Nikon F6 wohl eingestellt

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    • Erhard Slowik schrieb:

      Jan-Peter Raspe schrieb:

      Mal ganz erhrlich; wer braucht denn bei den guten Digital-Kameras einen Spiegel??
      Ich schaue lieber durch den optischen Sucher einer Spiegelreflex als auf den elektronischen Sucher einer spiegellosen Kamera.
      Diese Meinung habe ich auch immer vertreten, jedoch sind die elektronischen Sucher in der Zwischenzeit wesentlich besser geworden. Ich habe meine Meinung geändert, heute würde ich bei digitalen Kameras dem elektronischen Sucher aufgrund seiner erweiterten Möglichkeiten den Vorzug geben. (z.B. Sony A7R2)

      Ganz anders bei einer analogen SLR, da bleibt der Spiegel und der optische Durchblick. Meine Sucherkamera Leica M liebe ich weiterhin.
      Grüße Peter

      Meine Photos: fotocommunity.de/fotograf/ee-photo/2041583
    • Andreas Rothaus schrieb:

      Und dennoch könnte ich mir vorstellen, dass in den letzten Jahren das Interesse an nagelneuen Analogkameras eher wieder gestiegen sein wird.
      Mit Sicherheit, wenn ich mir anschaue, wie stark die Analogen Channels auf YouTube und Co frequentiert werden, wie auch die Gebrauchtpreise schon längere Zeit mächtig angestiegen sind. Auch auf Reddit gibt es genügend Analoge sogenannte Subs, die sich nur um "unsere" Fotografie drehen.
    • Erhard Slowik schrieb:

      Jan-Peter Raspe schrieb:

      Mal ganz erhrlich; wer braucht denn bei den guten Digital-Kameras einen Spiegel??
      Ich schaue lieber durch den optischen Sucher einer Spiegelreflex als auf den elektronischen Sucher einer spiegellosen Kamera.
      Exakt diesen Kommentar erhielt ich von mehreren die in den EVF einer meiner Kameras geschaut haben.
      Sie haben einfach nicht geglaubt daß der elektronisch ist. Da hat sich wirklich viel getan.

      Ich denke daß heutige Fotografie auch filmbasiert andere Anforderungen an Kameras stellt als zu Konstruktionszeiten einer F6. Und die übergeodnete Frage ist ja auch wie es mit Nikon überhaupt im Markt weitergeht.
      In Wirklichkeit passiert die ganze Zeit gar nichts - Jim Rakete 2007

      Bilder
    • Axel Thomas schrieb:

      Ich denke daß heutige Fotografie auch filmbasiert andere Anforderungen an Kameras stellt als zu Konstruktionszeiten einer F6.
      Welche?
      Es gibt Features von D-Kameras, deren Rückportierung auf Film-Kameras selbst dann keinen Sinn ergeben würde, wenn das wirtschaftlich machbar wäre. Bildfrequenzen von 9 Frames/s z.B. Andere würden prinzipbedingt nicht funktionieren, P-Automatiken, die auf Basis eines Histogramms basieren und dafür die komplette Sensorfläche auswerten z.B. Bei genauerer Betrachtung findet man da bestimmt noch ein paar andere.
      Noch bessere Objektive ergeben mMn auch nicht unbedingt Sinn, wenn der limitierende Faktor inzwischen das Filmmaterial ist und dessen Eigenschaften gerade den Reiz an der Silberfotografie ausmachen. Bei Filmen wird ja auch schon seit Jahren nichts mehr "besser" sondern es wird nur an der Ausdifferenzierung der jeweiligen Charakteristiken gearbeitet. Oder hat in letzter Zeit mal jemand eine Filmankündigung von Ilford oder Fuji gesehen, die die noch höhere Feinkörnigkeit als die Deltas oder Neopans bewirbt. Alles was ich sehe, ist die Hoffnung, dass uns bitte der traditionelle Reportage-Look der TriX erhalten bleiben möge und verschwundene Materialien bitte mit genau den selben Eigenschaften wieder kommen. Bessere Digis sind inzwischen so hoch auflösend, dass diese Charakteristiken schon als Filter fest vorgewählt werden können. Bei meiner X-Pro1 ist das jedenfalls so.
      Findet euch damit ab. Film-Kameras und die Film-Materialien sind technologisch ausentwickelt. Eine F7 würde keinen Hund mehr hinter dem Ofen vor locken und bei einem TriX NG würden alle sagen: "gerne, aber nur, wenn der alte im Programm bleibt oder neue genau so ist wie der alte".

