Unser Forent Otto Beyer erklärt den Splitgrade Controller zusammen mit Rina Bambina

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    • Ingo Bohn schrieb:

      jetzt blaue und grüne Filter
      Es scheint sich dann um einen Luxus-Vergrößerer mit LED Kaltlichtquelle zu handeln. Weil das Papier die roten Lichtanteile sowieso nicht sieht, kann man die roten LEDs bei der Belichtung gleich auslassen, die machen nur unnötig warm.
      Magenta minus Rot = Blau
      Yellow minus Rot = Grün
      Ich kenn dieses Splitgrade-System nicht persönlich, vermute aber, dass zum Einstellen und Scharfstellen alle 3 LED-Farben leuchten und dann helles Weißlicht ergeben.

      Gruß, Manfred

      oops - Tobias war schneller :)
      Allerlei technische Tipps zur SW-Fotografie unter: http://www.anzinger-online.de/Foto/
    • Das ist wirklich sehr interessant mal zu sehen. - Was es alles so gibt.? - Bestimmt auch sauteuer, denke ich mal.


      Begehrlichkeiten weckt diese Technik bei mir nicht, ich mag es, die gewünschte Belichtung selber mit Probeschnipsel auszutüfteln. . . selbst, wenn ich nicht so perfekt bin.

      Ist mir zu automatisiert, deswegen fristet auch die Digitalfotografie bei mir ein Schattendasein.


      Ich muss ja auch keine 200 Abzüge in der Stunde durchziehen, ist ja bei mir nur Hobby. . .


      Aber ich will niemanden den Spaß daran verderben, es sind nur meine morgendlichen verschlafenen Gedanken. . .

      Grüße
      Ralf
    • Das Video ohne Störgeräusche im Hintergrund wäre vielleicht interessant gewesen. Mit den Störgeräuschen tue ich mir sowas nicht an.

      Splitgrade an sich ist eine feine Sache zur Steuerung des Kontrasts eines Bildes. Aber es ist auch ein alter Hut und funktioniert bestens auch ohne technischen Aufwand. Mit Probestreifen bekommt man das was man sieht.

      Viele Grüße
      Runhild
    • Ingo Bohn schrieb:

      Interessant ... haben die neuen (?) Splitgrades von Heiland jetzt blaue und grüne Filter anstelle gelber und magentafarbener (wie bei meinem)?

      Auf dem Laborator 900 sitzt ein jahrzehntealter "Multigrade 500" Kopf von Ilford.
      Der ist mit zwei Halogenbirnen ausgestattet (je nach Ausführung bis zu 300W pro Birne).
      Vor einer "sitzt" ein dichroitischer Grünfilter, vor der anderen ein ebensolcher Blaufilter.

      Wer Mutmaßungen über LEDs anstellt, der kennt diesen Beleuchtungskopf nicht (was keine Schande ist), oder hat sich das Video schlichtweg nicht angesehen...
      Beste Grüße
      Lutz

      RemJet Lab auf instagram
    • Ich benutze den ZoneMaster von RH Design. Der macht im Prinzip dasselbe, nur, daß ich mir selbst noch aussuchen kann, in welcher Gradation ich belichten möchte. Das Gerät sagt mir dann die entsprechenden Zeiten, ich kann meine Meßpunkte auf einer Grauskala rauf und runter verschieben.
      So kann ich ohne eine einzige Belichtung tatsächlich angefertigt zu haben, mir sehr viel Überblick darüber verschaffen, wo zb auch Bedarf für Nachbelichtung und Abwedeln besteht.

      Der Kreativität steht so ein Gerät in keinem Fall entgegen. Im Gegenteil, ist der "muß ich sowieso immer machen"-Weg viel kürzer, die kreative Arbeit beginnt früher. mit Fließbandarbeit hat das zunächst gar nichts zu tun.
    • Ingo Bohn schrieb:

      haben die neuen (?) Splitgrades von Heiland jetzt blaue und grüne Filter anstelle gelber und magentafarbener (wie bei meinem)?
      Wir haben unseren Splitgradecontroller zusätzlich am Ilford 500er Kopf angeschlossen. Dieser verwendet beim Ilford System die Filterfarbe.

      Es gibt dazu einen Adapter von Heiland auf Ilford.

      Manfred Anzinger schrieb:

      Und bei der Hauptzielgruppe (ältere Männer mit Geld) sagt das Marketing dann: Mit Musik und mit einem Gridgirl.
      Leider falsch unsere Hauptzielgruppe ist zwischen 20-45. Unser jüngster Teilnehmer war vor 3 Wochen bei uns mit 13 Jahren.

      Die besagten älteren Männer mit Geld fotografieren in der Regel digital und schwören meist auf die Sony A7 oder A9 bzw die spiegellosen von Fuji.


      Runhild Hellmich schrieb:

      Aber es ist auch ein alter Hut und funktioniert bestens auch ohne technischen Aufwand
      Von den vielen alten Hüten in der SW Duka ist Splitgrade ehr einer der jüngeren, denn erst seit anfang der 90er sind Multigrade Papiere wirklich geeignet für Fineartprints. Wir zeigen auch die klassiche Variante ohne Splitgrade Controller. Und du wirst staunen wieviele Teilnehmer in der Vergangenheit ihre Teststreifen falsch belichtet haben und so einen systematischen Fehler mit eingebaut haben.

      Ralf Kraemer schrieb:

      Ich muss ja auch keine 200 Abzüge in der Stunde durchziehen, ist ja bei mir nur Hobby. . .
      Dafür ist das System nicht gedacht.

      Ralf Kraemer schrieb:

      Ist mir zu automatisiert, deswegen fristet auch die Digitalfotografie bei mir ein Schattendasein.
      Eben das stimmt so nicht, der Splitgradecontroller erspart einem das aufwendige Eintesten neuer Papiersorten. Ebenso passt das Gerät Gradationskorrekturen beim kreativen Nachbelichten mit an. Gerade bei grossen Vergrösserungen auf Barytpapier erspart das Gerät einem einiges an Papierverlust. Gerade bei Duka nutzern die nur einmal im Monat schnell am Wochenende was printen wollen.
      "Das dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie stimmen" (Leonardo Da Vinci 1442-1519)
    • Marwan El-Mozayen schrieb:

      [...] Gerade bei grossen Vergrösserungen auf Barytpapier erspart das Gerät einem einiges an Papierverlust.[...]
      Ich verwende seit Jahrzehnten nur kleine Teststreifen des zu verwendenden Papiers, um die Gradation, die Schärfe und die Belichtung zu überprüfen.
      Wer erstellt denn ernsthaft Großvergrößerungen auf teurem Barytpapier zunächst auf gut Glück 8o ?
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      Altes bewahren - Neues prüfen
    • Maximilian Eggert schrieb:

      Ich verwende seit Jahrzehnten nur kleine Teststreifen des zu verwendenden Papiers,
      Wenn Du damit zurecht kommst ist das doch Ok? Wobei ich für die Schärfe (hoffe das wird mir jetzt nicht zu sehr als Technikverliebtheit ausgelegt) zum Kornscharfsteller tendieren würde.
      "Das dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie stimmen" (Leonardo Da Vinci 1442-1519)