Orwo NP15 mit Caffenol-C

  • Hallo,
    heute habe ich meine neueste (nicht die zuletzt gekaufte) Pouva Start mit einem NP15-Film von Orwo bestückt, mehr als 30 Jahre überlagert.
    Es ist die mit dem elfenbeinfabenen Vorderteil und Sucher.
    Für die Entwicklung habe ich Caffenol-C genommen und 15 Minuten entwickelt.
    Einige Bilder sind (im Negativ) sehr dunkel geworden, ich hätte auf "Sonnig" gehen müssen.


    Aber es ist mein erster Film mit Caffenol. Teenol, den ich bisher verwendet habe, scheint viel "verzeihender" und ausgleichender zu sein. Insbesondere hae ich mit Teenol Quasistandentwicklung gemacht.


    Ich denke aber, die meisten Bilder werden sich trotzdem gut scannen lassen.


    Es ist der zweite Caffenol-Film. Ich hatte mal einen Agfa-C41-Film mit Caffenol corssentwickelt, der war fast schwarz. Ist mir jetzt auch klar, wenn sowieso dunkel entwickelt wird und dann noch die Schutzschichten drin bleiben ...
    Agfa Vista scheint nicht gut geeignet zu sein.
    Umso mehr freue ich mich, dass es jetzt geklappt hat. Juhu, der erste.


    Jetzt muss der Film erst mal trocknen.

  • Glückwunsch, Caffenol ist für meine Orwos der Standardentwickler. Wenn ich NP20 oder NP22 nehme belichte ich immer etwas über und entwickle 14 bis 15 Minuten, das gibt sehr schöne Grauwerte. Manche sind recht dunkel, andere haben wenig Grauschleier, ich hatte aber auch schon welche, bei denen das Rückpapier unglaublich stark gefusselt hat. Das habe ich mit den Fingern beim Aufhängen noch etwas abbekommen, es ist allerdings noch etwas übrig gewesen.
    Hier mal Beispiele, Orwo NP20 14min in Caffenol-C-H, aufgenommen mit der Mamiya M645, Belichtung geschätzt. Einer war so ein fussliger NP20.
    Grüße

  • Freut mich, dass es Dir gefällt.
    Für mich ist erstaunlich, mit wie einfachen Mitteln man Ergebnisse erhalten kann, ohne daraus eine Wissenschaft zu machen. Ich wiege nicht in Milligramm, sondern in Gramm, und zum Teil habe ich später auch in Teelöffeln gearbeitet, wobei ich vorher gemessen habe, vieviel Löffel man braucht, um das Endgewicht ungefähr zu erreichen.


    Da Kaffee- und Teesorten sich ändern, ist der Absolutwert nicht ganz so kritisch.
    Nur bei totaler Unterbelichtung wegen sehr trüben Wetters hatte ich mal Probleme. Ansonsten gleicht der Scanner sehr viel aus (Das macht ja sonst die Belichtungszeit beim Papier.)