      Im Digi-Markt zeichnet sich sowas übrigens auch schon ab. Die Neuerungen, die es da gibt, sind doch eher etwas bemüht und interessieren doch eher nur noch ein paar Enthusiasten. Der Rest hat seine Kompaktkamera in die Schublade gepackt und fotografiert nur noch mit dem Smartphone. Meine X-Pro1 hat neulich eine neue Hauptplatine bekommen. Weil mittlerweile acht Jahre alt, hatte ich über eine X-Pro3 nachgedacht, aber so what? Ich mach damit Panos über zwei Seiten in Fotobüchern vom Format 30x40. So viele Wände für wandfüllende Bilder hab ich nicht.

      Ulrich
    • Ich glaube auch, dass es wieder heute genügend Interesse an neuen analogen Kameras gäbe. Ein in die Jahre gekommenes Profi-Schlachtschiff wie die Nikon F6 ist aber nicht unbedingt das, was der Genussfotograf von heute zum entschleunigten Fotografieren braucht oder sich der junge Hipster für Städtetouren um den Hals hängt. Die vielen Features brauchen heute die wenigsten und das Design und die Bedienung sind auch zu nahe an aktuellen DSLRs.

      Insofern, ja: der Markt und die Bedürfnisse der Kunden haben sich im analogen Bereich doch sehr verändert. Es wird spannend, ob sich zumindest Nischenprodukte etablieren können. Für Nikon und andere Traditionshersteller gehts aber jetzt erstmal ums Überleben.
    • Jan Kammann schrieb:

      Ein in die Jahre gekommenes Profi-Schlachtschiff wie die Nikon F6 ist aber nicht unbedingt das, was der Genussfotograf von heute zum entschleunigten Fotografieren braucht
      Jedenfalls nicht in dieser HighEndPreislage aus der damaligen Profiliga, in welcher sich die einstelligen Nikon F Kameras stets befanden.

      Da fehlt das techisch aktuelle analoge Gerät im MidPreisSegment.

      Lomo bzw. LowPrice ist vorhanden (z.B. Holga)
      Grüße Jörg
    • Joerg Offerhaus schrieb:

      Jan Kammann schrieb:

      Ein in die Jahre gekommenes Profi-Schlachtschiff wie die Nikon F6 ist aber nicht unbedingt das, was der Genussfotograf von heute zum entschleunigten Fotografieren braucht
      Jedenfalls nicht in dieser HighEndPreislage aus der damaligen Profiliga, in welcher sich die einstelligen Nikon F Kameras stets befanden.
      Da fehlt das techisch aktuelle analoge Gerät im MidPreisSegment.

      Lomo bzw. LowPrice ist vorhanden (z.B. Holga)
      Im Kleinbildsegment habe ich vor einigen Jahren wegen vorhandener Canon-Objektiven für meines DSLR's , eine EOS 3 und EOS 30 gebraucht gekauft.
      Die EOS 3 habe ich jetzt warten lassen und hoffe, dass sie noch lange durchhält.

      Im mittleren Preissegment würde ich gerne noch eine neue KB-Kamera , in meinem Fall von Canon bzw. passend für Canon EF-Bajonett kaufen wollen, für die auch der Service und eine Ersatzteilversorgung gesichert ist.
      Ich war fast schon soweit, eine neue F6 zu kaufen und zwei bis drei Nikon-Objektive gebraucht dazu .
      Nur ca. € 2.000,-- für eine analoge Kamera ist mir dann doch zuviel.

      Im Mittelformat sieht es ( für mich ) noch dusterer aus.

