksfrage ist.

      Der Human Factor hat den mit Abstand größten Einfluß auf die Qualität des Bildes, auch auf den Mikrokontrast.

      Wenn jemand das letzte aus einem Objektiv herausholen will wird er wohl oder übel wieder auf Glasplatten belichten müssen, bis heute unerreicht, aber nur wenn mit hochauflösenden Platten gearbeitet wird.

      Ansonsten kann ich nur empfehlen gleich mit einer Digitalkamera und entsprechender Auflösung zu arbeiten und einem dafür gerechnetem Objektiv.
      Wir müssen uns hier nichts vormachen, da kommen die Kleinbildfilmknipsen nicht mehr mit, deren Stärken liegen nun mal woanders.
    • Hallo Jörg,
      zunächst sei gesagt, dass ich ein Fotoamateur bin! Deshalb möchte ich bei dir nachfragen, ob ich vielleicht den falschen Begriff (Mikrokontrast) bei meiner Fragestellung verwendet habe. Beispiel: Das 4,5/75mm Takumar liefert eindeutig bessere Grauwerte als das 2,8/165mm zur Pentax 67. Genau diese Fähigkeit zur Differenzierung hatte ich mit dem Begriff Mikrokontrast in Verbindung gebracht. Ein Irrtum?
      Ciao, Maik
    • "Grauwerte" kann ja alles Mögliche sein. Unter der Voraussetzung, dass Du die gleichen Motive bei gleichem Licht fotografiert hast, der Negativkontrast identisch war (gleicher Film und den Prozess richtig eingestellt) und ebenso der Positivkontrast (identische Einstellungen beim Scannen oder gleicher Positivprozess) - wenn das alles stimmt und es dann immer noch so aussieht, als ob ein Objektiv mehr Kontrast oder mehr Grauwerte hat als das andere, ist es vielleicht nur ein bisschen weicher als das andere, weil es kaputt ist, oder einfach alt (!), oder die Konstruktion an sich ist älter, oder Du hattest unterschiedliche Blenden verglichen, oder Streulicht drin, was man manchmal nur indirekt sieht, weil der Kontrast mal völlig unerklärlicherweise schwächelt, oder...

      Wenn man sicher weiss, dass ein Objektiv ein bisschen weniger kontraststark ist, kann man das auch über eine angepasste Entwicklung ausgleichen. Der Kontrast des Objektivs geht ja ebenfalls in die ganze Übertragungskette ein, die beim Motivkontrast anfängt und auf dem Papier endet.

      Eine der einfachsten Möglichkeiten, sicherzustellen, dass das Objektiv so gut wie möglich ist, ist, ein fabrikneues zu kaufen.
      Wissenschaftlichkeit: Das heißt zu wissen, was man weiß und was man nicht weiß. Unwissenschaftlich ist alles totale Wissen, als ob man im Ganzen Bescheid wüsste. (Karl Jaspers)
    • Ich kann dem Vorgeschriebenen nur zustimmen. Was sind Grauwerte? Irgendein Wert zwischen weiß und schwarz. Die ganzen Faktoren die von Aufnahme bis Bild ein Rolle spielen lassen sich hier gar nicht aufzählen.
      Dementsprechend unklar bleibt der Einfluß des Objektivs darauf.

      Nochmal schwieriger wird es wenn das Bildergebnis dann hier präsentiert werden soll wie wir gesehen haben.

      Vor vielen Jahren habe ich selbst mal umfangreiche Testreihen fotografiert weil mich einfach interessierte, was
      der Unterschied zwischen meinem Summicron M und dem Jupiter 8 denn nun tatsächlich ist.
      Ich habe viel gelernt damals. Unter anderem daß ich kaum in der Lage bin zwei "identische" Fotos aufzunehmen. Selbst direkt nacheinander und mit Stativ... Wenn ich dann endlich mal alles richtig gemacht
      hatte war ohne Hilfen wie gutem Projektor/Vergrößerer kein Unterschied feststellbar.
      In Wirklichkeit passiert die ganze Zeit gar nichts - Jim Rakete 2007

      Bilder
    • Hallo,
      @Jörg, Jens und Axel, mag es das Festhalten an Vorurteilen oder unerschütterlicher Glaube an der eigenen Arbeitsweise sein, irgendetwas in mir stäubt sich gegen den Gedanken, dass es zwischen verschiedenen Objektiven quasi keinen Unterschied gibt, sondern nur die Umstände über die zu erreichende Bildqualität bestimmen. Darüber muss ich erst noch einige Zeit nachdenken!
      Ciao, Maik
    • Natürlich bilden unterscheidlliche Objektive unterschiedlich ab. Ein Bild aus dem Zeiss 50mm 1.4 sah anders aus als aus dem AF 50mm 1.4 D (35er hatte ich jetzt noch nicht viele daher nehme ich die mal als Vergleich). Sind die Unterschiede groß? Sind sie für das Foto am Ende entscheidend? Kann man sie 100% Sicher zuordnen? Im Normalfall vermutlich nicht. Vor allem wenn ich mir das Bild auf Instagram oder einem 10x15 Print angucke. Auf einem guten Scan oder Print sieht man sicher eher Unterschiede. Klar geht es bei dem Hobby auch um die Ergebnisse und schöne Fotos und die kann man mit fast jedem Glas machen aber es geht auch um Technik und wenn es nur für den Kopf ist hab ich mehr Spaß wenn ich ein Objektiv habe das zumindest theoretisch das machen kann was ich mir vorstelle.
    • Es geht ja nicht darum, ob die Objektive unterschiedliche Bilder machen. Das ist bestimmt so, aber die praktische Relevanz finde ich einfach nicht so gross, von sehr besonderen Aufgabenstellungen abgesehen. Mir ging es nur darum, dass das mit den "Grauwerten" vielleicht einen anderen Grund hat als das, was auf dem Objektiv steht, vor allem, wenn Du zwei ältere Objektive als Beispiel anführst, und dass man dagegen auch was tun kann.
      Wissenschaftlichkeit: Das heißt zu wissen, was man weiß und was man nicht weiß. Unwissenschaftlich ist alles totale Wissen, als ob man im Ganzen Bescheid wüsste. (Karl Jaspers)