Welche Epson Scanner (v800 oder v850 pro) ?

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    • Reinhard Walther schrieb:

      Hallo Es kommt darauf an,was du machen willst:
      Silverscan ist grundsätzlich eine Bildbearbeitungssoftware. Wenn du die so einstellst, dass ein "gutes Bild" rauskommt, hast du schon ein bearbeitetes Bild.
      Mir persönlich passt das nicht: Ich will ein Bild, dass so aussieht,wie ich es gescannt habe. Also eine Rohdatei als tif. Erst nachher kommt die Konvertierung und Bearbeitung.
      Zudem habe ich auf meinen Rechnern Silverscan nie problemlos zum laufen gebracht. Ich habe darum auf Vuescan umgestellt:
      Bei Silverscan zahlst du für jeden Scaanner wieder 90 Euronen, während du bei Vuescan alle gängigen Scanner dabei hast.
      Bei mehreren Scannern zählt sich das.
      Zudem empfinde ich es als Vorteil, wenn ich bei allen Scannern die ich habe, die gleiche Bedienung habe. Das vermindert Fehler.
      Gruss Reinhard
      Danke Reinhard!

      Das ist eine sehr hilfreiche Information!
      Ich hatte vorher den Eindruck, dass man die erstgenannte Software zwingend für gute Ergebnisse haben muss, auch weil ein Scanner-Anbieter diese im Paket mitliefert.
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    • Erhard Slowik schrieb:

      Lese hier als (fast) Vollanaloger interessiert mit.
      Seid ihr alle reine Hybriden oder vergrößert ihr auch in der Dunkelkammer?
      Wofür dienen euch die Dateien der eingescannten Negative?
      Nur zum zeigen im Internet oder bringt ihr die auf digitalem Wege auf Papier?
      Ich bin überwiegend hybrid unterwegs, das liegt daran, dass ich keine Dunkelkammer habe, sondern immer aufbauen muss. Ein analoger Print ist und bleibt daher für mich etwas besonderes. Hätte ich eine reine Dunkelkammer und Platz, würde ich viel mehr rein analog machen. Aber es kann sich ja immer ändern, vielleicht finde ich irgendwann mal einen Kellerraum mit Wasseranschluss.

      Überwiegend nehme ich meine Bilder digital her, plane aber auf lange Sicht, sie zu drucken. Das wird mein nächstes großes Projekt.
      Viele Grüße
      Philipp ^^

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    • Erhard Slowik schrieb:

      Lese hier als (fast) Vollanaloger interessiert mit.
      Seid ihr alle reine Hybriden oder vergrößert ihr auch in der Dunkelkammer?
      Wofür dienen euch die Dateien der eingescannten Negative?
      Nur zum zeigen im Internet oder bringt ihr die auf digitalem Wege auf Papier?
      Hallo Erhard,

      ich möchte mich mit dieser Technik nur gerade so viel beschäftigen, wie es notwendig ist!
      Ansonsten bleibe ich vollkommen analog. Ich habe eine größere Menge MF-Dias und GF-Glasnegative
      meines Onkels. Er hat in den 1950er bis 1970er Jahren in England als Fotograf gearbeitet.
      Mit geht es darum, den jetzigen Zustand der Aufnahmen zu sichern. Wenn ich mir die Aufnahmen
      von einem Scan-Anbieter einscannen lasse, liege ich wahrscheinlich preislich in ähnlichen Regionen
      eines vernünftigen Scanners. Ich überlege daher, mir einen der obigen Scanner zu kaufen.
      Nach Abschluss der Arbeiten würde ich den Scanner wahrscheinlich wieder verkaufen,
      oder meiner Nichte schenken. Zum Zeigen von Aufnahmen hier im Forum oder zum Ausdrucken
      der Aufnahmen würde ich mir ganz sicher keinen 1000,-- EUR Scanner kaufen!
      Solange noch das Material verfügbar ist, mache ich alles analog, weil ich das Handwerk mag
      und es eine "ehrlichere" Art des Fotografierens und Verarbeitens ist. Wenn von "Entwickeln"
      am Rechner die Rede ist, stehen mir schon die Haare zu Berge 8o !

