Schalenbewegung automatisiert ...

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    • Schalenbewegung automatisiert ...

      Hallo,

      ich gebe zu, die Idee kommt mir selber etwas verrückt vor, aber immer wen ich über der Entwicklerschale gebeugt, diese mehrere Minuten bewege und mir dabei der Geruch des Entwicklers in die Nase steigt, frage ich mich, ob man das nicht automatisiert machen könnte.

      Hatte schonmal jemand ähnliche Gedanken oder vielleicht diese sogar realisiert.

      Es müsste ein Gerät sein, dass abwechselnd die Schale am oberen und unteren Ende leicht anhebt, oder so etas wie eine "unwuchtige" Drehscheibe ?

      Vielleicht gibt es ja sowas schon ?

      Danke für Eure Meinungen, Ideen dazu !

      Fg. Toni.
    • Guten Abend, als wir einen Raum für den Clup hatten hat einer unserer Mitglieder einen Schwenktisch gebaut der auch gut funktionierte als Antrieb hat er einen Scheibenwischmotor verwendet der Tisch war sehr professoniel gebaut mit Heizung Kontrolleuchten mussten rot sein alles schwarz gespritzt,schade dass dieses Gerät nicht mehr gebraucht wird. Grüsse Josef
    • Ich schwenke meine Schalen überhaupt nicht, verarbeite aber nur PE-Papier. Ich achte lediglich darauf, dass es immer völlig untergetaucht ist. Dazu muss ich es 1-2-mal mit der Zange wieder untertauchen, das genügt offensichtlich für ausreichend frische Entwickler-Zufuhr. Beim Fixieren mache ich das genauso. Im Zweifelsfall darf man eben die Badezeiten nicht zu knapp bemessen. Etwas länger kann nicht schaden.

      Gruß, Manfred
      Allerlei technische Tipps zur SW-Fotografie unter: http://www.anzinger-online.de/Foto/
    • David Globig schrieb:

      Lieber Toni,

      such doch mal nach "Laborschüttler". Die lassen sich auch in der Geschwindigkeit verstellen. Kann mir aber genauso eine einfache Selbstbaulösung vorstellen, bei der eine Ecke der Schale periodisch hochgedrückt wird - etwa über einen langsam laufenden Motor mit Exzenterscheibe.

      Viele Grüße

      David
      Danke, auf diesen Suchbegriff wäre ich nicht gekommen. Ja genau sowas in der Richtung, aber die sind mir für meinen Zweck zu teuer.

      Langsamlaufender Motor mit Exzenterscheibe wäre eine gute Lösung !
    • Die Stichworte "Darkroom Tray Rocker" führen u.a. zu diesen Dingern, das würde ich wohl genauso machen (mit einer einfacheren Nocke, so wie bei der zweiten Version). Das ist auch schnell zusammengebaut, länger als einen Samstag Vormittag dauert das ja nicht. Kann man auch bestimmt noch deutlich kleiner bauen, damit die Schale nicht so unergonomisch hoch liegt, wenn man das Ding auf einen Arbeitstisch stellt. Für Lith werde ich sowas sicherlich auch mal machen.




      Die Pumpe ist wegen Kontamination der Chemie und der Frage, wie gut man das Ding reinigen kann (für diese Anwendung ist die halt nicht gedacht) vermutlich nur so eine mittelgute Idee.
      Wissenschaftlichkeit: Das heißt zu wissen, was man weiß und was man nicht weiß. Unwissenschaftlich ist alles totale Wissen, als ob man im Ganzen Bescheid wüsste. (Karl Jaspers)
    • coole Konstruktion - vor allem bei Video 1 ist die Bewegung ziemlich kräftig - aber das Teil ist für meine Vorstellung etwas zu groß.

      Ich habe da an etwas kleineres gedacht. Momentan habe ich so eine Bild vor mir, das in etwa so aussieht.

      - Rahmen etwas höher als ein Bilderrahmen - nicht zu groß - ab 30 x 40 nehme ich mir Zeit zum "Selberschütteln" :)
      - oben drauf eine Plexiglassplatte
      - an einem Ende eine Welle an der 2 - 3 Exzenterscheiben montiert sind
      - diese Welle wird mit einem langsam drehenden Motor (vielleicht 8 Umdrehungen pro Minute) angetrieben
      - dadurch wird die Plexiglassplatte ca. 8 x etwas angehoben und die Flüssigkeit in der daraufliegenden Schale bewegt

      Ich bin kein Techniker, ich habe hauch keine Ahnung ob die Bewegung ausreicht ?
    • Hallo zusammen,
      da ich öfter auch Lith-Prints herstelle, habe ich mir folgende Konstruktion gebaut.

      - Holzrahmen mit Boden in den die Entwicklerschale eingehängt werden kann
      - Alurohr mit 4mm Durchmesser als Rolle unter dem Rahmen für Roll- oder Kippbewegung (alles natürlich noch per Hand)
      - Heizdecke im Holzrahmen, die es mir ermöglicht, die Chemie auf etwa 24 Grad konstant zu halten.

      Mir reicht das und ist mit ganz geringem Aufwand schon eine deutliche Erleichterung.
      Gruß
      Volker

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    • Toni, das Problem hatten sie wohl schon vor über 100 Jahren. In einem Reprint eines alten Fotobuchs habe ich mal eine Lösung gefunden und hier auch wohl gepostet. Finde es bloß gerade nicht, ist vielleicht bei einem Forenumzug verlorgen gegangen.

      Es handelt sich um einen Rahmen, in den die Schale eingelegt wird, der vorn und hinten auf einer Achse aufliegt. Der Rahmen hat eine Verlängerung nach vorn, wo ein dickes Gewicht dranhängt, also über die Tischkante runter. Ein leichter Ticks, und das Ding pendelt hin und her.

      Falls du dir das nicht vorstellen kannst, schicke ich gern nochmal ein Bild davon.

      Grüße
      Rolf
    • Volker Kluft schrieb:

      - Holzrahmen mit Boden in den die Entwicklerschale eingehängt werden kann
      - Alurohr mit 4mm Durchmesser als Rolle unter dem Rahmen für Roll- oder Kippbewegung (alles natürlich noch per Hand)
      - Heizdecke im Holzrahmen, die es mir ermöglicht, die Chemie auf etwa 24 Grad konstant zu halten.
      gefällt mir !

      beim Positivprozess achte ich weniger auf die Temperatur - Umgebungstemperatur passt meist ;)