Fuji Kameras 690er Reihe, wer kennt sich da aus???

  • Hi,

    um den limitierten Einsatzbereich noch mal genauer zu beschreiben: Die Weitwinkelkamera GSW hat ein fest eingebautes Objektiv das einer Brennweite von 28mm bei KB entspricht, das Objektiv der anderen Kamera entspricht einem 40er bei KB. Daraus ergeben sich schon mal Einschränkungen. 28 ist nicht besonders weitwinkelig und 40 ist auch nicht richtig eine Normalbrennweite. Dazu kommt die Prinzipbedingte ferne Naheinstellgrenze und der jeweils fällige Filmwechsel nach acht Bildern kann einen schon schnell aus dem Flow werfen. Was damit gut geht sind Landschaften, obwohl da oft noch etwas mehr Weitwinkel schön wäre und ruhige Reportagen im halbnahen Bereich. Obwohl man dabei schon sehr aufpassen muss das die Bilder nicht alle den gleichen Look haben weil man oft nicht nah genug herangehen kann. Schade ist das man damit auch keine richtigen Portraits hin bekommt. Höchstens Situationsportraits. Was aber sehr geil damit ist, das ist die Möglichkeit mit der 1/500s Blitzen zu können. Aber das Beste ist eben das durch das große Format und die sehr guten Objektive die Bilder auch bei großer Vergrößerung sehr dicht und scharf rüberkommen und die Farbsättigung eben auch hoch bleibt.

  • Da könnte man nun doch eigentlich sagen: Prinzipiell genauso, und auch genauso limitiert, wie Kleinbild-Messsucher mit fester Brennweite, die ja durchaus viele Anhänger haben, wie wir alle wissen. Nur grösser (für das, was ich gerne mache: auffälliger), schwerer (=anstrengender), und dummerweise nicht mit 36 Bildern. Sonst absolut identisch.

    Wissenschaftlichkeit: Das heißt zu wissen, was man weiß und was man nicht weiß. Unwissenschaftlich ist alles totale Wissen, als ob man im Ganzen Bescheid wüsste. (Karl Jaspers)