Beiträge von Werner Konrad II

    Erhard, ja, die Vorlage war ein digitales SW-Negativ.
    Chemie: Mit der nötigen Vorsicht und dem entsprechenden Wissen (habe Chemielaborant und Industriemeister Chemie gelernt), glaube ich, diese Chemie zu beherrschen (besonders auch was das Dichromat betrifft)

    Habe mich heute endlich mal wieder mit der Cuprotypie beschäftigt und auch halbwegs zufrieden stellende Ergebnisse erhalten. Essentiell war, dem Sensitizer eine kleine Menge Kaliumdichromalösung (0,5 % bezogen auf Sensitizer) zuzugeben.

    • Bild wurde mit Handy abfotografiert, zeigt das Ergebnis also leicht farbverfälscht und nicht ganz scharf dar.

    Ingo, legal kommt man in der EU als Privatperson nicht an Dichromat (soweit ich informiert bin). Und über irgendwelche illegale Kanäle will ich nichts beschaffen. Ich dachte eher daran, dass ev. noch jemand etwas zuhause hat, was er los werden möchte und verschenkt bevor er es zum Sondermüll bringt (verschenken von Privat zu Privat ist nicht verboten)

    Hallo zusammen, nachdem ich mir kurz vor dem inverkehrbringungsverbot von dichromaten noch habe etwas sichern können und ich jetzt langsam anfange gumprints zu machen (Ergebnisse lassen noch zu wünschen übrig), geht mir in überschaubarer Zeit mein Kaliumdichromat aus.
    Jetzt meine Frage : Hat von euch noch jemand etwas übrig, was er loswerden möchte?
    Übrigens : ich kann mit Chemikalien umgehen (bin chemielaborant und industriemeister Chemie und weiß wie man 6wertiges chrom reduziert).
    Falls nichts mehr aufzutreiben ist, muss ich auf diazostilben umsteigen, befürchte da aber einen sehr sehr langen Lernprozess, besonders da die Erfahrungsberichte im Internet sehr unterschiedlich sind.

    Hallo zusammen
    Ich habe die letzten Tage mich an Cuprotype versucht, bin allerdings nicht sehr weit gekommen. D.h. ich bekomme keine Kontraste in meine Bilder.
    Hier das Verfahren, wie ich gearbeitet habe (allerdings ohne Contrast Agent):


    http://altphotolist.org/lists/…/2012-October/006053.html
    From Jim Patterson, New Orleans, 2012CUPROTYPE: A photographic print of copper ferrocyanide on paper. It is reddish brown (Hatchett’s Brown pigment). This is a modified Obernetter’s Process (1864). These directions are a simplified version over my original 2007 posting and I find the Cuprotype is much more stable in alkaline solutions than Cyanotype, so a longer archival wash is appropriate at the end (a change in my opinion). GENERAL DESCRIPTION: paper is coated with an iron/copper salt sensitizer, contact exposed through a full sized negative to UV light, and developed in 2 solutions to produce the final print of copper II ferrocyanide.PAPER: good quality smooth hot press watercolor paper such as Arches, Fabriano, etc. SENSITIZER: Dissolve 12 grams of Ferric Ammonium Citrate (green) and 12 grams of Copper Sulfate pentahydrate in 100 ml distilled water. Store it in a brown glass bottle. CONTRAST AGENT: Dissolve 7.5 grams of Ammonium Dichromate in 30 ml distilled water. Store it in a brown glass dropper bottle.DEVELOPER: Dissolve 10 grams of Ammonium Thiocyanate and 5 grams of Citric Acid in 1 liter of distilled water.TONER: Dissolve 20 grams of Potassium Ferricyanide in 1 liter of distilled water. Store it in a brown glass bottle. DETAILS: (safelight area, yellow bug light or low wattage tungsten) Tape down a piece of paper on a flat level surface. Add 1-4 drops of Contrast Agent per 2 ml sensitizer for increased contrast and keeps the highlights clear. Add 1-2 drops of 10% Tween 20 solution if needed for coating smoothly. Use a coating rod or flat synthetic sable brush moistened in distilled water to coat. Dry with a fan or hairdryer on low heat. Expose through a full sized negative to UV light or sunlight in a split back print frame. Place in the Developer with agitation for 2 minutes. A pale gray image of copper I thiocyanate forms and the solution becomes orange (iron salts). Wash in 2-3 changes of water with a pinch of citric acid (about 1/8 teaspoonful per liter) for 1-2 minutes each until paper is clear of the iron stain (orange color). If you don’t remove all the iron salts you will get a cyanotype in the next step instead of a cuprotype.Soak in the Toner for 5 minutes or more with occasional agitation where the copper II ferrocyanide image forms. Development can be stopped early by removing it and washing. Wash in 3 or more changes of water with a pinch of citric acid for 3 minutes each to clear the yellow ferricyanide stain from the paper. You can then do a 30 minute wash for archival purposes. If you don’t get all the yellow ferricyanide out of the paper, it will spontaneously decompose into a cyanotype in the next week.



