Beiträge von Bernd_Hutschenreuther

    Bei mir ist es dann oft so, dass die Teile dort wieder auftauchen, wo ich sie hingelegt hatte. Aber sie tauchen erst auf, wenn ich mit Suchen aufhöre.

    Sie werden manchmal nicht weggebeamt, dann sind es die Borger, die sie geliehen haben. Einmal haben sie mir eine heruntergefallene Verschlusskappe in die Kapuze gelegt. Ich fand sie, als ich die Jacke das nächstemal anzog.

    Heute habe ich ein Triotar auseinandergenommen, weil es absolut steif war.

    Diesmal trickste ich die Borger aus. Ich stellte zwei gleich große Eisbehälter zum Aufbewahren der Schrauben auf. Und legte Ersatzschrauben zurecht. Alle blieben erhalten.

    Allerdings war das Objektiv einen Zentimeter gewachsen. Ich werde es übernächste Woche schrumpfen.

    IMGP3694.jpg


    Seltsames Verhalten der 1,5V-AA-Batterien in der K110E.
    Wie ich vor nicht allzulanger Zeit sagte, habe ich eine K110E. Ich will sie in Kürze erproben. Dazu wollte ich zwei 1,5V-Batterien einsetzen. Die ersten beiden passten nicht, die nächsten beiden (eine andere Sorte) klemmten, die dritte passte, aber ich hatte nur eine. Die Batterien werden fürs Blitzlicht gebraucht.

    Ich maß nach:
    1. Batteriesorte: 14,5 mm Durchmesser - neu, Alkaline

    2. Batteriesorte: 14,1 mm Durchmesser - neu, Alkaline
    3. Batteriesorte: 13,5 mm Durchmesser, Zink-Kohle-Batterie, etwa 5 Jahre alt oder älter



    Ich maß alle durch, bei den neuen fand ich nur die beiden dickeren.

    die 3. Sorte passt problemlos, aber ich habe sie nicht mehr bekommen.

    Ich fand folgende Lösung: Adapter für AAA-Batterie. Das passt. Allerdings blitzte es nicht, nur die Leuchtdiode leuchtet. Es liegt nicht am Adapter, vielleicht aber daran, dass ich keinen Film eingelegt habe.
    Den Adapter habe ich 3D-gedruckt und für mich selbst entworfen.

    Frage: Hat sich die Norm geändert, oder hängt es von der konkreten Sorte ab?

    Falls jemand ähnliche Probleme hat: Ein Adapter kann helfen.

    n' Abend, Achim, danke für die Frage.

    Die K16 von Pentacon habe ich von meinem Vater. Sie werde ich eher nicht verwenden, da sie an mehreren Stellen hakt. Sie war schon bei meinem Vater defekt. Sie erfordert Spezialfilm. Und ich habe getestet, der Verschluss hakt auch. Ich erinnere mich, dass mein Vater damit auch schon Probleme hatte.



    Die K110 E hat normalen 110er Film und ist eine Plastekamera. Die habe ich mal mit mehreren Kameras zusammen geschenkt bekommen.


    Man kann sie vielleicht experimentell verwenden. Etwas schade ist es schon, aber ich werde sie ausrangieren.

    Daten habe ich nicht gefunden und eine Verpackung war nicht dabei.
    Aber Bilder sind bei Lomographie. Hier sind Beispielbilder. Camera: K110E Pocket Camera · Lomography

    Meine Kamera scheint sehr selten zu sein.

    IMGP3690.jpg

    IMGP3694.jpg


    Leider ist die K16 defekt, allerdings gibt es auch keine Filme mehr mit Mittelperforation. Der hintere Klappenverschluss ging beim Öffnen kaputt. Er ist seit 30 Jahren verhakt gewesen. Ich bekam ihn auf und wieder zu, beim nächsten Öffnen war er hin. Wenn es noch Film gäbe, würde ich das Teil aber reparieren.

    Die andere ist viel einfacher gebaut. Dafür gibt es noch Kassetten.

    Scannst Du vom Positiv oder vom Negativ?
    Wie sind die Ergebnisse beim Papierbild?

