• Und hast du sie wieder funktionstüchtig zusammengebaut? Nur dann wäre es ein Erfolg.

    Fast - ein Objektiv hatte einen Fallschaden und das Gewinde vorne (Filter) war verdrückt. Da habe ich es nicht geschafft, den vorderen Ring wieder zu befestigen (oder ich habe mir nicht genug Mühe gegeben, da es für mich dann egal war ;) ).

    Viele Grüße
    Andreas
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    aktuelle Lieblingskameras: Nikon F4s, Nikon L25 AF2

  • Nachtrag. Habe ja das 400/6.3 Ist made in Japan.


    Aufs Stativ gepackt und mal mit relativ aktueller Kameras ein Bild gemacht. f11 verwendet nebst Spiegelvorauslösung


    Könnt mich hauen weil digital mit 45MP. Mein Fazit. ist noch brauchbar jedoch fehlt etwas Detailauslösung und Kontrast.

    Das relativ gute Bild mit ner Spiegellosen hat 1.3MB.

    Ist aber nicht so wichtig, ich fand als Diskussionsgrundlage "was taugt die Optik" vielleicht sinnvoll.


    Gruß Dieter

  • Solche Fernaufnahmen halte ich für nicht aussagefähig wegen der Luftunruhe und des Dunstes. Weder Kontrast noch Schärfe der Optik lassen sich so beurteilen.


    Besser ein Objekt in 10-20m Entfernung anvisieren, z.B. ein Detail von einem Denkmal, um die Qualität der Optik beurteilen zu können.

  • DAnke, Dir, Dieter;


    für den Blick auf Altmann und Säntis! - Da sind wir mal vor vierzig Jahren - ohne HElm und Gurt - herübergekraxelt! - Wenn ich heute Videos vom Lisengrat ansehe, wird es mir schon im Sitzen schwindelig - und heute müssten mich, wie damals bei Petrarca, je eine Jungfrau rechts und links festhalten. - ;)


    Schöne Bilder; trotz BEroflex. - Vermutlich hat man seinerzeit Vieles mit "Beroflex" gelabelt. - Man möge mir nachsehen, dass ich dem zweifelhaften Syndikat aus Porst, Neckermann und Quelle und Co. wenig Verständnis dafür abgewinnen kann, die SChüler um ihr weniges Taschengeld nochmals betrogen und belogen haben. - Aber Pentax, als Beispiel für ein zeitgenössisches System veritabler Glaubwürdigkeit, war vom Schülergeld kaum aussichtsvoll.



    Danke für die schöne Aussicht über den See!

    Jan-Peter

  • ...

    dass ich dem zweifelhaften Syndikat aus Porst, Neckermann und Quelle und Co. wenig Verständnis dafür abgewinnen kann, die SChüler um ihr weniges Taschengeld nochmals betrogen und belogen haben.


    Wie kommst du zu dieser extremen Aussage,hast du ein konkretes Beispiel aus eigener Erfahrung? Es gab dort meist gute Ware zu günstigen Preisen, vieles war von Markenherstellern mit einem anderen Etikett. Wirklich schlechtes war die Ausnahme.

  • Ja, Peter;


    man mag mir mein klares Votum gerne nachsehen; vielleicht. -


    Im Weitwinkelbereich hatte ich mindestens zwei Obejktive, ein Beroflex und ein Revuenon; beide lieferten wirklich keine schönen Ergebnisse. - Das Revuenon war dreimal in der Garantiezeit zur fünfwöchigen "Reparatur"; es blieb immer schief und unscharf; das BEroflex hatte extreme RAndunschärfen, die selbst mit Blende 11 nicht verschwanden.


    Als ich damals, Ende der Siebziger, die ersten Vergrößerungen auf 18x24 in der Hand hielt, die von meiner kleinen Rollei 35-T stammten, geriet ich kaum aus dem Staunen; die waren und sind bis heute, doppelt so scharf und durchzeichnend, wie die Aufnahmen mit der Porst-Praktica und ihrem damaligen DDR-Normalobjektiv.


    Für ein "blasphemisches Weichspülen" solcher realen und bis heute überprüfbaren Erfahrungen kann ich wirklih nur wenig Verständnis entgegen bringen. - Das grenzte schon damals an genau dieser Art von BEtrug, der ganz bewusst jenseits einer Verfolgungsgrenze operiert. - DAs ist wie die Verfälschung der tatsächlichen Kilometerangabe von Motoren und Autos. - Und das werde ich nicht mit einer Art von proto-barmherzigen Patina schön-reden.



    Jan-Peter

  • .Jetzt Frage ich mich, ob ich nicht besser meine Revue Kameras und Objektive, die ich oft und gerne nutze, besser vernichte?

    Nicht dass die Polizei vor der Tür steht und mich wegen Beihilfe zum Betrug und Mittäterschaft verhaftet? Womöglich sind die Vorwürfe gar noch schlimmer, wie du ja sagst, ging es um Schüler, also Minderjährige.

  • Nein, Peter;


    da würde ich mal - Dir zuliebe und Deines ruhigen Schlafes halber - das StGB nach Verjährungsregel befragen. - ;)


    Nein; heir geht es ganz einfach um ganz konkrete, photographische Ergebnisse und deren Entstehungsgeschichte; das "Andere" ist "bloßer Kontext". - :)



    Wenn Du selbst gute Ergebnisse erhälst, photographiere ganz entspannt weiter; das jedenfalls würde ich tun.



    Dir mit Deinen Kameras und Objektiven gute Motive und gute Ergebnisse!!

