Lieblings-Kompaktkameras - oder: Die beste Kamera ist die, die man dabei hat !

  • Angeregt durch einige vorgehende Threads, möchte ich jetzt hier nicht alles wiederholen, was früher schon in verschiedenen Threads zu den einzelnen Kameras gesagt wurde, aber vielleicht interessiert es einige Analog-Neueinsteiger, welche Kamera von euch zum unbeschwerten Mitnehmen bevorzugt wird.

    Dabei spielt Grösse, Gewicht und optische Qualität die Hauptrolle, also auch nicht Lomo (-oder gar Smartphone-) oder Olympus Mju od. XA, um die Preise nicht noch weiter hochzujubeln. Auch die mechanische Stabilität oder Reparaturfähigkeit sollte sekundär sein.

    Meine Favoriten sind: Rollei 35 S(!), Minox 35 GT, Contax T.

    Vielleicht werden hier noch einige interessante Kameras genannt.


    Viele Grüsse

    Rainer

  • Habe ich leider nicht mehr: Ricoh R1 mit 30mm Objektiv. Die kleine Schwester der GR. Die ist so flach, dass man kaum glauben kann, dass da eine 35er Patrone reingeht.


    Auch als Rollei Prego micron auf dem Markt.

  • Nikon FM3A mit 40er Ultron von Voigtländer. Ich bin in jeder Hinsicht sehr schlecht im Hinnehmen von Kompromissen. Daher gebe ich mich mit den ganzen sogenannten Kompaktkameras nicht mehr ab. Die Fm3A habe ich zwar nicht immer, aber sehr oft dabei.

    Immer dabei habe ich eine Digi mit 24-70/2.8 Zoom. Die passt zwar nicht in die Hosen- oder Jackentasche, aber es ist eines jener Modelle, an denen man einen Tragegurt befestigen kann. Damit entfällt auch das umständliche Rausgewurstele aus den Slim-Fit-Jeans.

  • Immer dabei habe ich mein Smartphone, was eigentlich alle Anforderungen an eine griffbereite Kamera mit guter Bildqualität erfüllt. Kompaktkameras sind im Vergleich dazu eigentlich nicht so zielführend, weil immer etwas fehlt oder sie nicht in eine Jackentasche passen. Ansonsten nehme ich halt eine ganz normale, kleine SLR mit, wenn ich mir unbedingt eine voll funktionsfähige Kamera umhängen will.

    Wissenschaftlichkeit: Das heißt zu wissen, was man weiß und was man nicht weiß. Unwissenschaftlich ist alles totale Wissen, als ob man im Ganzen Bescheid wüsste. (Karl Jaspers)

  • Hallo Leute,


    gerne für die Jackentasche nehme ich eine Minox 35 GT-E oder Rollei 35 S mit. Wenn es etwas ausladender sein kann auch eine Leica IIIf mit dem versenkbaren Elmar 50/3.5.

    Auf Grund des elektronisch gesteuerten Verschluss bin ich am schnellsten mit dem Zonenfokus bei der Minox 35 GT-E Schuss bereit. Die Rollei 35 S braucht da schon länger, weil ich Blende und Zeit zum Zonenfokus schätzen muss. Leider funktioniert der Belichtungsmesser nicht mehr. Dann bin ich mit der IIIf genauso schnell wie die Rollei 35 S und kann dazu noch den Fokus präzise einstellen.


    Gruß Marc

  • Rollei 35 LED oder Lomo LC-A, die ich persönlich ganz toll finde. Leider haftet ihr das „Lomo-Image“ an, was ich aber nicht so ganz nachvollziehen kann.

    An meiner Minox stört mich, dass ich sie noch aufklappen muss. Ist bei der Rollei mit dessen Objektiv auch so, daher eher an zweiter Stelle. Die Lomo ziehe ich sogar auf dem Fahrrad aus der Tasche, da sie vollumfänglich mit einer Hand zu bedienen ist. Also unter meinen vielen Taschenkameras hat die LC-A momentan den ersten Platz bei der Handlichkeit.

    Die Mju-1 ist allerdings bei mir auch noch vorn dabei.

  • Ich habe überlegt meine Lomo LC-A auch zu erwähnen. Jedoch stand die optische Qualität im Vordergrund. Meine Lomo möchte jedoch ganz behutsam zurück gespult werden damit die Filmperforation nicht reisst.

    Sonst stimmt Philipp, die Lomo LC-A ist sehr schnell schussbereit, da das Objektiv nicht versenkt werden muss.


    Gruß Marc

  • Nur damit das jetzt unter den folgenden 243 sauguten Empfehlungen nicht untergeht, möchte ich der Zielgruppe des Ausgangspostings (die zahllosen analogen Neueinsteiger, die uns hier geradezu die Türen einrennen) noch einmal explizit ans Herz legen, den erwähnten 243 folgenden sauguten Empfehlungen nicht allzuviel Wert beizumessen. Da geht es mehr um Befriedigung des eigenen Kamerafimmels und das Anfixen von Leidensgenossen in spe, als um tatsächliche Beratung. Die beste Kamera ist nicht unbedingt die, die man dabei hat (das können nämlich auch unpraktische, veraltete Sammlerkameras sein, die man eher als modisches Accessoire oder stilistisches Statement rumschleppt), sondern die beste Kamera ist die, mit der man die beste Ausbeute hat. Also Autofokus, moderne Belichtungsmessung und lichtstarkes Zoom sind da schon mal viel wert.

  • Nur damit das jetzt unter den folgenden 243 sauguten Empfehlungen nicht untergeht, möchte ich der Zielgruppe des Ausgangspostings (die zahllosen analogen Neueinsteiger, die uns hier geradezu die Türen einrennen) noch einmal explizit ans Herz legen, den erwähnten 243 folgenden sauguten Empfehlungen nicht allzuviel Wert beizumessen. Da geht es mehr um Befriedigung des eigenen Kamerafimmels und das Anfixen von Leidensgenossen in spe, als um tatsächliche Beratung. Die beste Kamera ist nicht unbedingt die, die man dabei hat (das können nämlich auch unpraktische, veraltete Sammlerkameras sein, die man eher als modisches Accessoire oder stilistisches Statement rumschleppt), sondern die beste Kamera ist die, mit der man die beste Ausbeute hat. Also Autofokus, moderne Belichtungsmessung und lichtstarkes Zoom sind da schon mal viel wert.

    Danke!

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    Altes bewahren - Neues prüfen

  • Dann mal nicht immer jammern, sondern mal für neuen Content sorgen! ;)

    Wäre mal was…

    Das Gejammere auf die Wiederholungen ist nämlich auch immer eine Wiederholung. Da kann man eigentlich auch immer drauf warten. :sleeping:

    Am Besten finde ich aber noch „Danke!“ und „+1“. Sehr tiefgreifend.