    Ich habe festgestellt, dass ich unterschiedliche Gradationskurven nehmen muss. Es ist ein Unterschied, ob ich als das Negativ als Positiv scanne und invertiere oder ob ich ein Negativ angebe. Auch die Umwandlung von Farbe in SW kann man nach dem Scannen oder beim Scannen machen - mit unterschiedlichen Ergebnissen.

    Das Bier muss möglichst bitter sein, denn wirksam sind vor Allem die Gerbstoffe und ähnliche.

    Im 19. Jahrhundert wurden sehr viele natürliche Stoffe erprobt. Die synthetischen wurden dann wegen der Konsistenz oft vorgezogen, die sind ja praktisch immer konstant.
    Übrig sind sie beim Stoppbad: Zitronensäure oder Essig. Aber auch bei Entwicklern gewinnen sie wieder Bedeutung, denn sie sind meist weniger giftig.

    Kaffee, Tee, Bier, Rotwein, sehr viele Sachen sind Entwickler. Vitamin C als Ko-Entwickler wird auch oft bei Professionellen zwecks Superadditivität verwendet.

    Lieber Bernd, das mit dem Hopfensaft ist - bezogen auf den Entwicklungsvorgang ein Schmäh - in Bezug auf die Getränkewahl nach stattgehabter Arbeit ernst. ;)

    Lieber Wolfgang, das ist schade.
    Aber sieh hier, mit Radeberger entwickelt:

    29573971397_daa816091b_c[1].jpg


    Die Farben kommen beim Invertieren zustande. Sie sind auch vom Film und vom Invertiermodus abhängig.

    Es ist ein Schwarz-Weißbild. Pouva Start.

    1 Flasche Radeberger Pilsner, 8g Vitamin C, 22g Waschsoda, 1 Teelöffel jod. Kochsalz
    Stoppbad war hier 1 Löffel Essig auf 500 ml Wasser.

    Das ist aber wirklich ernst.

    Ich trinke schon lange kein Bier mehr.
    Aber zum Entwickeln verwende ich es.

    Immer mit Stopbad, außer Entwickler schäumt stark (war früher beim Emofin oft der Fall) dann nach der Entwicklung zuerst Wässern dann Stopbad und dann Fixierbad (und dann ev. das vierte Bad: Hopfensaft ^^ )

    Da musst Du aufpassen, das ist ein Entwickler. Es könnte aber auch sein, dass er den Film tont. Gibt es eigentlich auch tonendes Stoppbad?

    Wenn ich Bier zum Entwickeln nehme, schäumt es nicht mehr, sobald das Waschsoda gelöst ist und Vitamin C zugefügt ist.

    Wozu dient eigentlich das Bier (ich nehme an, das ist der Hopfensaft) nach dem Fixieren? Ich nehme dann meist Wasser, selten auch Verstärker oder Abschwächer. Ist Bier eigentlich eher sauer oder eher alkalisch? Ich vermute, leicht sauer.

    PS: (Ergänzung)
    Bei mir ist die Reihenfolge:

    Wässern (fast neutral)
    Entwickler: 1 Flasche Radeberger Pilsner - oder Krombacher oder anderes Bier, 10 g Vitamin C, 15...20g Waschsoda, 1 Teelöffel Kochsalz
    Stoppbad: 1 Esslöffel Essig oder 10 g Zitronensäure, aber besser ist manchmal einfaches Zwischenwässern, da Säure und Waschsoda miteinander reagieren können. Sicher bin ich da nicht.
    Fixierbad: normal oder 100 g Kochsalz auf 500 ml Wasser
    Wässern: Leitungswasser


    PS: Für Leute, die mich nicht kennen: Das ist kein Scherz, sondern Ernst.

    Oft genauer, als man denkt. Alexei Tolstoi beschrieb in Aëlita eine Art Spiegel als Fernseher. Als ich es las, gab es noch keine Flachbildschirme. In den 1960er Jahren dachte ich nicht, dass sie möglich seien. Seine Vision war besser als meine.