      Gruß,
      Max
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    • Maximilian Eggert schrieb:

      ich möchte mich mit dieser Technik nur gerade so viel beschäftigen, wie es notwendig ist!
      Hallo Max,

      das kann ich sehr gut verstehen. Ich habe mir vor vielen Jahren mal einen Nikon Coolscan zum digitalisieren meiner alten Dias gekauft.
      Nachdem das erledigt war wurde er nur noch selten aktiviert.
      Wenn ich hier so mitlese merke ich doch, daß man sich in die Technik des Flachbettscannens schon ein wenig einarbeiten muß um
      zu vernünftigen Ergebnissen zu kommen. Das würde sich für mich nur dann lohnen wenn am Ende ein Papierbild in entsprechender
      Größe dabei heraus kommen würde.
    • Erhard Slowik schrieb:

      Wofür dienen euch die Dateien der eingescannten Negative?
      Für mich ist der Scan das "fertige Foto". :thumbup:

      Hybrider workflow. Mein Hobbykellernassfotolabor ist schon seit Jahren geschlossen. ;)

      Die Scans dienen fürs Internet, für den Tintenstrahldrucker Zuhause und für den Uploade an den Dienstleister für "große Ausbelichtungen" im Rahmen an der Wand.
      Grüße Jörg
    • Maximilian Eggert schrieb:

      Mit geht es darum, den jetzigen Zustand der Aufnahmen zu sichern. Wenn ich mir die Aufnahmen
      von einem Scan-Anbieter einscannen lasse, liege ich wahrscheinlich preislich in ähnlichen Regionen
      eines vernünftigen Scanners. Ich überlege daher, mir einen der obigen Scanner zu kaufen.
      Wieviele Aufnahmen sind es ungefähr? Das könnte recht ermüdend werden.
      Wenn es auf den gleichen Preis kommt und der Scaner wieder weg soll (weil die Aufgabe erledigt ist) und die Quali des Dienstleisters stimmt (??), warum dann die Zeit opfern für die Arbeit?


      Maximilian Eggert schrieb:

      Wenn von "Entwickeln"
      am Rechner die Rede ist, stehen mir schon die Haare zu Berge
      Wenn ich an die Grüche in meinem damaligen Fotolabor denke weiss ich nicht, ob das Heutzutage noch so up to date ist.

      Maximilian Eggert schrieb:

      und es eine "ehrlichere" Art des Fotografierens und Verarbeitens ist
      Nunja, die Zeit eilt weiter. Und der Begriff, welche Arbeit ehrlich (ich denke du meinst das Fotografenhandwerk?) ist, verschiebt sich.
      Grüße Jörg
    • Philipp Mittelstaedt schrieb:

      Erhard Slowik schrieb:

      Lese hier als (fast) Vollanaloger interessiert mit.
      Seid ihr alle reine Hybriden oder vergrößert ihr auch in der Dunkelkammer?
      Wofür dienen euch die Dateien der eingescannten Negative?
      Nur zum zeigen im Internet oder bringt ihr die auf digitalem Wege auf Papier?
      Ich bin überwiegend hybrid unterwegs, das liegt daran, dass ich keine Dunkelkammer habe, sondern immer aufbauen muss. Ein analoger Print ist und bleibt daher für mich etwas besonderes. Hätte ich eine reine Dunkelkammer und Platz, würde ich viel mehr rein analog machen. Aber es kann sich ja immer ändern, vielleicht finde ich irgendwann mal einen Kellerraum mit Wasseranschluss.
      Überwiegend nehme ich meine Bilder digital her, plane aber auf lange Sicht, sie zu drucken. Das wird mein nächstes großes Projekt.
      Hallo
      Ich mach beides, aber überwiegend hybrid.
      Einerseits,weil mir der Platz fehlt,die Bilder anständig zu präsentieren, andererseits, weil es einfacher ist, die Bilder im Netz zu teilen.
      Für mich ist auch die analoge Fotografie immer noch ein Medium, das zum dokumentieren da ist. Daher kann ich mit der "künstlerischen" Seite der Fotografie, nicht besonders viel anfangen.
      Wobei das keine Wertung ist!
      Wenn ich dereinst pensioniert sein werde,sofern ich das erlebe,dann werde ich vermutlich wesentlich mehr in der Duka verbringen.
      Gruss Reinhard
    • Vielleicht nochmals zurück zur Ausgangsfrage V800 oder V850 pro

      In diesem Link werden die unterschiede aufgezeigt:

      scanyourentirelife.com/epson-v…hoto-scanner-differences/


      Ach ja, ich als "Hybride" und Besitzers einer V850 pro verarbeite meine "ehrlich" aufgenommen Negative und DIA dann "unehrlich" weiter zum Zwecke der Darstellung auf Papier in kleineren (18x24) und größeren (45 x 60) Formaten. Das mache ich allerdings auch mit "unehrlich" aufgenommen Bildern. Die Bildchen für das Internet fallen dann auch bei der Verarbeitungweise ab.

