Unser Forent Otto Beyer erklärt den Splitgrade Controller zusammen mit Rina Bambina

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    • Marwan El-Mozayen schrieb:

      [...] Wobei ich für die Schärfe [...] zum Kornscharfsteller tendieren würde.
      Ja, das stimmt!

      Einen Scharfsteller habe ich mir nie angeschafft.
      Ich benutze immer noch meine uralt Dunkelkammerausrüstung aus meiner Jugendzeit.
      Aus Geldknappheit habe ich mir damals nur das Allernotwendigste gekauft, dabei aber auf eine sehr gute Qualität geachtet.
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    • Marwan El-Mozayen schrieb:

      Die Situation kenne ich nur allzugut.....
      Ich habe damals, als Schüler, richtig viel Geld in den Vergrößerer und das Objektiv gesteckt.
      Das war für mich damals die allerwichtigste Basis. Ich habe dann zunächst sogar über Monate keinen Mess-Timer gehabt, geschweige denn einen "Color Analyzer".
      Damals habe ich mir die minimalistische Arbeitsweise mit den Teststreifen angewöhnt. Davon bin ich dann aber auch nicht abgewichen, als ich Monate später einen Mess-Timer bekommen habe.
      Mit dem Mess-Timer kann ich zwar alles ziemlich gut ausmessen (Kontrast, Belichtungszeit etc.), er ersetzt für mich aber immer noch nicht die Begutachtung der Teststreifen,
      weil jede Aufnahme anders ist. Das Messgerät liefert harte Fakten, meine Augen sind aber manchmal anderer Meinung (gewesen). Ich würde mich deshalb nie komplett auf ein Gerät verlassen.
      Vielleicht bin ich aber auch zu wenig mit den Möglichkeiten der jetzt aktuellen Technologie vertraut.
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    • Hallo,
      ich verwende den Splitgrade Contoler seit über zwanzig Jahren, ohne das geringste technische Problem! Allerdings verwende ich die Automatik schon sehr lange nicht mehr, da sie auch „Gefahren“ in sich birgt. So beginnt man damit sich auf das Gerät zu verlassen, wird bequem und erarbeitet sich nicht die Zusammenhänge aus Belichtungszeit und Gradation. Wenn man dann richtiges Pech hat wird man am Ende mutlos und traut sich nicht das Negativ als Vorlage für eigene Interpretationen anzusehen, man möchte alles in eine Belichtung „pressen“, aus Angst vor dem Griff in den Strahlengang/ Nachbelichten usw. Kurz: Man verschenkt ein riesiges Potential an „Selbstgestricktem“. Jedenfalls ist es mir so ergangen, weshalb ich von der Verwendung der Automatik absehe. Nebenbei: mit der Papierschnipselmethode komme ich ebenfalls nicht klar, schön wäre ein Gerät mit einer Automa........

      ciao, Maik
    • Das Heiland Splitgrade-System mit LED Kopf ist schon was Feines.
      Wenn die Freizeit knapp ist und man trotzdem bei der Silbergelatine-Photographie bleiben will,
      dann wiegen die Vorteile des Splitgrade-Systems bei weitem die hohen, aber angemessenen Kosten auf.

      Ich gebe meinen 805er mit LED Kopf und Splitgrade nicht mehr her.

      Im Gegenzug vermeide ich "Premium-Marken" und Produkte mit "Image".

      Man kann sein Geld halt nur einmal ausgeben...

      Gruß,
      Julius
    • ich finde das Heiland Splitgrade bei meinem Meopta auch sehr gut und verwende es seit vielen Jahren, ich könnte aber nicht sagen, dass die Probestreifen bzw. Schnipsel dadurch gänzlich wegfallen.
      Auf die automatische Zeit und Gradation kann ich mich auch nicht zu 100 % verlassen, der Splitgrade arbeitet in 1/10 Blendenstufen und 2/10 Blendenstufen Helligkeitsunterschied sind oft schon entscheidend ob ein Bild gut oder unbrauchbar ist.
    • Ich habe den RHD Analyser Pro, also ähnlich wie Ralph, und bin ebenso begeistert. Wichtig ist, was Otto gleich zu Beginn sagt: Man hat direkt einen guten Work-print, an dem man sich orientieren kann. Danach wird mit den üblichen Duka-Mitteln optimiert. Oft sind die work prints schon so gut, dass sich Freunde darüber als Geschenke freuen, wenn sie herausfinden, dass ein Abzug, den man in der Hand hält, das schönste Foto-Erlebnis ist.
      Gut Licht!
      Frank
    • Danke Euch allen für die interessanten Hintergrundinformationen zu dem Splitgrade-Geräte und allem drumrum.
      Ich dachte vor etwa 20 (?) Jahren auch, das ist Killefitz, das brauche ich nicht. Dann war ich mal bei einem Kurs in Köln bei Herrn Mörsch. Dort habe ich gemerkt, wie gut der Splitgrade zu mir paßt. Ich kam schneller in den "kreativen Prozeß" beim Ausarbeiten des Abzugs und mußte nicht lange erst noch austesten. Außerdem hatte ich in meiner damaligen Wohnung nur wenig Platz und mußte den Vergrößerer und das andere Equipemnt immer wegräumen und wieder aufbauen. Mit dem Splitgrade hat es sogar Spaß gemacht, an einem Abend nur mal 3 oder 4 Negative abzuziehen, was ich mir vorher eigentlich immer verkniffen hatte.
    • Das berichten viele. Darūber hinaus sollte auch erwähnt werden das der Splitgrade Controller mittlerweile in der 5. Generation am Markt ist und es immer noch kostenfrei updates für die ersten Geräte aus den späten 90igern gibt. Das das Gerät bei den Nutzern beliebt ist sieht man auch am Gebrauchtangebot. Es gibt fast nichts und wenn sind die Preise relativ hoch und das Angebot is schnell weg.
      "Das dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie stimmen" (Leonardo Da Vinci 1442-1519)
    • Vor 4 5 Jahren habe ich mit Hr. Heiland auf der Fotokina gesprochen er hat mir sein Gerät ausführlich erläutert.
      Ich habe damals schon im manuellen Splitgrade meine Abzüge erzeugt.
      Und bin jetzt nach dem Video wieder richtig Angefixt.
      Ist nur die Frage der Finanzierung.
      Ist schon ein, will haben, Projekt!
      Wird aber dann erst mal beim Basis Gerät bleiben, also die Eck Filter von Hand einlegen.
      - Manche Menschen inspirieren meinen inneren Selbstmörder -