    Zurück auf Anfang.
    Genauer: Ich habe noch die zwei halbvollen Flaschen der Originallösung aus dem Set. Ich prüfte sie. Beide sahen noch klar aus, in der braunen Flasche. Nichts von Schimmel.
    Ich machte eine Lösung aus jeweils 3 ml und beschichtete ein Baltt. Es färbte sich sofort blau. Ich erinnerte mich aber, dass sich auch die "junge" Originallösung blau färbte. Ich beschichtete jetzt ein Blatt Fotopapier für Drucker und ließ es trocknen. Dann belichtete ich 5 Minuten mit UV-Strahler und entwickelte in Wasser.

    Das Ergebnis ist erstaunlich. Nur ein ganz schwacher bläulicher Grundfarbton.

    Ansonsten "normal".


    Blende und Blatt.jpg


    Blende und Blatt

    Zum Vergleich:
    Bild von 2015:

    17017875287_bdd763e199_c[1].jpg

    Cyanotype by Bernd Hutschenreuther, auf Flickr

    Diese Beschichtungen hatte zumindest früher die Eigenheit, mit den Jahren klebrig zu werden und sich abzulösen.

    Das wird es sein. Es war irgendwie gummiert.
    Vor 40 Jahren wurde aber noch auf Haltbarkeit geachtet. Deshalb betrifft es die alten nicht.
    Ich habe eine Reihe Breitfederfüllhalter gehabt, am besten gingen die von Lamy, bis auf die spätere Klebrigkeit.

    Ich habe lange mit Markant geschrieben. Anfangs hatte ich einen Füller für die erste Klasse als Drehfüller, später kamen die zum Schieben und Ziehen auf, sie waren einfacher im Aufbau, klecksten aber leichter. Ab 4. Schuljahr oft Patronenfüller. Alle Füller neigten bei mir zum Klecksen, bis ich einen Trick fand: Ich verkleinerte den Luftraum durch Drehen des Aufzugmechanismusses.

    Federn:
    Im ersten Schuljahr hatte ich eine breite Feder. Die Federn wurden immer schmaler.
    Später, mit etwa 40, begann ich, mit Breitfeder zu schreiben.
    Leider zeigte Lamy eine dumme Eigenschaft, die ich früher nie kannte. Die Typen von ca. 2000 begannen nach einigen Jahren zu "schwitzen", es bildete sich ein klebriger Belag, wie bei Handys auch. Ich dachte, ich hätte sie falsch behandelt oder verschmutzt. Jedoch fand ich heraus: Es war ein systematischer Fehler, wahrscheinlich durch Weichmacher oder Ähnliches.
    Das war sehr schade. Es trat auch nur bei Lamy auf, und nach 6 ... 10 Jahren, wie auch beim Handy. Ist es geplante Obsoleszenz oder ein Produktionsfehler? Keine Ahnung.

    Ja, es scheint zumindest umgangssprachlich ein Synonym zu sein. Glasfeder, Glasfederhalter und Glasfüller werden in geeignetem Kontext synonym verwendet.
    Beim Glasfederhalter ist ein spiralförmiger Tintenaufnehmer, der sich durch Adhäsion und Kohäsion gefüllt hält.
    Es ist aber kein Gefäß, das luftdicht verschlossen ist.

    Venezianische Glasfeder – Wikipedia
    Laut Wikipedia ist die Gattungsbezeichnung heute "Venezianische Glasfeder". Dort sind auch Bilder.
    Was ich dabei gelernt habe, es gibt sie auch in ähnlicher Form wie "normale" Füllfederhalter, in die eine Glasfeder eingesetzt wird.

    In Lauscha besteht aber der Griff aus Glas.

    Das Zerfressen kann leicht auch mit dokumentenechter Tinte passieren. Es hängt vom Typ ab und vom Material der Feder. Selbstgemachte würde ich nicht mit wertvollen Füllern verwenden. Sie kann die Füller beschädigen oder verstopfen.
    Dokumentenechte Tinte wird oft in Dokumenten verwendet, die politisch von Bedeutung sind.


    Bei mir hat Bernd einen Anfall akuter Neugier ausgelöst. Ich habe mir einen Glasfüller aus Lauscha bestellt 😀

    Das freut mich.