Wie verschickt ihr Rollfilme?

  • Jedes Mal, wenn ich Rollfilme z. B. an Studio13 verschicken will, stehe ich vor dem Problem, wie ich die sicher auf den Weg kriege.


    Wie macht ihr das? Einfach im Umschlag, ohne weiteren Schutz, oder doch eher mit schwarzem Papier drum oder im Beutel, oder doch im Kartönchen?


    Die Filmcontainer wollte ich nicht mit auf den Weg schicken, nachher krieg ich die nicht wieder ;)


    Danke für eure Tipps!


    Rolf

  • Ich nehme immer die Versandbeutel, die Studio 13 mitliefert; die Filme kommen ohne weitere Verpackung hinein. Wenn irgendwelche Hinweise zu beachten sind – abweichende Belichtung o.ä. – notiere ich das auf einem Zettel, den ich mit einem Gummiband an dem betr. Film befestige. Irgendwelche Beschädigungen, Druckbelichtungen o.ä. hatte ich noch nie.

  • Mehr als zu Hause kann den Filmen beim Transport auch nicht mehr passieren (außer Totalverlust), sprich: wenn Licheinfall möglich wg. z.B. nicht optimaler Aufwicklung und/oder Klebung, dann ist der schon längst passiert, das Licht ist doch recht schnell.Ich habe die Rollen immer einfach in einen gefütterten Umschlag gesteckt und ab.

  • Ach, da muss ich mal schauen, ob die mir einen Beutel mitgeliefert haben beim letzten Mal. Das liegt schon etwas zurück, aber den kleinen Karton mit den Diakästchen drin hab ich noch.


    Wenn man grundsätzlich will, dass die Negative nicht zerschnitten werden, wo würdest du das notieren? Das letzte Mal hatte ich einen extra Zettel reingelegt. Einige kamen trotzdem zerschnitten zurück, einige nicht.


    Grüße

    Rolf

  • Ich entwickle ja seit ein paar Monaten selbst. Aber vorher habe ich ein paar Filme zu meinfilmlab geschickt, die kamen in Teilstreifen zu je 3 Bildern zurück.
    Das war mir auch recht. Aber auf dem Auftrag war auch Platz für Anmerkungen, da hätte sich so ein Wunsch nach unzerschnittener Rücksendung (aufgerollt in irgendeinem Behältnis) wohl unterbringen lassen Aber ob sie das so gemacht hätten und dafür extra was berechnet hätten, weiß ich nicht.
    Zu denen war jedenfalls ein sehr enger Kontakt (mail) möglich mit schneller Antwort. Es gab immer genug Zeit für Wünsche per mail (oder auch telefonisch), da die erst den Auftrag in Arbeit nehmen nach Zahlungseingang.

  • Ach, da muss ich mal schauen, ob die mir einen Beutel mitgeliefert haben

    Der liegt immer der Rechnung bei.

    Wenn man grundsätzlich will, dass die Negative nicht zerschnitten werden, wo würdest du das notieren?

    Im Zweifel bei jedem einzelnen Film – einfach einen Zettel drumwickeln und mit Gummiband fixieren. So handhabe ich es immer bei Hinweisen zur Push-Entwicklung.

  • Wie macht ihr das? Einfach im Umschlag, ohne weiteren Schutz, oder doch ...

    Ganz früher gabs zu den Filmen passende Alodöschen.

    Früher (derzeit nutze ich keine Rollfilme) habe ich die Filme in einem passendes Plastikdöschen/-kästchen (ex Kunststoffverpackung, z.B. Röhrchen für Magnesium-Brausetabletten, leere (und gespülte) Frischkäseverpackung) verschickt. :)

    Wenn ich's heute so bedenke, scheint es mir doch etwas übertrieben gewesen.

  • Bevor ich angefangen habe, selbst zu entwickeln, habe ich alle Filme als Set in Alufolie eingeschlagen. Damit waren sie lichtdicht geschützt und konnten im Umschlag nicht mehr gegeinandender kollidieren. Den Tipp habe ich irgendwann mal hier im Forum gelesen und das klappe ziemlich gut.

  • Ja, Alufolie kann ich auch empfehlen. Ich habe auch ein paar ältere Kameras, die den Rollfilm nicht immer besonders straff aufwickeln und ich hatte früher ab und zu Probleme mit Lichteinfall am Rand. Jetzt wickle ich genutzte Rollfilme fast immer in Alufolie ein, es sei denn ich will sie nur aus der Kamera nehmen und sofort entwickeln. Und das egal ob ich sie später zu Hause entwickeln oder wegschicken will. Falls ich es nicht vergesse, nehme ich gleich einen Umschlag mit passenden Alufolien-Blätter mit in der Kamera-Tasche, so dass ich unterwegs auch Rollfilme sofort einwickeln kann. Das geht natürlich auch einzeln und nicht nur im Set, wie Christian vorgeschlagen hat.