Was gibt es für (Fremd-)Objektive am OM-System

  • Hallo Leute,


    was gibt es für namenhafte (besser: gute) Fremdobjektive am OM-System? Die Zuiko sind sehr wertig - aber was gibts da noch? Ich habe mal ein paar Vivitar gefunden. Aber ob die tatsächlich gut sind? Kann mir da jemand ein paar Infos geben? In 30 Jahren, in denen das System aktiv vertrieben wurde, werden sich doch auch andere Hersteller auf den fahrenden Zug gesetzt haben, oder?


    Mich interessieren vor allem Standardbrennweiten und alles, was so knapp drüber und drunter ist. Also 35mm - 40mm - 50mm - 85mm.


    Danke, André.

  • Hallo,
    soweit ich mich erinnere, haben alle einschlägig bekannten Fremdhersteller damals Objektive mit OM-Anschluß angeboten. Z.B. Tokina, die hatten in der ATX Serie ganz gute Zooms, das 28-85 und das 70-210 waren ganz gut, sogar ein 2,8/80-200, ein 17 mm und ein 8/500 Spiegel gabs. Tamron hatte Objektive mit dem Adaptall-System, darunter z.B. sogar ein 28-200 Asph.

  • Mitunter gibt’s auch schöne Festbrennweiten von Rodenstock. Die machen einen sehr wertigen Eindruck und sind optisch und von der Größe her schön ans OM-System angeglichen.
    Neulich war mal eins von Carl Zeiss Jena drin. Sah auch gut aus, war aber zu teuer. Mich überraschte, daß man sogar für das OM adaptierte. Man liest aber auch, daß es in Japan gebaut wurde und den Schriftzug hatte wegen der DDR-Papetente.
    Das Tokina 2.8/24 ist auch schön, neigt aber gelegentlich zum Lamellen verkleben. Lässt sich aber gut selber reparieren.
    Groß und relativ schwer und nicht ganz billig, dafür erste Klasse sind die 1:1 Makro-Objektive von Kiron als 2,8/105 (baugleich Rikenon 105 für Ricoh) und das Elicar V-HQ 2,5/90.

  • Nichts im Auto lassen.
    Ich hatte am Gardasee jetzt im September nur "Glück", daß der Heini nicht im Stande war, das Kofferraumschloß aufzubekommen. Dafür hat er mir schön das Oldtimerblech drumrum versaut, und das Schloß zerstört. Fand sogar noch die abgebrochene "Werkzeug"spitze des Verbrechers darin bei der Notreparatur Tag drauf .Im Kofferraum war jedenfalls mindestens das teure Fisheye drin und nicht so Teures wie Fernglas und Blitz.


    Am besten ist es wohl tatsächlich, im Ausland Türen und Kofferaum offen zu lassen. Sollnse doch den üblichen Urlaubsmüll im Auto durchwühlen.
    Am besten noch mit Papp-Schild in Landessprache: Offen: Nix drin. Tschüss.
    Ich machs nur wegen dem Werkzeug nicht. Nicht weil das so dolle ist, sondern weil ich es dann im Falle der Fälle gerade dann nicht habe!

  • Empfehlenswert ist das Soligor C/D-Zoom 3,5-4,5/28-55mm, das ist schön kompakt und hat Makro bis 1:3.
    Ist selten, aber wenn, dann richtig billig zu kriegen,. Das hilft schon mal prima aus der Patsche, wenn man kein richtiges
    Makro dabei hat.
    Ansonsten Tokina AT-X 28-85mm oder das alte(!) RMC 28-70mm (hat 62mm Filterdurchmesser).
    Als Weitwinkel ist auch das Sigma 24mm recht gut.

  • Hallo Andre,
    Es gab Massenhaft Fremdanbieter, die nicht alle Hersteller waren, viele waren nur Handelsmarken wie Vivitar oder Soligor, wobei erstere einige tolle Sachen im Angebot hatten.
    Im Ausland gab es oft andere Marken, einige die in Deutschland vertrieben wurden: Sigma, Tokina,
    Tamron, Panagor, Dörr Danubia, Hoya, Maginon, Kiron, Sun, Beroflex, Novoflex und Schneider.
    Auf Vollständigkeit keine Gewähr.
    Die Meisten Marken hatten überwiegend Zooms im Programm. Festbrennweite von 50mm meist nicht denn das wurde meist mit Kamera gelieferet. 40mm selten eher 35, 28, 24,. 85 war auchselten die Meisten hatten 90er Makro im Angebot ansonsten 135, 200 und 250 oder 300.
    Für gute Linsen wie das Tokina 2,8 80-200 oder das Tamronpedant muss man auch einiges Hinblättern, aber oft kriegt man Fremdobjektive so günstig dass man auf Risiko kaufen kann und ausprobieren, wenns nix ist +/- kriegt man das Geld wieder rein wenn mans weiterverkauft, Also mein Tip einfach probieren.


    Gruß Achim