    Belichtet habe ich mit einem Gesichtsbräuner mit folgenden Ergebnissen:

    • 20 Min.: Gesamtes Bild braun, keine Details erkennbar1
    • 15 Min.: Gesamtes Bild braun, Details mit gutem Willen erkennbar
    • 10 Min.: Gesamtes Bild braun, Details etwas erkennbar
    • 2 Min.: Details (Bildmotiv) erkennbar, Kontraste sehr, sehr schwach
    • 1 Min.: analog 2 Min.
    • 30 Sec.: Details erkennbar, Kontraste immer noch sehr schwach (siehe Bild)

    Die Gradationskurve des Negatives war in etwa die, eines "normalen" Negativs, welches für Silberprints benötigt wird.


    Vielleicht kann mir jemand hier weiter helfen, bzw. hat Tipps.


    Vielen Dank schon mal im voraus

    Dateien

    • Cuprotype.jpg

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    Peter, auf die Idee mit der Zitronensäure bin ich gekommen, da mit Ammoniumeisen(III)Citrat ja ein Zitronensäuresalz eingesetzt wird und mir nicht klar ist, welchen chemischen Einfluss die Weinsäure haben soll, außer dem, den pH-Wert zu puffern/sauer einzustellen.
    Bzgl. der Frage der Klärung, habe ich diesen Schritt aus der Literatur. Da ich bisher keine Erfahrung habe, kann ich auch nicht sagen, ob bei Prints mit/ohne Klärung ein Unterschied besteht.

    Hallo zusammen
    Evtl. möchte ich mal Van Dykes ausprobieren. Zur Vorbereitung habe ich schon mal nach Rezepturen/Anleitungen gegoogelt und dabei folgende (für mich als durchführbar erscheinende) Rezeptur/Anleitung gefunden
    1.) Lösung 1: 35 ml H2O + 10 g Ammoniumeisen (III)Citrat
    Lösung 2: 35 ml H2O + 1,5 g Weinsäure
    Lösung 3: 35 ml H2O + 4 g Silbernitrat
    Lösung 2 zu Lösung 1 geben, wenn klar gelöst dann Lösung 3 zugeben
    2,) Papier damit tränken
    3.) Belichten
    4.) Wässern
    5.) Fixieren in 4%Na-Thiosulfatlsg
    6.) Klären in 1% Na-Sulfitlsg
    7.) Wässern


    Jetzt meine Frage, nur um einen für mich nicht ersichtlichen Fehler zu begehen:
    Ich gehe davon aus, dass die Weinsäure in Lsg. 2 ohne Probleme mit Zitronensäurelsg. ersetzt werden kann oder liege ich da falsch?


    Schon jetzt mal vielen Dank für eure Antworten.
    Und wer dann noch andere Tipps oder Hinweise geben kann, ist hochwillkommen


    Werner

    Hallo
    Wer sich für alternative "Edeldruckverfahren" interessiert stolpert immer mal wieder über das Buch "The Book of Alternative Photo Processes von Christopher James".
    Um es zu kaufen, muss man ordentlich an Euros hinlegen.
    Eine ältere Ausgabe ist auf folgender Internetseite frei zum Download zu finden.
    Über die Suchfunktion dieser Seite findet man übrigens noch viel, viel mehr an fotografischer Literatur.
    Hier der Link
    https://archive.org/details/Th…vePhotogrChristopherJames
    Gruß
    Werner