Filmprozessor TAS

  • Hallo Stephan,


    danke für deine bisherige Unterstützung!
    Ich habe schonmal die Teile bestellt welche jetzt schon teilweise angekommen sind.
    Ich werde mich im Step 1 an deine Anleitung bzw. deine Lösung halten, da ich sowieso noch ein gutes altes Notebook über habe.
    Dazu werde ich auch die conucon Software nutzen.
    Die Autonome Lösung wir ein Projekt für später ; )
    Könntest du bitte wie in deinem Video erwähnten xls Sheets als Startpunkt für mich / uns hochladen.


    Danke


    VG
    Franz

  • So ich habe jetzt alle Teile von Conucon zusammen und auch den von Stephan vorgeschlagenen Motor.
    Die Software funktioniert, ein Programm habe ich aus Stephans Video teilweise abgetippt, der Motor brummt
    im Takt der Programmzeilen, aber die Getriebeachse bewegt sich nicht! 8)
    Was kann da jetzt passiert sein? ein Programmierfehler oder ist das Motörchen defekt? Also zurück nach
    China oder habe ich etwas falsch gemacht? ersterversuch.jpg


    Hier ist hoffentlich ein Digitalbild erlaubt? 8o

  • Auf den Motor bzw. die Welle kommt schon eine ordentliche Belastung, hält der die Belastung über längere Zeit Stand ?

    Der ein oder andere könnte die Belastung bestimmt berechnen - ich teste sie regelmäßig mit meinem mit 900ml gefüllten Paterson-Tank. Ich denke die Motoren+Getriebe sind für die Industrie ausgelegt und haben die nötigen Belastungsreserven


    .

    Ha, Wunder der Technik oder eigene Intelligenz(?), drei Schiebeschalter von off auf on geschoben
    und der Motor dreht!!! Ich trinke Pils *green*

    Das freut mich Hans-Gerd! Ich werde gleich ein paar XLS-Sheets hoch laden....

  • 1) Im Anhang eine XLS-Datei. So sehen meine Entwicklungssheets aus (hier für HP5+ in Adonal bei ISO 400):


    Spalte A: Programm Code, den man einfach Strg+C -> Strg+V in die Software von Conucon kopieren kann.
    Spalte B: Minuten-"Anzeige"
    Spalte D-N: weitere Parameter. Ich wiege mein Adonal, denn das steht im Kühlschrank (12°C). Mit der Dichte bei 20° weiß ich wieviel ich abwiegen muss. Das Volumen im Tank bezieht sich auf Paterson-Tank, bei dem min 290ml pro Film benötigt wird.


    2) Im Anhang befindet sich auch die Programmdatei als Conucon-Datei. Kann direkt in die Conucon-Software geladen werden.

  • Gratuliere Hans-Gerd und natürlich vor allem Stephan. Ich finde aber, dass das hier schon lange der falsche Faden dafür ist. Ich denke zwar, dass das auch irgendwie Werbung für Heiland ist (was man aber auch anders sehen könnte), aber später wird man die Sache bei dem Titel nicht mehr unbedingt finden.


    Gruß. Frank

    Sollen wir den Thread verlegen? Wohin....

  • 1) Im Anhang eine XLS-Datei. So sehen meine Entwicklungssheets aus (hier für HP5+ in Adonal bei ISO 400):


    Spalte A: Programm Code, den man einfach Strg+C -> Strg+V in die Software von Conucon kopieren kann.
    Spalte B: Minuten-"Anzeige"
    Spalte D-N: weitere Parameter. Ich wiege mein Adonal, denn das steht im Kühlschrank (12°C). Mit der Dichte bei 20° weiß ich wieviel ich abwiegen muss. Das Volumen im Tank bezieht sich auf Paterson-Tank, bei dem min 290ml pro Film benötigt wird.


    2) Im Anhang befindet sich auch die Programmdatei als Conucon-Datei. Kann direkt in die Conucon-Software geladen werden.

    Ach was noch sehr wichtig ist, wenn jemand die von mir verwendete Konfiguration übernimmt (Schrittmotorsteuerung-Schrittmotortreiber-Nema23+15:1-Getriebe) und auch die entworfenen Programme: die SETTINGS in der Conucon-Software (Y-Axis und Z-Axis werden wohl ohne Bedeutung sein - aber der Vollständigkeit halber habe ich sie mit angehängt) :

  • Die autonome Lösung fände ich auch äußerst spannend!

  • Hallo Stephan,


    vielen Dank für deine umfangreichen und notwendigenInformationen!
    Ich werde jetzt erstmal eine Pappdose zur Simulation basteln, um die Bewegung zu testen,
    ob die Dose immer wieder in die Senkrechte zurückkehrt.
    Bei Fragen melde ich mich.


    Vielen Dank


    Hans-Gerd

  • Danke Stephan, sehr interessant ...


    was mich noch in Bezug auf Farbentwicklung interessieren würde:


    angenommen ich entwickle einen Farbfilm bei 30 Grad im C41 Prozess. Die Temperierung des geschlossenen System auf 30 Grad sollte kein Problem sein. Idealerweise gibt man die Chemie und die Dose eine Weile in den Kühlschrank und heizt diesen auf 30 Grad auf.
    Beim Start des Entwicklungsprozesses müsste der Entwickler dann genau 30 Grad haben.
    Zum Einfüllen der Chemie in die Dose muss ich zwangsläufig die Kühlschranktür öffnen. Durch das Öffnen erfolgt ja automatisch ein Luftaustausch und die Temperatur im Kühlschrank wird sich wahrscheinlich an die Raumtemperatur anpassen.


    - ist das für den Entwicklungsprozess relevant ?
    - kann man den Kühlschrank wieder schnell auf die 30 Grad erwärmen ?
    - wäre es nicht sinnvoll wenn die Temperaturanzeige und Regelung nicht im Kühlschrank sondern aussen angebracht wäre ?

  • Hi Toni,


    Wenn ich wieder Zuhause bin, werde ich ein Praxistest machen und den Prozessor auf 30 Grad laufen lassen, um die Temperaturkonstanz zu dokumentieren. Die Luft wird zwar kurz kühler, aber im Mantel und jeglicher Materie inkl Entwickler bleibt das Energieniveau weitgehend erhalten. Ob die Temperatursteuerung Innen oder Außen angebracht ist denke ich nicht so wild, da ich die Temp 1x einstelle und dann nicht ändere.


    Gruß von Unterwegs.
    P.S. Wird bei der Farbentwicklung auch geschüttelt?

  • Danke Stefan ... ich stelle mir das auch so ähnlich vor ... Farbentwicklung habe ich bislang nicht gemacht, aber wenn das mit der Temperatur so "relativ" zu bewerkstelligen ist, werde ich das mal ausprobieren.


    Ja, bei Farbe wird offensichtlich auch gekippt.