Beiträge von Jakob Olszewski

    Gratulation zur gelungenen Adaption! Wenn man es nicht weiß, kommt man nicht darauf, dass hier etwas umgebaut wurde. Deine handwerkliche Fertigkeiten und das technische Verständnis sind wirklich bewundernswert. Das Objektiv selbst war mir bis jetzt nicht bekannt.


    Ich mag das Mamiya TLR System sehr. Ich besitze die kleinere Schwester, die C220, und fotografiere damit sehr gerne, zur Zeit häufig mit der etwas älteren Ausführung von 105/3.5. Das Objektiv ist klasse und ich sehe keinen Unterschied im Vergleich zu den blue dots. Es macht Spaß mit dem System zu fotografieren

    und ich denke, es lässt sich ganz gut erkennen, ob die Flüssigkeit klar ist, oder noch Reste ungelöstem Pulvers enthalten sind.

    Das hat leider damit nichts zu tun. Der Pulver war in meinem Fall vollständig aufgelöst und trotzdem der Entwickler noch nicht optimal einsatzfähig. Ich bin kein Chemiker, vielleicht kann es jemand fachlich besser erklären warum es Zeit braucht bis die Entwickler sich “beruhigt” bzw. vollständig vermischt hat?

    Das ist richtig, aber sie können dann entweder unverdünnt und mehrfach benutzt werden oder weiter verdünnt und als 1 Shot verwendet werden. Wenn die Verwendung als Stock vorgesehen ist, würde ich ihn nach dem Verdünnen mind. 1 Nacht ruhen lassen.

    Nur als eine weitere mögliche Fehlerquelle. Ich habe neulich einen HP5 entwickelt in einem frisch angesetzten Pulverentwickler und habe (leider) keinen Tag abgewartet sondern sofort nach dem Abkühlen des Entwicklers entwickelt. Das Ergebnis: weiße Flecken in den Himmelpartien, obwohl andere Filme aus der gleichen Charge fehlerfrei waren. Am nächsten Tag ein neuer Versuch und die Flecken sind nicht mehr da.


    Für mich als Fazit: den frisch angesetzten Pulverentwickler immer erstmal über Nacht stehen lassen. Das hatte ich durch die intensive Nutzung von Flüssigentwickler irgendwie vergessen. Vielleicht sogar bei allen Konzentraten, die nicht als 1x Entwickler vorgesehen sind, ebenfalls empfehlenswert.

    Holger Fuchs: Ich sage nicht, ob es verhältnismäßig war. Aber ich nehme in Kauf, dass es unangenehme Folgen haben kann, wenn ich mich polizeilichen Maßnahmen widersetze.

    Kurz: Misstrauen ist angebracht. - Und jetzt fände ich es sehr begrüßenswert, wenn politische Agitation in diesem Forum zukünftig unterbleiben würde.

    Genau so ist es. Das war nämlich meine Erstreaktion auf diesen Beitrag. Was hat dieser hier zu suchen?

    Was ist denn daran unfassbar? Der Beitrag ist just vor dem Zugriff der Polizei geschnitten worden. Vermutlich wollte die Polizei die Personalien des Mannes überprüfen und er wollte mit dem Fahhrad davon fahren. Versuche so etwas in anderen Ländern in USA z. B.

    Der C-41 Prozess ist nicht wirklich aufwendig und für den Film wesentlich besser geeignet.

    Das sehe ich anders. Der XP2 ist sogar sehr gut für die klassische sw-Entwicklung geeignet. Es gibt sogar auf den Ilford-Seiten den (sehr guten) Bericht von Chris Moss, einem pensionierten Arzt, der den XP2 im HC-120 badet. Hier der Link:


    https://www.ilfordphoto.com/il…lack-and-white-chemistry/


    aus eigener Erfahrung kann ich seine Erfahrungen uneingeschränkt bestätigen. Chris experimentiert z. Zt. auch mit Diafine in Verbindung mit dem Film

    Ja Peter, das stimmt. Ich würde zwar die Hochzeit meiner Tochter damit nur ungerne fotografieren, aber ich habe mit viel einem schlimmeren Ergebnis gerechnet.


    Alleine bei mir lagen die Filme die letzten 2 Jahre bei Zimmertemperatur, wie sie vorher gelagert wurden, weiß ich nicht, bzw. weiß nur, dass es kein Kühlschrank war.

    Ich habe einige alte ORWO-Filme aus den 90er bekommen und habe diese neulich belichtet. Nachfolgend die Ergebnisse. Der NP15 (nominal 25 ASA) wurde mit 3, 6, 12 ASA belichtet. Der NP27 (nominal 400 ASA) mit 25, 50, 100, 125. Die subjektiv besten Ergebnisse wurden mit 3 bzw. mit 25 ASA erreicht. Beide Filme weisen einen ziemlichen Grundschleier und verschiedene unschönen Artefakte auf.


    Die unten beigefügten Beispiele sind unbearbeitet bzw. lediglich der Weiß- und Schwarzpunkt gesetzt ausgefleckt. Entwickelt wurde im A49. Vielen Dank an Uwe Pilz für die sachdienlichen Hinweise bzgl. der alten Entwicklungszeiten der ORWO-Filme


    Kandidaten.jpg

    ORWO NP15_1992.jpg

    ORWO NP27_1991.jpg

    Ja, ich habe mir die Bilder jetzt am großen Monitor angesehen (vorher am Smartphone) und da passt es von der Schärfe her.


    Ich beneide Dich um die Fertigkeiten, das technische Verständnis und scheinbar sehr gute Gerätschaften, die solche Adaptionen ermöglichen. Hut ab!

    Blitzsauber, würde ich sagen. Beide sind gut, das zweite finde ich besser. Eine interessante Geschichte und die Combo sieht wirklich cool aus


    Edit: wobei das zweite Bild sieht schon etwas überschärft aus; vielleicht ist es aber dem (hohen) Kontrast schuldig