Beiträge von Jake.Kukowski

    Jetzt sterben schon die blutjungen Musiker*innen allmählich so weg. Also meine Generation.


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    Vielleicht bin ich aber auch nur zu sehr Historiker.

    Ich würde an Andreas Stelle auch erst einmal sicherstellen, welchen wissenschaftlichen Anspruch das Buch hat, für das die Fotos bearbeitet werden sollen, und würde mich erkundigen, was die allgemeine Praxis beim Aufarbeiten fotografischer Quellen für solche Veröffentlichungen ist.

    Politisch habe ich die Achtziger auch gehasst. (...)


    Edit: Einige Zeilen gelöscht um des lieben Friedens willen, obwohl ich persönlich der Meinung bin, dass „der liebe Friede“ schon lange verloren gegangen ist. In der Realwelt.

    Irgendwie ist es in diesem Thread bisher hauptsächlich um angloamerikanische Popmusik und westliche Konsumgüter gegangen. Ein bisschen noch um Friedensbewegung. Ist das alles? Keine anderen Erfahrungen/Erinnerungen betreffs 80er? Vielleicht aus nicht-bundesdeutscher Sicht?

    und Polizeieinsätzen gegen sich nicht konform verhaltende Menschen

    Ich finde Polizeieinsätze da auch etwas teuer und übertrieben. Komplette soziale Ächtung wäre angebrachter. Interessanterweise gibt es hierzulande so gut wie keine Coronaversteher. Selbst die hiesige rechtspopulistische Partei hält sich da anerkennenswerterweise sehr zurück. Kann damit zusammenhängen, dass Finnland u.a. bei Pisa-Vergleichen immer gut abschneidet.

    Ich habe auch mal das eine oder andere ältere Objektiv an Digitalkameras verwendet, um einen authentischen altmodischen Look zu bekommen. Dann bin ich mal auf einer Website auf einen Tipp gestoßen, den ich erst ziemlich bizarr fand, aber es klappt tatsächlich: Man kann diesen Look noch besser erzeugen, wenn man statt der Digitalkamera eine alte Filmkamera verwendet.

    "Messermagazin"



    Den Hype um die Damaszener konnte ich nie nachvollziehen.

    So etwas gibt es? Direkt abonnieren! Den Hype um Damaszenerklingen kann ich auch nicht nachvollziehen, vor allem weil die neuzeitlichen Damaszenerklingen zwar so aussehen wie die Originale, aber bei Weitem nicht an deren Eigenschaften herankommen. Der genaue Herstellungsprozeß ist nach wie vor ein Rätsel und alles reverse engineering hat da bisher versagt.

    Musik :thumbdown:

    Mode :thumbdown:

    Politik :thumbdown:


    Nö, für mich war das neoliberale Jahrzehnt ooch nüscht.

    Von der Popmusik habe ich nicht so viel mitgekriegt (oder alles verdrängt). Die Meteors waren doch ok oder Reverend Horton Heat. Die Mode war schön einfach (Jeans, Domestos, Leder) und die Politik angenehm überschaubar und einteilbar in gut und böse. Ich war bei den Guten.

    Das ist doch klasse, wenn ein Verkäufer die Fragen/Wünsche/Bedürfnisse seiner (potentiellen) Kunden noch ernst nimmt. Wäre ich sein Chef, hätte ich ihn sofort zum "Mitarbeiter des Monats" erklärt. Wo findet man so eine Gesinnung heute noch?

    Jep. Fand ich auch gut! Ich habe jetzt 5 verschiedene Kugelköpfe (2 eigene und 3 hier und da geliehene) dem Einfriertest in der Tiefkühltruhe unterzogen. Die verhielten sich vollkommen unterschiedlich. Den Linhofkopf hatte ich vorher so gut wie möglich entfettet und neu gefettet. Trotzdem hat er mit Abstand am schlechtesten abgeschnitten bei dem Test. Es muß wohl konstruktionsbedingt sein (stark unterschiedliche Materialien). Er liess sich wieder überhaupt nicht bewegen. Am besten hat ein ziemlich günstiger Kugelkopf von Benro abgeschnitten (B3), der allerdings bei Normaltemperaturen nicht unbedingt so gut ist. Die anderen Köpfe waren von Cullmann, Manfrotto und Unbekannt (möglicherweise Benbo) und lagen im Ergebnis so dazwischen. Waren also brauchbar, aber schon etwas steif. Vielleicht sollte ich den Benbo-Kopf für Wintereinsätze nehmen in Zukunft. Die anderen Stativköpfe, die ich mir angeschaut hatte, waren alle herrlich teuer, aber manchmal kommt man ja noch zur Besinnung, bevor man so was kauft. Ich denke noch mal drüber nach, wenn ich wieder mal das Gefühl habe, dass ich zu viel arbeite und zu unmöglichen Zeiten und dass ich es unbedingt verdient hätte, mir selbst teures Spielzeug zu schenken.

    Jetzt musste ich fast 60 Jahre alt werden, um endlich zu verstehen, wo ich mich weltanschaulich zu verorten habe. Ich bin Heliozentriker. Hier ein paar Worte von unserem Hohepriester:


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    Ich glaube, es war bei der Diskussion über Emerson, Hill & Fittipaldi vor ein paar Seiten, wo angemerkt wurde, dass man es Jazzpianisten schon anhöre bzw ihrer Technik anmerke, ob sie eine klassische Ausbildung genossen haben. Ich finde, bei Sun Ra ist das schwer zu sagen (ab 3:35).