      Irgendwie fühle ich mich jetzt ganz schlecht. :evil:



      Gruß Volker


      PS Übrigens meine Dunkelkammerausrüstung habe ich nach ca. 20 Jahren Nichtbenutzung vor 12 Jahren einem Jugendzentrum vermacht.
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      Meine Meinung ist objektiv absolut subjektiv und/oder/aber subjektiv absolut objektiv

      und am besten macht es jeder so, wie er denkt und es mit seinem Gewissen vereinbaren kann
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      wer Bilder gucken möchte

    • Erhard Slowik schrieb:

      Joerg Offerhaus schrieb:

      Wenn ich an die Grüche in meinem damaligen Fotolabor denke weiss ich nicht, ob das Heutzutage noch so up to date ist.
      Wenn ich daran denke was ich mit meiner Digitalkamera machen kann, weiß ich nicht, ob die Analogfotografie noch so up to date ist. :rolleyes:
      Darf ich in aller Bescheidenheit dazu anmerken:
      • Das Beherrschen einer mglw. überholten Technik macht Spass, weil es eben nicht jeder kann.
      • Bei Silberbildern kann man von einer Haltbarkeit von > 100 Jahren ausgehen.
      • Silberbilder kann man jederzeit optisch "lesen", man sieht was man hat.
      Fotographie mit Digitalkameras setzt auf eine komplett andere Technologie und erlaubt schon deswegen ganz andere Gestaltungsmöglichkeiten. Kunst kann sowohl die analoge als auch die digitale Fotographie sein - und kann daher nicht direkt verglichen werden. Wer würde denn ein Aquarell mit einem Ölbild vergelichen wollen?

      Und letztlich, was meint "up-to-date" eigentlich? Wer braucht eigentlich noch Bilder, wenn Massenmedien eine wahre Bilderflut - unübertroffen in Quantität und Qualität =O - ausspucken? Ich mach meine Silberbilder weil es _mir_ Freude bereitet. Und insoferne haben Erhard und Joerg durchaus Recht, wenn sie eine andere, fundierte Meinung zu Digitalfotographie haben.
    • Erhard Slowik schrieb:

      Wenn ich daran denke was ich mit meiner Digitalkamera machen kann, weiß ich nicht, ob die Analogfotografie noch so up to date ist
      Wenn ich mir im Saturn (Platzhalter für einen Elektronikladen) eine Langspielplatte (Platzhalter für ein Produkt, hier sogar Analog) kaufen möchte:

      Kann ich dahin in (hier nur zwei Möglichkeiten. Bus, Taxi, Hubschrauber...etc. ;) bleibt unbeachtet)

      - einem modernen komfortablen PKW fahren

      - oder mit einem Fahrzeug mit "H" im Kennzeichen (Oldtimer :rolleyes: )

      In beiden Fällen komme ich mit der Schallplatte Nachhause.
      Es waren aber zwei unterschiedliche Erlebnisse, mit dem gleichen Ergebnis. ;)
      Grüße Jörg
    • Peter Jenik schrieb:

      Bei Silberbildern kann man von einer Haltbarkeit von > 100 Jahren ausgehen
      Hoffentlich mögen meine beiden Kinder meine SW Negative und archivieren nicht nur die digitalen Farb-Scans. ;)


      Peter Jenik schrieb:

      Fotographie mit Digitalkameras
      Digitalkameras haben aktuell einen hohen Preisverfall. Nicht weil Analog nachrückt ! Sondern weil die Modelle in immer kürzeren Zyklen auf den Markt drängen.
      Du bezahlst 1000ender fürs neueste Modell und in 3-4 Jahren wirds sogar auf ebay ein "Ladenhüter". :)


      Peter Jenik schrieb:

      Und letztlich, was meint "up-to-date" eigentlich?
      Nunja, mit "up to date" meinte ich, aufs chemische Fotolabor bezogen, zunächst die gesundheitlichen Aspekte, welche Heutzutage (zum Glück) anders und neu überdacht werden. ;)
      Grüße Jörg