Ilford XP-2 super mit Schwarzweiß-Entwickler Fomadon LQN entwickelt

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    • 1. Das ist ja interessant, den kann man auch ganz einfach in SW-Chemie entwickeln, war mir nicht bewusst. Gibt es dazu irgendwelche Angaben von Ilford?

      2. Über die Färbung habe ich auch schon nachgedacht, aber es soll ja wohl keinen Einfluss haben auf die Kontrastfilterung.

      Ich habe hier drei Rollen in KB liegen, und die warten eigentlich immer noch darauf, dass ich mal wieder C41 mache.

      Grüße
      Rolf
    • Rolf Eilert schrieb:

      1. Das ist ja interessant, den kann man auch ganz einfach in SW-Chemie entwickeln, war mir nicht bewusst. Gibt es dazu irgendwelche Angaben von Ilford?

      2. Über die Färbung habe ich auch schon nachgedacht, aber es soll ja wohl keinen Einfluss haben auf die Kontrastfilterung.

      Ich habe hier drei Rollen in KB liegen, und die warten eigentlich immer noch darauf, dass ich mal wieder C41 mache.

      Grüße
      Rolf

      ilfordphoto.com/ilford-xp2-sup…lack-and-white-chemistry/
      The Pencil of Nature
      [url]http://www.flickr.com/photos/bundesphotograph/[/url]
    • Wolfgang Jünemann schrieb:

      ilfordphoto.com/ilford-xp2-sup…lack-and-white-chemistry/
      Mir scheint, dass der erwähnte physician aus Nova Scotia keine allzugrossen Qualitätsansprüche hat. Pullen und Pushen kann man mit jedem herkömmlichen Film. Das Besondere am XP2 in C-41 Entwicklung ist aber das durch das Bleichbad erhaltene silberfreie Negativ. Erst dadurch wird der XP2-Film "kornfrei" und enthält nur noch Farbstoffwölkchen (statt Silberkorn). Auch nur in typgerechter Entwicklung kann beim Scannen der Infrarot-Durchgang angewendet werden.
      Die Färbung des Trägers spielt beim Vergrössern auf Multcontrast-Papier kaum eine Rolle, so habe ich es jedenfalls von meiner Duka-Zeit in Erinnerung. Heute arbeite ich nur noch hybrid und schätze deshalb den XP2, weil weniger Korn beim Scannen.
    • Rolf Eilert schrieb:

      1. Das ist ja interessant, den kann man auch ganz einfach in SW-Chemie entwickeln, war mir nicht bewusst. Gibt es dazu irgendwelche Angaben von Ilford?
      Laut Technical Data Sheet von Ilford wird eine Entwicklung in Schwarzweiß-Chemie nicht empfohlen, aber darauf hingewiesen, dass es funktioniert. Konsequenterweise wird der XP2 in den Ilford-Entwicklungstabellen nicht gelistet.

      Dass die besonderen Eigenschaften in SW-Chemie verlorengehen, ist klar. Trotzdem funktioniert es, und das nicht mal schlecht.
    • Jan-Peter Raspe schrieb:

      Ja, Frederic;

      die Frage war hier auch, ob man trotz der orangenen Maske des Films Vergrößerungen auf Multigrade-Papier erstellen kann?? - Vielleicht hat da Jemand Erfahrungen!!

      Vielen Dank!


      Jan-Peter

      Frederic Schneider schrieb:

      Die rosa Färbung ist normal und hat kein Einfluss auf Vergrößerungen und scannen.
      Christof hat auch vom starker Kontrast gesprochen, daher meine Photos.


      Christof Gobbers schrieb:

      @Frederic: Sehr schöne Bilder! Die Grauwerte bei Caffenol-Entwicklung gefallen mir immer wieder ausgesprochen gut.
      Vielen Dank !
      Frederic
      I love photography • Interesting • CBA, LBA & FBA rule : don't smoke and buy !™
    • Valentin Drost schrieb:

      Sind die Träger vom XP2 auch nach einer regulären C41 Entwicklung rosa?
      Der NP15 hatte meines Wissens auch einen (rötlichen?) Farbstich im Träger, der vom Lichthofschutz herrührte und nur durch das richtige Stoppbad entfernt wurde. Wenn ich mich recht erinnere war das auf Kaliummetabisulfit basis, müsste ich aber bei Bedarf nochmal nachschlagen.
      Der Träger des XP2 ist bei C41 eher tiefrot, nicht rosa. Ich habe meine immer allerdings meist selbst in C41 entwickelt.

      Christof Gobbers schrieb:

      Ich habe mal einen XP2-Kleinbildfilm C-41 entwickeln lassen, und der ist nicht rosa. Ob das beim Rollfilm genauso wäre, weiß ich nicht. Es wäre schon schön, die Rosafärbung chemisch beseitigen zu können. Hat hier jemand einen C-41 entwickelten XP2-Rollfilm zur Hand und kann etwas dazu sagen?
      Auch hier ist der Träger rot.

      Ich habe XP2 als C41 entwickelt im Archivordner und werde demnächst Bilder vom Träger einstellen. Dauert aber etwas.
      Viele Grüße
      Philipp ^^

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    • Ausnahmesweise nein, Valentin;

      ich habe / eher hatte in den Siebzigern eine ganze Serie der Orwo NP-15 Filme belichtet und entwickelt, und zwar ganz herkömmlich; anfangs sicherlich noch in Rodinal - und immer mit dem Tetenal Pulver-Fixierer fixiert.