    Jan-Peter

  • Was für ein Normalobjektiv war das auf der Porst SLR? Wenn es ein mieses Objektiv war und wirklich aus der DDR, dann könnte es das Domiplan 2,8/50mm gewesen sein. Das war eine echte Gurke.


    Es gab aber nicht viele schlechte Objektive von dort. Neben dem Meyer Domiplan könnte noch das Meyer bzw. Pentacon 2,8/29mm ebenfalls als Gurke durchgehen, obwohl das ein 7-linsiges Objektiv war.


    Dagegen gab es ein richtig gutes und sehr weit verbreiteres Standardobjektiv mit dem Meyer bzw. Pentacon 1,8/50mm. Es wurde auch als Revuenon verkauft und hat eine sehr gute optische Leistung.


    Bei den Handelsmarken Porst, Revue und Beroflex war es aber in der Tat ein Glücksspiel, ob man Mist oder Qualität bekommen hat. Eine Revue ML mit 1,8/50mm war z.B. mit der Praktica MTL 5 eng verwandt und eine sehr praxistaugliche Kamera von wirklich guter Qualität.

  • Ja, Christof,


    das ist für mich auch schon recht lang her; es war eine "Porst-Reflex CX-6" (erinnerlich) - und wohl mit einem Pentacon 1,8/50mm.



    Vergrößerungen habe ich noch Etliche auf 18x24; aber ich bin nicht sicher, ob sich der Unterschied des damaligen Pentacon-Normal-Objektiv und dem Rollei Tessar 3,5/40mm via scans von Vergrößerungen so zeigen ließe. - Da müsste ich die Negative einscannen, was mit einigen Umständen verbunden wäre.



    Eine Praktica MTL-5 hätte ich vor gut zwei Jahren quasi neu noch beim Foto-Locher in RAvensburg kaufen können; aber die war völlig verharzt - so ließ ich sie stehen. - Von meiner Schwester habe ich eine Yashica FR-I erhalten, die von den mehr als 40 JAhren mindestens 25 Jahre bei ihr auf dem DAchboden lag, samt CArl Zeiss Planar 1,7/50mm und Disatgon 2,8/28mm. - Ich habe damit erwartungsvoll einen ebenso alten Agfacolor 200 belichtet: Ja, das sind allesamt wirklich gute Aufnahmen geworden!


    Die Yashica FR-I funktioniert ebenso ohne Tadel, wie beide Objektive von CArl Zeiss.



    Jan-Peter

  • Kann anfügen hatte nach der Konfirmation eine Spiegelreflex. Was bekommt man als Schüler dazu? Soligor Optiken. Das Telezoom 80-200 vignettierte richtig. Was die förderliche Blende war hab ich Jahre später gewußt. Zufrieden - nun ich hatte ja was. Gegenlicht? Vermeiden...


    Und doch war es ok, ich konnte was mit lernen. Und hab den ganzen Krempel wieder abgegeben als die erste Nikon ins Haus kam.....


    Im Endeffekt halte ich (neben natürlicher Vignettierung) eine Vignette im Bild als Zeichen einer billigen Schrottoptik. Bis heute....

    Dumm für die die eine Vignette als Bildelement in der Bearbeitung einsetzen....


    Gruß Dieter

  • Ich verstehe euch nicht. Beroflex Objektive waren und sind sicher nicht die besten Objektive. Bei einem 8/500 mm Objektiv fallen mir nur sehr wenige Einsatzzwecke ein. ABER um einmal was auszuprobieren ist es vielleicht manchmal doch ganz gut nicht gleich so viel Geld auszugeben. Gerade wenn der eigene Still noch nicht gefestigt ist wird man viel probieren wollen. Macht es einen wirklich Spaß für Stunden auf Tiere zu warten oder die Erkenntnis das die Berggipfelfotos durch den Dunst meist noch nicht einmal die technischen Möglichkeiten einer Wundertüte ausreizen kann man so ohne grossen Verlust sammeln.


    Kurzum solche Objektive haben und hatten aus meiner Sicht eine Darseinsberechtigung. Wenn einen die Brennweite gefällt und man sie wirklich nutzen mag kann man sich immer noch was besseres zulegen.

  • Moin!


    Also, sorry Jan Peter, ich kann Deine Aussage bezüglich der Porst CX 6 - alias Praktica LTL - um dem 1,8/50mm so gar nicht nachvollzehen. Generell wäre ich mit derlei Pauschalaussagen immer sehr vorsichtig.

    Mein Vater hatte sich diese " Betrugskamera" von Porst samt samt einem 35 und einem kleinen 135er Tele im Jahre 1974 zugelegt. Die erste Spiegelreflex im Hause. Und? Waren die Bildresultate grottenschlecht? Keineswegs. Habe noch zahlreiche Dias von damals die, auf 1,5m projeziert noch heute Freude machen.


    Zur Yashica: Die FR 1 - immerhin Basis der Contax RTS - ist eine gute Kamera, da gehe ich mit. Aber Macken hat sie durchaus. Als da wären zum Beispiel ein häufig gebrochenes Plastikzahnrädchen der Zählwerkmechanik - habe ich gerade letzte Woche bei meiner FR 1 repariert - und Probleme der mit Magnetauslösung.


    Gruß,


    Torsten

  • Top-Aufnahme! wzbw. (was zu beweisen war)


    Zum Thema Praktica: Die BX-20 war meine Erste. Mit 1.8/50 und später dem 2.8/135 und 2,8/28. Das waren knackscharfe Aufnahmen.

    Ich haben dann leider aus Bequemlichkeit eine Zeit lang oft ein damals hochgelobtes Tamron Adaptall 28-200 dran gehabt. Da waren die Ergebnisse oft eher flau, trotz Obacht durch Seitenlicht.