      Meine RB67 Pro S hat einen Defekt und ist zur Begutachtung bei einem Rep.-Betrieb für analoge Kameras.
      Wenn ich Glück habe, kann sie im Preisbereich ca. 300,-- bis 400,-- Euro repariert werden.
      Der größte Kostenblock sind natürlich die Arbeitsstunden.
      Ansage des Reparateurs ist aber grundsätzlich , dass (zumindest er) keine Ersatzteile mehr bekommen kann..
      Da werden wohl praktisch nur noch alte Kameras ausgeschlachtet und Teile die noch gut sind, woanders eingebaut.

      Wie das bei anderen Marken aussieht, weiß ich nicht, schätze aber, dass das ähnlich ist.
    • Der Reiz der heutigen Zeit ist doch, dass man für wenig Geld alles mal ausprobieren kann, was früher dem Budget der Profis vorbehalten war.
      Das Interesse einen neuen KB Body zu kaufen, der so aussieht wie ne digitale dürfte gering sein.
      Es geht den meisten denke ich auch um das analoge Feeling und absolut nicht um Top-Werte im Datenblatt.
      Filmfotografie hat sich komplett in den künstlerischen Bereich verlagert.
    • Tobias Gronemeyer schrieb:


      Filmfotografie hat sich komplett in den künstlerischen Bereich verlagert.
      Davon zeugen die hier eingestellten Bilder.

      Die F6 hat ein sehr schönes Auslösegeräusch. Für musisch veranlagte Sammler bestimmt ein Argument. Aber das 105/1.4 lässt sich an ihr nicht abblenden und der AF des 58/1.4 harmoniert irgendwie nicht so gut mit der F6 (n=2). Ausschlusskriterien für mich.
      Flickr

      "Jede Chance ist eine Gelegenheit!" Matti Nykänen
    • Andreas Kreuz schrieb:

      Erhard Slowik schrieb:

      Die Möglichkeit Objektive mit elektronische Blendenübertragung zu verwenden.
      Wer will denn wirklich freiwillig auf einen Blendeneinstellring am Objektiv verzichten (und sich mit der Hilfskrücke 'kleine Rädchen am Kameragehäuse drehen' zufriedengeben)?
      Erhard meinte die E-Objektive. Das ist wirklich ärgerlich, dass die F6 nicht mit denen klar kommt. Blendeneinstellung nur an der Kamera (bei G-Objektiven) funktioniert hingegen hervorragend bei der F6 und ist auch sehr praktisch.
      Flickr

      "Jede Chance ist eine Gelegenheit!" Matti Nykänen
    • Aber natürlich stimmt das im Prinzip: Man muss nicht jede Mode mitmachen. Ich war schon bei der Einführung der Springblende skeptisch. Wenn man wie ich mit Einschubblenden aufgewachsen ist, und in deren Gebrauch geübt, ist man da auf jeden Fall schneller als die jungen Burschen, die erst hektisch am Blendenring rumzerren müssen und sich dann doch für die falsche Blende entscheiden.
      Flickr

      "Jede Chance ist eine Gelegenheit!" Matti Nykänen
    • Jake.Kukowski schrieb:

      Aber natürlich stimmt das im Prinzip: Man muss nicht jede Mode mitmachen. Ich war schon bei der Einführung der Springblende skeptisch. Wenn man wie ich mit Einschubblenden aufgewachsen ist, und in deren Gebrauch geübt, ist man da auf jeden Fall schneller als die jungen Burschen, die erst hektisch am Blendenring rumzerren müssen und sich dann doch für die falsche Blende entscheiden.

      Hallo Jake,

      für GF-Fotografen sind Steckblenden gar nicht soo unwahrscheinlich. Schon gar nicht obsolet. Und automatisch genug sind sie auch. ;)

      VG
      Tobias
    • Ja, Erhard,

      das kann ich zwar nach-empfinden; aber kannst Du mir dennoch sagen, warum?? -

      Mich irritierte schon der elektronische Sucher der Panasonic G3 meiner Frau - und auch der der Sony Alpha 7R; was mich ganz besonders irritiert, ist die "ewig" wirkende Verzögerung und die unnatürlichen Farben, sowie das Flimmern.


      Da sind die Sucher der Contax RTS oder S2 vergleichsweise überragend!

      Jan-PEter