      Also der "leichte rosée Farbstich ist eher erahnbar, als real sichtbar; so jedenfalls meine Erfahrungen. Ich mochte diesen Film, denn der war zwar nicht so besonders feinkörnig, aber sehr detailreich; jedenfalls nach meinen Entwicklungen, sowohl in Rodinal, 1+50, und auch später, ich weiß es nicht mehr ganz genau, entweder und/auch in Perceptol und/oder auch Acufine.

      So gesehen, ist es/war es schade, dass man Orwo so ohne Weiteres aufgelöst hat; die hatten schon feine Sachen / Photo-Artikel!


      Jan-PEter
    • Ich habe gerade mal einen Streifen Kleinbildfilm , der in C-41 eintwickelt wurde, neben einen Streifen Rollfilm, den ich in Fomadon LQN entwickelt habe, auf die Leuchtplatte gelegt. Es gibt auffallende Unterschiede:
      - Der C-41 entwickelte Film ist viel dichter.
      - Die belichteten Stellen sind beim in C-41 entwickelten Film rötlich und sehr viel dichter als beim logischerweise neutralschwarzen (Silberbild!) Rollfilm.
      - Der Träger bei C-41 ist ganz schön dunkel und violettgrau. Beim Rollfilm in Fomadon ist der Träger fast klar, aber leuchtend rosa.
      - Meine Digitalkamera ist für das Rosa anscheinend blind, auf den Fotos ist der rosa Träger nur schwach zu sehen. Am ehesten noch im Auflicht:

      IMG_3650a.JPG


      So sieht das dann mit eingeschalteter Leuchtplatte aus. Visuell ist der Träger des Rollfilms aber leuchtend rosa! Bemerkenswert finde ich den Dichteunterschied.

      IMG_3651a.JPG

      IMG_3652a.JPG

      IMG_3653a.JPG
    • Neu

      DAnke, Christof,

      für Deinen sehr interessanten NAchtrag!! - Vor allem die letzten beiden Photos zeigen den Unterschied beider Entwicklungsarten. - Spontan - und ohne Vergrößerungen - würde ich sagen, dass sich der in Fomadon LQN entwicklete XP-2 doch recht sauber und ganz schön differenziert zeigt; die C-41 auf dem Kleinbild-XP-2 wirkt kontrstreicher, was aber für Vergrößerungen nicht immer von Vorteil sein muss, außer man legt auf sehr "knackige" Bilder wert; den Rollfilm-XP-2 in LQN finde ich wirklich ganz, ganz gut; davon kannst Du gut vergrößern - auch wenn ich den Kontrast etwas anheben würde, beispielsweise beim Vergrößern mit Gradation 3 bis 3+ (Ilford-Filter).

      Ungewöhnlich wirken die NEgativ-Ausschnitte bezüglich der abgerundeten Ecken; das muss eine "ungewöhnliche" Kamera so belichtet haben?!


      Danke Dir, Christof, für diesen sehr interessanten Vergleich!!


      Jan-Peter
    • Neu

      Nachdem ich als damals Unwissender mal in einem Kamerageschäft von einem "sehr erfahrenen" Verkäufer einen XP2 Super als "ganz normalen SW Film" verkauft bekommen habe, hatte ich diesen in Rodinal 1+100 für 1 Stunde in Semi-Standentwicklung entwickelt. Gestoppt in Adostop und fixiert in Adofix hatte ich genau die selbe Rosafärbung der Negative.
      Der Kontrast war in meinem Fall mit Rodinal sehr hoch, ich hatte auch das Gefühl, dass einfach die Mitten gefehlt haben. Die Dunkelkammerabzüge waren entweder wortwörtlich schwarz-weiss, oder aber irgendwie matschig bei niedrigem Kontrastfilter.
      Für manche Fotos hat der Effekt sehr gut gewirkt, allerdings muss er passen und man muss es mögen.
    • Neu

      Eine frühere LEhrerin

      unseres Sohnes hatte sich eigens stets den XP- gekauft, um sich die eigene Entwicklung "zu sparen" - aber umso lieber eigene Vergrößerungen anzufertigen; das fand ich damals ganz interessant; sie war zudem eine recht junge Frau, und auch deshalb ganz erstauntlich, wie sie die SW-Photographie anging.


      Jan-Peter
    • Neu

      So erstaunlich finde ich das nicht. Immerhin braucht man schon ein paar Sachen zur Filmentwicklung, und Fehler machen kann man dabei jede Menge. Dass manch eine(r) dann die Überlegung hat, sich die Filmentwicklung zu schenken und ausschließlich Vergrößerungen anzufertigen, ist nachvollziehbar.

      Ich hatte zunächst selber darüber nachgedacht, mir den Aufwand und die Zeit zu sparen. Und deshalb gleich 10 Stück XP2-Rollfilme gekauft. Aber Schnell-Labore gibt es fast gar nicht mehr, der Drogeriemarkt braucht 2 Wochen für den Service, und dann bekommt man KB-Negative in bescheuerte 4er-Streifen geschnitten (MF habe ich dann gar nicht mehr gewagt, wahrscheinlich dauert das dann 4 Wochen, und wer weiß, wie die dann geschnitten werden).

      Nein danke, dann entwickle ich meine Filme lieber selber. Macht ja auch Spaß!