Notizen / dokumentieren

  • Geht mir genauso. Meistens entwickle ich zeitnah. Wenn Fehler passieren, kenne ich die Ursache und notiere sie auf dem Kontaktbogen zusammen mit den weiteren Informationen wie Ort, Zeit, Kamera und Entwickler.

  • Wenn ich Großformat fotografiere, mache ich mir immer Notizen. Da ich gerne Bäume fotografiere verliert man doch schnell den Überblick. Auch besuche ich einige Stellen immer wieder. Da ist es dann nützlich die Daten noch zu haben. Belichtungs Apps und Digitalstoppuhr hab ich gegen Belimesser und analoge Stoppuhr getauscht.

  • Ich schreibe mir entweder die Daten inkl. Datum und Zeit auf oder - falls ich mein kleines grünes Notizbuch mal nicht dabei haben sollte, fotografiere ich mit der Handykamera meine analoge Kamera nach der Aufnahme, so dass ich Blende und Zeit im Bild habe und mache auch noch ein Foto vom Motiv. Und da bei den Handyfotos auch Datum und Zeit dabei sind, fehlen mir keine Daten.

  • Hallo,

    bei Urlaubsreisen wo ich unter Umständen mehr als einen KB-Fim am Tag verbrauche mache ich mir Notizen wie Ort, Datum, Filmnummer mit weichen Bleistift auf einen Zettel und fotografiere den damm als erste Bild. So hab ich im Ablageblatt dann auch noch diese Daten zusätzlich zum den notierten Entwicklungsdaten verfügbar. Da die meisten KB-Filme ohnehin mehr als 36 Aufnahmen bieten ist die eine Aufnahme auch verschmerzbar. Wenn man mehr Aufnahmen verschmerzen kann, dann kann man damit auch kürzere Fotospaziergänge dokumentieren.

    Gruß

    Markus

    Wunschliste, folgende Dinge dürfen mir gerne angeboten werden:

    - Prospekt Leica M6 TTL

    - Prospekt Nikon F

    - Heliopan Baj. I Filter: IR715, Grüngelb 11, Grün 13, Duto, Stern, Weichzeichner

    - Heliopan Filter allg.: Duto, Stern, Weichzeichner

    - Photo Equip USA M-Grip (für Leica M)

    - Photo Equip USA FM-Grip (für Nikon FM)

    - sehr schöne P6-Objektive (u.a. Mir-38b 65mm, Mir-69b 45mm, Telekonverter)

  • Ich denk mir immer "Ach, das merke ich mir eh." Und ich merke mir exakt nix. Nicht mal, dass ich mir nichts merke.

    Kenn ich ^^ und manchmal habe ich kein Bock mir was zu notieren....

  • Es gibt die App "Photographer's", die ist mir nach einer kurzen Nutzungszeit zu umfangreich.

    Ich nutze die App "Voice Notebook", die nutze ich für alle möglichen Notizen unterwegs.


    Der Vorteil ist:

    Ich kann die Daten aufnehmen, wenn man das übt, geht es sehr gut.
    z.B. 21 Punkt F 5 Punkt 6 Komma 1 Schräg 250 Komma Gelbfilter Komma 35 m m.

    das ergibt:

    21. f5.6, 1/250, Gelbfilter, 35mm.

    Da das Handy ja lernt, schlägt es mir bei wiederholten Wörtern oft das richtige Wort vor.

    Tippe ich "g" schlägt es Gelbfilter vor, Tippe ich "r" schlägt es Rotfilter vor.


    Da ich eine Notiz "Canon A 1" anlege, das Datum fügt es automatisch mit ein, kann ich mit einer Notiz "Mamiya 645" diese Daten festhalten

    und demnächst, wenn ich die Canon A1 wieder nehme, in der Canon A-1 Notiz, z.B bei Bild 22 weiternotieren.
    Sage ich als Befehl "Datumstempel" dann fügt er ab diesem Eintrag das aktuelle (neue) Datum ein.


    Ist der Film voll, sende ich diese Notiz aus der App an meine email Adresse.


    Ein Beispiel:


    Screenshot_20230124_160300_Voice Notebook.jpg

  • An so eine Voice-Notebook App hatte ich auch schon mal gedacht.... , aber nicht verfolgt. Ich werde die mir mal angucken. Danke für den Tipp Rainer.

  • Für mich bedeutet analog zu fotografieren auch eine Abwesenheit von Bildschirmen. Einzige Ausnahme ist dieses Forum. Aber das nutze ich ja auch nicht, während ich fotografiere.


    Ok, Entwicklungszeiten schau ich mir vorher auch online an, aber beim Fotografieren und im Labor ist das Smartphone für mich tabu. Und das fühlt sich dann wie Urlaub an! Außerdem habe ich großes Vergnügen am Umgang mit alten mechanischen Dingen.


    Ich hänge beruflich schon viel zu viel vor Bildschirmen herum. Da nutze ich beim Fotografieren und Entwickeln lieber analoge Hilfsmittel. Also Stift, Papier und handschriftliche Notizen auf den Kontaktbögen.

  • Ein weiteres Pro für Papier und Stift ist die gesicherte Lesbarkeit der Daten nach vielen Jahren. Meine Labortagebücher aus den 1990ern, in denen ich Notizen zu den eingesetzten Papier-/Entwicklerkombinationen und vieles mehr notiert habe, sind heute noch problemlos lesbar. Meine Diplomarbeit (nur um mal ein Beispiel zu nennen) von 1995 ist, obwohl damals mit Standardsoftware geschrieben (Word), nicht mehr zu öffnen.


    Gruß Alex

    Aus einem BALD sollte man ein JETZT machen, bevor daraus ein NIE wird.