Zeigt her eure letzten Duka-Vergrößerungen

  • Ja, Dariusz;


    wenn ich Deine Photos sehe, muss ich mal nach Polen reisen und bei Dir in die LEhre gehen. - Sehr schön!! - Ja, vielleicht kannst Du uns das mit der Color-Vergrößerungs-Technik nochmals detaillierter erklären?


    Zu Ronald: Nein, das sind allesamt Vergrößerungen auf 18x24cm bögen des Ilford Baryt MG Warmtone, das in dem verunglückten Tetenal-Dektol allerding wie damals in Kodak Selectol heraus kommt. - Mir scheint, dass man bei Tetenal die Formeln vertauscht hat.


    Heute habe ich angefangen, die Dias einzuscannen; die SW-Vergrößerungen sind seit den beiden Regen-Wochenenden schon alle fertig; aber vielleicht auch etwas "hemdsärmelig". - DAnke für Dein Lob!!!



    Jan-Peter

  • Ich habe ein uhraltes Paterson PCA2060. Nach eine Kalibierung, fuktioniert das Geraet sehr gut. Ubrigens, wenn man ein Negativ bearbeitet, der mit ahnlichen Bedinungen gemacht wird, kann man fast ohne zusatzliche korrektion zwischen einzelnen Bildern arbeiten. Diese Serie war in einen Tag gemacht (zirka 10 Stunden). Ich benutze CPE2 zum entwickeln. Hier noch ein Beispiel:

    Wakacje2-4.jpg

    Fazit: RA4 Abzugen sind einfacher als swarz-weiss :) .

    Voteile:

    - Keine nachbelichtungen u.s.w.

    - Standard Filmentwicklungs verfahren

    - billiges Papier (Rolle)

    Nachteile:

    - das Papier aus der Rolle zu schneiden.

    - Tuere RA4 Chemikalien (ich habe dieses Problem geloscht)

    - eine Etwicklungsmaschine ist notwendig

  • Ja, Dariusz;


    Ja, vielleicht kannst Du uns das mit der Color-Vergrößerungs-Technik nochmals detaillierter erklären?

    Jan-Peter

    Halo Jan-Peter,


    Color Technik ist ganz einfach.


    Negativ:

    1. Colorentwickler - ein standart Zeit fur alle Filme

    2. Blix (Fixer) - ein standart Zeit fur alle Filme

    Alles in 38 Grad.

    3. Waschen

    4. Stab (wie ein Spullmittel) - 20 Grad

    Positiv:

    1. Colorentwickler - 45 Sek

    2. Blix - 45 Sek

    Alles in 35 Grad

    3. Waschen - 3 Mal 45 Sek


    Das ist alles. Kann man noch ein Stopbad machen ("normales" SW Stopbad) zwischen Entwickler und Blix, aber das ist nicht notig.

    Beim Positiv alles im kompletes Dunkeln !!!

    Papier ist ungefaehr 3EV schneller als SW Papiere !!!

    Vergrosser muss absolut Dicht sein und kein zufalliges Licht im Duka.

  • wenn man ein Negativ bearbeitet, der mit ahnlichen Bedinungen gemacht wird, kann man fast ohne zusatzliche korrektion zwischen einzelnen Bildern arbeiten.

    Das kann ich bestätigen, habe ich auch schon gemacht. Vor allem, wenn die Kamera eine Belichtungsautomatik hat, wie beispielsweise meine Rollei SLX. Dann werden die Negative recht gleichmäßig, da reicht bei Farbe meistens eine Ausmessung für mehrere Standardabzüge. Aber bei großen Vergrößerungen oder bei schwierigen Motiven (Gegenlicht, Schattenaufhellung oder so) braucht man zusätzliche Messungen oder Probeabzüge.


    Ich habe noch nicht probiert, wie das mit einem Messgerät "passt". Bisher hab ich immer einige "Probestreifen" 18x24 von verschiedenen Bildteilen gemacht und dann erst auf 40x50 oder 50x60 belichtet. Dann hat es meistens sofort gepasst. Dabei meine ich auch partielle Nachbelichtungen oder Abwedeln - das geht natürlich auch mit Farbe, wenn man die Bildteile erkennen kann. Das fällt mir allerdings schwerer als bei SW, weil ich Probleme habe, im orangenen Matsch das Motiv zu erkennen.


    Das krasseste Beispiel ist ein Bild, das ich an einer Felsenküste gemacht habe. Direkt in den Sonnenuntergang, im Vordergrund Gras, wo die Sonne draufscheint. Der Ektar 100 hat im Bereich der Sonne noch Zeichnung, aber der Himmel liegt etliche Blenden unter dem Bereich vom Gras. Darum hab ich ganz stark den Himmel nachbelichten müssen. Beim ersten Mal hab ich die Kante der Felsen vor dem Meer verpasst, da gab es einen Halo, beim zweiten Mal erst hat es funktioniert.


    Grüße

    Rolf

  • Danke Heinz! Schwierig für mich war die Erkennbarkeit des Schnees für den uninformierten Betrachter des Bildes, deswegen habe ich mich schließlich für die helleren Versionen mit härterer Gradation entschieden. Es war tatsächlich viel einfacher, den Scan am Computer einzustellen …

    Aufgenommen mit Zeiss Jena Sonnar 180 mit pentax 67.


    Gruß Hans-Gerd